Ein Tiefdrucksystem zieht heute nach Deutschland rein und sorgt bereits in den frühen Morgenstunden über dem Westen und Nordwesten für Regen, welcher mit einsetzendem Niederschlag anfangs noch als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer oder Schneeregen niedergehen kann. Das Niederschlagsband weitet sich im Tagesverlauf weiter nach Südosten aus und erreicht zu den späten Abendstunden die Alpenregion. Bei Temperaturen von +3 bis +8 Grad steigt die Schneefallgrenze auf über 1.000 Meter an. Der Wind kommt stark bis mäßig, in Böen auch stürmisch, wobei in Küstenregionen auch schwere Sturmböen aus südwestlichen Richtungen möglich sind.

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Nasskaltes und windiges Novemberwetter

Der Wind bleibt am Dienstag ruppig, lässt aber am späten Nachmittag an Intensität nach. Der Wind treibt immer wieder Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg, was zu einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und Schauern führen kann. Bei Temperaturen von +2 bis +5 Grad über dem Süden und +4 bis +8 Grad über dem Norden, sinkt die Schneefallgrenze von rund 1.000 Meter auf 500 bis 700 Meter ab.

Es wird kälter - Schneefallgrenze sinkt weiter ab

Bis Ende November liegen Deutschland, Österreich und die Schweiz im Einfluss eines Troges über Mitteleuropa, was immer wieder zu Schauern unterschiedlichster Art und Intensität führen kann. Die Temperaturen sinken bis zum Donnerstag über dem Süden auf -1 bis +3 Grad und über dem Norden auf +2 bis +5 Grad ab und die Schneefallgrenze schwankt zwischen 300 bis 500 Meter, wobei auch in tieferen Lagen Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer zu erwarten sind. Oberhalb etwa 500 Meter kann der Schnee auch liegen bleiben.

Schneeschauer überziehen Deutschland - ab den mittleren Lagen wird es weiß
Schneeschauer überziehen Deutschland - ab den mittleren Lagen wird es weiß

Zunehmend winterlicher Wettercharakter Anfang Dezember

In der Zeit vom 1. bis 4. Dezember liegen Deutschland, die Schweiz und Österreich weiterhin im Einflussbereich des Troges. Bei wechselnder Bewölkung sind hin und wieder Schneeschauer zu erwarten, welche bei Tageswerten von -2 bis +2 Grad über dem Süden oberhalb etwa 300 Meter und über dem Norden bei +0 bis +4 Grad oberhalb etwa 400 bis 500 Meter liegen bleiben können.

Frostig wird es in den Nächten, besonders bei aufklaren. Die Tiefstwerte können über dem Norden auf -3 bis +1 Grad und über dem Süden auf -5 bis 0 Grad absinken. Der Frühwinter hält Einzug. Wie lange dieser sich behaupten kann und wie viel Schnee zu erwarten ist, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18.

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