Deutschland liegt heute am Rand eines nach Osten abziehenden Tiefdrucksystems. So kommt es bei starker bis wechselnder Bewölkung immer wieder zu Schauern, welche bei Tageswerten über dem Süden von +0 bis +5 Grad und von +3 bis +7 Grad über dem Norden bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen können. Etwa oberhalb 400 bis 600 Meter kann der Schnee auch liegenbleiben.

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Stürmischer Auftakt in die neue Woche

Am Montag frischt der Wind aus südwestlichen Richtungen stark bis mäßig auf und kann über exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen von Nord- und Ostsee in Böen auch stürmisch sein. Der Wind kündigt ein von Westen nach Deutschland herein ziehendes Tiefdrucksystem an, welches mit seinem Niederschlagsgebiet am Vormittag den Nordwesten und zum Nachmittag die Gebiete nördlich der Linie von Stuttgart und München erreicht haben kann. Südlich davon bleibt es überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen mit +2 bis +7 Grad allgemein an und die Schneefallgrenze steigt kurzzeitig auf bis zu 1.000 Meter an.

Ab den mittleren Lagen wird der Schnee liegen bleiben können
Schnee im Dezember: Ab den mittleren Lagen wird der Schnee liegen bleiben können

Nasskaltes Schauerwetter mit absinkender Schneefallgrenze

Deutschland, Österreich und auch die Schweiz liegen bis Ende November im Einflussbereich eines Troges über Mitteleuropa, dessen steuerndes Tiefdruckzentrum im Bereich zwischen Deutschland und Skandinavien liegt. Entsprechend werden in der Höhe kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können, was die Tageswerte bis zum 30. November auf -1 bis +3 Grad über dem Süden und +0 bis +4 Grad über dem Norden auf nasskalte Werte zurückgehen lassen kann. Da die Luftschichten entsprechend labil sind, ist immer wieder mit Schauern unterschiedlichster Intensität zu rechnen. Liegt die Schneefallgrenze am Dienstag noch bei etwa 800 Meter, so sinkt diese bis zum Mittwoch bis auf tiefere Lagen ab. Oberhalb etwa 400 bis 600 Meter kann der Schnee auch liegen bleiben.

Dauerfrost über Süddeutschland: Teils winterlicher Start in den Dezember 2017

In den ersten Dezembertagen ändert sich an der Großwetterlage wenig. Deutschland, Österreich und die Schweiz verbleiben im Zustrom kalter Luftmassen, was die Temperaturen bis zum 3. Dezember (1. Advent) über dem Süden auf -4 bis +1 Grad und über dem Norden auf +0 bis +4 Grad zurückgehen lässt. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es zu einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern, welche durchweg bis auf tiefere Lagen herab als Schnee niedergehen und oberhalb etwa 300 bis 500 Meter auch liegen bleiben können. Aus nasskalt wird Anfang Dezember langsam winterlich. Wie lange sich das winterlich anmutende Wetter im Dezember halten kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18 und gegen 17:00 Uhr berichten wir, was die aktuelle Wetterentwicklung für Auswirkungen auf das Wetter an Weihnachten 2017 haben kann.

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