Ein Sturmtief nähert sich heute Deutschland und sorgt bereits seit den frühen Morgenstunden über dem Westen für teils kräftige Niederschläge, welche sich bis zum Nachmittag westlich einer Linie von Köln und München und bis zum Abend über die östlichen Landesteile ausweiten können. Die Niederschläge bleiben kräftig und können anfangs auch noch bis in tiefere Lagen in Schnee übergehen. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf rasch über 1.000 Meter an. Der Wind kommt stark bis mäßig, in Böen auch stürmisch aus südwestlichen bis südlichen Richtungen und lässt die Temperaturen über dem Westen auf +4 bis +8 Grad und über dem Osten auf -1 bis +2 Grad ansteigen.

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Turbulenter Start in die neue Dezemberwoche

Am 11. Dezember ändert sich wenig. Ein weiteres - kleinräumiges - Tiefdrucksystem liegt zwischen England und Frankreich und sorgt auf seiner Vorderseite für die Zufuhr warmer Luftmassen, was die Temperaturen über Süddeutschland auf +5 bis +10 Grad ansteigen lassen kann. Weiter nach Norden sinken die Werte mit einer östlichen Anströmung auf nasskalte +0 bis +3 Grad ab. Starke Niederschläge sind in der ersten Tageshälfte über dem Westen zu erwarten, welche sich bis zum Abend über den Nordosten und Osten ausweiten. Die Schneefallgrenze liegt über dem Süden zwischen 1.000 bis 1.500 Meter und etwa nördlich von Köln und Berlin zwischen 200 bis 500 Meter. Örtlich kann es dort ab den mittleren Lagen zu ordentlichen Neuschneemengen kommen.

Nasskaltes Dezember-Wetter
Regnerisches und nasskaltes Dezemberwetter mit Schneeoptionen ab den mittleren Lagen.

Nasskaltes Dezemberwetter mit Schneeoptionen - Stürmisch!

Vom 12. bis einschließlich 15. Dezember ziehen in raschen Abständen vom Atlantik kommend Tiefdrucksysteme über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweg. Phasenweise werden mal kühlere, mal mildere Luftmassen herangeführt. So pendeln sich die Temperaturen auf nasskalte +1 bis +5 Grad ein und können kurzzeitig mal darüber und mal darunter liegen. Insgesamt aber ist der Wettercharakter als nasskaltes Dezemberwetter zu bewerten. Der Wind spielt auch eine Rolle und kann an allen Tagen stark bis mäßig und in Böen auch stürmisch aus westlichen Richtungen kommen. Schwere Sturmböen sind über exponierten Lagen und an den Küsten von Nord- und Ostsee am 13. und 14. Dezember zu erwarten. Die Schneefallgrenze liegt Anfangs zwischen 800 bis 1.200 Meter und geht bis zum nächsten Dezemberwochenende auf 500 bis 800 Meter auf die mittleren Lagen zurück.

Warnhinweis für heute, den 10. Dezember

Da die Niederschläge anfangs noch als Schnee niedergehen, sind in tieferen und mittleren Lagen 1 bis 8 cm und in höheren Lagen 10 bis 20 cm Neuschnee möglich. Anschließend folgt das Tauwetter bis in höhere Lagen. Mit dem Tauwetter und dem Niederschlag können in den nächsten 48 Stunden 30 bis 60 l/m² zusammenkommen. Die Windgeschwindigkeiten können in Böen 60 bis 80 km/h erreichen und über exponierte Lagen sind auch über 100 km/h möglich (Windprognose | Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht).

Die nächsten Aktualisierungen erfolgen gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage Winter 2017/18 und gegen 17:00 Uhr in einer weiteren Wetterprognose Wetter Weihnachten 2017.

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