Etwas Sonnenschein ist heute über dem Norden und über Bayern und Baden-Württemberg zu erwarten, während es etwa entlang eines Streifens zwischen Frankfurt a.M. und Dresden häufiger auch mal etwas Niederschlag geben kann. Der Wind bleibt über Baden-Württemberg und dem westlichen Bayern ruppig, sonst kommt er eher schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen nasskalte +1 bis +5 Grad und die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 bis 700 Meter.

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Am Adventswochenende zunehmend winterlicher

Am 16. und 17. Dezember liegt Deutschland am südlichen Rand eines Trogsystems. So können aus nördlichen Richtungen in der Höhe kältere Luftmassen langsam bis in tiefere Lagen durchsetzen. Bei einer regen Neigung zu Schauern sinkt die Schneefallgrenze bis zum 3. Advent am Sonntag bis auf tiefere Lagen ab. Bei Temperaturen von -2 bis +2 Grad über dem Süden und +1 bis +4 Grad über dem Norden kann sich in Lagen oberhalb etwa 300 bis 500 Meter eine Schneedecke ausbilden.

Nach winterlichen Intermezzo am Adventswochenende wieder Tauwetter
Nach winterlichen Intermezzo am Adventswochenende wieder Tauwetter

Turbulentes Wetter zum Start in die neue Dezemberwoche

Am 18. Dezember liegt ein kleinräumiger Tiefdruckwirbel über der Ostsee und sorgt von Nord nach Süd für den Durchzug eines Niederschlagsbandes. Dabei werden mildere Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Temperaturen über dem Norden und Westen auf +4 bis +8 Grad und über dem Osten und Süden auf +1 bis +5 Grad ansteigen lassen kann. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch bei 0 bis 200 Meter, steigt aber bis zum Nachmittag auf 800 bis 1.200 Meter an, was die vorhandene Schneedecke in mittleren und tieferen Lagen wieder abtauen lassen kann. Der Wind kommt kräftig aus westlichen Richtungen und kann in Böen über exponierten Lagen auch stürmisch sein. Als kritisch ist die Situation über dem Süden von Deutschland - passend zum Berufsverkehr - einzuschätzen. Die Temperaturen liegen noch verbreitet um den Gefrierpunkt, während der Niederschlag recht kräftig ist und das Niederschlagsspektrum reicht von Regen, Eisregen bis hin zu kräftigem Schneefall. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen wäre in diesem Fall zu rechnen.

Nasskaltes Misch-Masch-Wetter

Der Wind schwächt sich bis zur Wochenmitte ab und die Niederschlagsneigung ist am 19. und 20. Dezember nur als schwach zu bewerten. Der Himmel bleibt die meiste Zeit über stark bewölkt, wobei die Chancen auf Sonnenschein über Baden-Württemberg und Bayern noch am höchsten sind. Die Temperaturen erreichen über dem Westen und Norden milde +4 bis +9 Grad und über dem Süden und Osten nasskalte +1 bis +4 Grad.

Spannend bleibt die Wetterentwicklung zu Weihnachten. Klappt es mit dem Wintereinbruch passend zum Weihnachtsfest, oder setzt sich eine milde Westwetterlage durch? Mehr dazu gegen 13:00 Uhr in einer Wettervorhersage Weihnachten 2017 und gegen 17:00 Uhr in einer Wetterprognose Winter 2017/18. Das abendliche Update erfolgt gegen 20:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Januar 2018.

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