Löst sich die Nebel- oder Hochnebeldecke über Bayern und Baden-Württemberg auf, kommt dort heute häufiger die Sonne zum Vorschein. Etwa nördlich der Linie von Mannheim und Nürnberg bleibt es stark bewölkt und über dem Norden und Nordosten ist geringfügiger Niederschlag nicht auszuschließen. Der Wind frischt über Norddeutschland stark bis mäßig auf und kann in Böen über den Küstenregionen und exponierten Lagen auch stürmisch sein. Die Temperaturen erreichen über dem Süden +1 bis +4 Grad und über dem Norden sind milde +4 bis +8 Grad möglich.

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Stürmische Dezembertage

Am 7. und 8. Dezember nähert sich ein Sturmtief Deutschland und sorgt insbesondere am Donnerstag über dem Nordwesten für schweren Sturm, wobei orkanartige Windböen zum heutigen Stand nicht ausgeschlossen werden können. Die Windgeschwindigkeiten werden im Bereich von 50 bis 90 km/h und in manchen Wetterprognosen bis zu 110 km/h berechnet. Veränderungen sind hier noch möglich. Der Wind sorgt am Donnerstag zunächst für viel Sonnenschein, bevor zum Nachmittag die Bewölkung über dem Westen sich verdichten und nachfolgend Niederschlag einsetzen kann.

Der Dezembersturm bringt den Winter wieder
Der Dezembersturm bringt über dem Süden den Winter wieder

Der Niederschlag weitet sich rasch nach Osten aus und erreicht am frühen Freitagmorgen den Osten. Der Wind bleibt auch am 8. Dezember ruppig und in Böen über exponierten Lagen auch stürmisch und es ist immer wieder mit Niederschlägen zu rechnen.

Der Wind treibt am Donnerstag mit +4 bis +8 Grad noch recht milde Luftmassen nach Deutschland, doch bereits zum Freitag gelangt Deutschland auf die Rückseite des Sturmtiefs, was die Temperaturen auf +1 bis +5 Grad zurückgehen lassen kann. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf von 1.000 Meter auf 500 Meter ab und zum Abend sind auch in tiefere Lagen Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu erwarten.

Winterliches Adventswochenende

Am 9. und 10. Dezember verbleibt Deutschland in einer nordwestlich orientierten Grundströmung, was in raschen Abständen immer wieder Schneeschauer von Nord nach Süd treibt. Die Schauer können am Samstag mitunter heftig ausfallen und von starken Windböen und vereinzelten Gewittern begleitet werden. Mit winterlichen Straßenverhältnissen kann insbesondere südlich der Linie von Köln und Dresden gerechnet werden. Am Sonntag lässt die Schauerneigung allmählich nach. Die Temperaturen steigen am Samstag und Sonntag über dem Süden auf -3 bis +0 Grad, während die Werte über dem Norden von Samstag mit +1 bis +5 Grad zum Sonntag auf -1 bis +2 Grad zurückgehen können.

Spannender Start in die neue Dezemberwoche

Deutschland liegt zum Start in die neue Woche am 11. und 12. Dezember am südlichen Rand eines Troges. Von Nordwesten ziehen weitere Tiefdrucksysteme nach Deutschland und sorgen für einen turbulenten Wettercharakter, welcher sich aufgrund seiner komplexen Struktur noch mehrmals verändern kann. Im Detail wird es auf die Zugbahn der Tiefdrucksysteme ankommen. Ziehen diese so wie aktuell berechnet, können am Montag und Dienstag über dem Süden teils länger andauernde Niederschläge erwartet werden. Da in der Höhe mildere Luftmassen herangeführt werden, steigen die Temperaturen über dem Süden auf +0 bis +3 Grad und über dem Norden auf -2 bis 0 Grad an. Die Schneefallgrenze würde zwischen 500 bis 700 Meter schwanken können. Zieht das Tief weiter nördlich, so wird es in ganz Deutschland milder und zieht es weiter südlich, so ist weiterhin mit winterlichen Wetterverhältnissen zu rechnen. Wenige Kilometer unterschied in der Zugbahn können entscheidend sein.

Die nächsten Aktualisierungen erfolgen gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18 und gegen 17:00 Uhr gehen wir der Frage nach, wie die Chancen auf weiße Weihnachten 2017 stehen. Gegen 20:00 Uhr erfolgt ein kurzes Update in der Winterprognose.

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