Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Das Wetter trübt sich heute im Tagesverlauf von Nordwesten her ein und bereits ab den frühen Morgenstunden setzt über dem Nordwesten Niederschlag ein, welcher anfangs noch als Schnee, später aber rasch in Regen übergehen kann. Anders die Situation weiter südlich. Im Tagesverlauf verlagert sich das Niederschlagsgebiet nach Süden und erreicht zum Abend die Alpenregionen. Mit jeden Kilometer nach Süden geht der Niederschlag mehr und mehr in Schnee über. So liegt die Schneefallgrenze über den Mittelgebirgen zwischen 400 bis 700 Meter und etwa südlich der Mainlinie kann bis in die tieferen Lagen mit Schneefall gerechnet werden (Schneeprognose). Die Temperaturen erreichen über dem Norden +1 bis +5 Grad (über dem Nordwesten teils bis +7 Grad) und südlich der Mittelgebirge ist mit -2 bis +1 Grad verbreitet mit Dauerfrost zu rechnen.

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Mildere Dezemberwoche

Zwar fällt zum Beginn der neuen Dezemberwoche am 4. Dezember über dem Süden bei +0 bis +3 Grad oberhalb etwa 500 bis 700 Meter noch etwas Schnee, sonst wird es aber bis zum Nikolaus am 6. Dezember zunehmend milder, was die Temperaturen bis zum Mittwoch auf +1 bis +5 Grad über dem Süden und +4 bis +8 Grad über dem Norden ansteigen lassen kann. Die Grenze zwischen nasskalt und mild verläuft in etwa entlang der Mittelgebirge. Zudem beeinflusst ein Hochdruckkeil das Wetter über Süddeutschland, sodass hier häufiger mal die Sonne zum Vorschein kommen und es dort weitgehend trocken bleiben kann. Weiter nach Norden verdichtet sich die Bewölkung und hier und da ist mit gelegentlich leichtem Niederschlag zu rechnen. Der Wind frischt ab dem 5. Dezember auf und kann in Böen am Mittwoch über dem Küstenregionen und exponierten Lagen auch stürmisch sein.

Ruhiges Dezemberwetter
So ruhig wird der Dezember in der kommenden Woche nicht bleiben

Winter vor Comeback - Turbulente und ereignisreiche Wetterentwicklung steht bevor

Im Zeitraum vom 7. bis 9. Dezember verlagert sich ein Sturmtief von England über die Nordsee nach Skandinavien und sorgt von Donnerstag bis einschließlich Samstag für Starkwindereignisse über Deutschland, welche über exponierten Lagen und entlang der Küsten auch schwere Sturmböen zur Folge haben können. Details bleiben noch abzuwarten und Veränderungen sind in der Wetterentwicklung grundsätzlich noch möglich. Simuliert werden aber zum heutigen Stand Spitzenwindgeschwindigkeiten von 60 bis 100 km/h.

Die Temperaturen liegen am 7. Dezember mit +4 bis +8 Grad und örtlich über dem Westen bis +11 Grad im milden Bereich und sinken bis zum Samstag auf -2 bis +2 Grad über dem Süden und +0 bis +4 Grad über dem Norden wieder in den frühwinterlichen Bereich ab. Die Schneefallgrenze sinkt zum Freitag bis auf tiefere Lagen ab, sodass sich ab ca. 400 bis 600 Meter wieder eine Schneedecke ausbilden kann.

Wie viel Schnee erwartet werden kann und wie lange die winterliche Witterung anhalten wird, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Winter 2017/18. Gegen 17:00 Uhr erfolgt eine neue Wetterprognose zum Wetter Weihnachten 2017.

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