Bei überwiegend starker Bewölkung kommt es heute vermehrt zu Schauern, welche bei Temperaturen von -0 bis +4 Grad bis in tiefer Lagen in Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer übergehen können. Mit kurzweilig winterlichen Straßenverhältnissen kann etwa ab 400 bis 500 Meter gerechnet. Etwa östlich der Linie von Hamburg und Dresden ist die Schauerneigung eher als gering einzustufen. Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und frischt in Schauernähe böig auf.

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Wetter am 3. Advent teils winterlich

Etwa südlich der Linie von Frankfurt a.M. und Dresden bleibt der Himmel am 3. Advent meist stark bewölkt und hin und wieder sind Schneeschauer möglich, welche im Stau der Alpen und östlichen Mittelgebirge, sowie des Bayerischen Waldes auch länger andauernd sein können. Nördlich der Linie nimmt die Schauerneigung ab und des Öfteren kann die Sonne zum Vorschein kommen. Die Temperaturen erreichen über dem Süden -1 bis +2 Grad und über dem Norden sind +0 bis +4 Grad zu erwarten. Der Wind bleibt schwach bis mäßig und kommt aus westlichen Richtungen.

Nach winterlichem 3. Advent in der neuen Woche erst turbulent, dann wieder ruhigeres Dezemberwetter
Nach winterlichem 3. Advent in der neuen Woche erst turbulentes, dann wieder ruhigeres Dezemberwetter

Kleinräumiges Tief kann für einen turbulenten Start in die neue Dezemberwoche sorgen

Ein Tiefdrucksystem zieht in der Nacht auf den 18. Dezember über die Ostsee und treibt ein kräftiges Niederschlagsband von Nord nach Süd über Deutschland hinweg. So sind in der ersten Nachthälfte bei -2 bis +1 Grad die ersten Niederschläge über dem Norden und ab der zweiten auch über dem Süden zu erwarten. Da über Süddeutschland aber zum Berufsverkehr die Temperaturen noch im Bereich zwischen -4 bis +1 Grad liegen, ist dort mit Schnee, Regen Eisregen oder gar gefr. Regen zu rechnen, was zu chaotischen Straßenverhältnissen führen kann. Weiter nach Nordwesten steigen die Temperaturen rasch an und liegen am Vormittag bereits mit +3 bis +8 Grad deutlich im positiven Bereich. Anders die Situation über dem Süden, wo die Niederschläge bei einem stark böigen Wind und örtlichen Sturmböen noch bis zum Nachmittag anhalten können. Bei Temperaturen von +0 bis +4 Grad schwankt die Schneefallgrenze dort zwischen 500 bis 1.000 Meter.

Ruhiges Vorweihnachtswetter

Im Zeitraum vom 19. bis 21. Dezember liegt Deutschland größtenteils im Einflussbereich eines Hochdruckkeils. So ist bei wechselnder bis starker Bewölkung am Dienstag und Mittwoch nur mit einer geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit zurechnen, welche am Mittwoch über den östlichen Landesteilen ansteigen kann. Am Donnerstag verliert das Hoch im Tagesverlauf seinen Einfluss und ein Tiefdrucksystem über Skandinavien macht sich mit auflebenden Wind und über dem Norden aufkommenden Niederschlägen bemerkbar. Die Temperaturen können mit +5 bis +10 Grad über dem Norden noch etwas ansteigen, bleiben aber etwa südlich der Mittelgebirge mit +2 bis +6 Grad im nasskalten Bereich. Das Weihnachtstauwetter setzt sich bis in die höheren Lagen durch.

Wie sich das Wetter über Weihnachten entwickeln kann und ob Weiße Weihnachten 2017 möglich sind, klären wir gegen 13:00 Uhr und gegen 17:00 Uhr erfolgt eine weitere Wetterprognose zum Wetter Winter 2017/18. Gegen 20:00 Uhr erfolgt nochmals eine Zusammenfassung der Berechnungen der Wettermodelle vom Tage mit einem Ausblick auf das Wetter Silvester 2017.

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