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Wetter im Dezember 2012 - Wetterprognose vom 11. Dezember

| M. Hoffmann
Die letzten Schneefälle lassen im Tagesverlauf allmählich nach und die Sonne kann bei frostigen Temperaturen zwischen -5/0 Grad örtlich zum Vorschein kommen. Am Mittwoch "flöckelt" es noch etwas nördlich der Mittelgebirge, sonst kann verbreitet die Sonne bei Temperaturen zwischen -8/0 Grad scheinen - im Nordwesten sind auch bis +2 Grad möglich. Der Donnerstag verläuft bei frostigen Temperaturen (-8/0 Grad) noch relativ ruhig, bevor zum Abend hin von Südwesten her weitere Niederschläge aufkommen. Wie bereits in den vergangenen Tagen beschrieben handelt es sich hierbei um eine starke Milderung, welche sich in Etappen bis zum Sonntag in ganz Deutschland durchsetzen wird. Der Grund liegt in dem komplexen und weitreichenden Tiefdrucksystem auf dem Atlantik und einem Hochdrucksystem von Sibirien/China bis nach Skandinavien reichend - Deutschland liegt genau in der Mitte der beiden Systeme, was eine Zuführung milder Luftmassen aus südlichen Richtungen zur Folge hat. Das allein würde noch nicht für ein nachhaltiges Tauwetter ausreichen. Beide Wettermodelle simulieren besonders für die südlichen Regionen kräftige Niederschläge (20-50 l/m² bis Sonntag Abend), wobei die Schneefallgrenze bei etwa 1.500 Meter (im Osten bei rund 800 Meter) liegen wird. Die Temperaturen steigen im Westen auf verbreitet +3/+7 Grad und auf 0/+2 Grad im Osten an. Dadurch ist ein nachhaltiges Tauwetter bis etwa 1.000 Meter im Westen garantiert. Sollten diese Niederschlagssummen tatsächlich so eintreffen, ist ein vor weihnachtliches Hochwasserszenario durchaus wahrscheinlich, da gerade in den Niederschlagsgebieten im Süden verbreitet 10-30 cm Schnee liegen. Ist diese Milderung nur eine kurze Phase? Dieser Frage gehen wir in unserer Wetterprognose für das Wetter im Winter 2012/2013 nach.

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