Stürmische Zeiten, bzw. "extrem Wetter Ereignisse" stehen in Deutschland bevor - entsprechende Unwetterwarnungen sollten über das Wochenende hinweg beachtet werden. Der Wind bläst z.T. heute schon nördlich einer Linie Mannheim - Berlin recht stürmisch und erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h. Über das gesamte Wochenende hinweg rauscht ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen über Deutschland hinweg, so dass jederzeit mit stürmischen Böen zu rechnen ist. Zum Sturm gesellt sich Regen, welcher hauptsächlich an der Küste und südlich der Mittelgebirge Regen bringen wird. Die Regenmengen liegen hier bis Montag zwischen 20 und 40 Liter pro m², sonst zwischen 7 und 11 l/m². Die Temperaturen bewegen sich bis zum Sonntag zwischen 7 und 12 Grad, in den Nächten zwischen 0 und 7 Grad. Der Ausblick auf die kommende Woche zeigt keine Wetterberuhigung - die stürmischen Winde gehen weiter. Dafür verändern sich die Temperaturen - bis Dienstag gehen diese auf Werte zwischen -1 und +7 Grad an der Küste zurück. Nasskaltes Wetter im Flachland, Schneefall oberhalb 300 Meter, Schneedecke ab 500 Meter und richtig Winter oberhalb 800 Meter - so der heutige Stand der Schneeprognose. Nikolaus könnte also - vor allem in Lagen um 400 Meter südlich der Mittelgebirge - durch den Schnee stapfen. In den Staulagen der Mittelgebirge und Alpen wird mit viel Schnee gerechnet (gerechnete Summen gehen in der kommenden Woche von bis zu 80 Liter Niederschlag in den nördlichen Alpen aus), was die Skiregionen und die Ski-Urlauber sicherlich freuen wird. Das europäische Wettermodell rechnet ab dem 10. Dezember mit einer winterähnlichen Wetterlage, während das amerikanische Wettermodell ein weiteres stabiles Hochdruckgebiet für Mitteleuropa rechnet. Die Wahrscheinlichkeit spricht, geht man nach den Kontrollläufen, eher für die Berechnung des europäischen Wettermodells.

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Ab dem ersten Dezember dreht das Wetter richtig auf, zunächst im Nordwesten mit Wind von bis zu 70 km/h, im Tagesverlauf auch bis zu den Mittelgebirgen. Nördlich einer Linie Mannheim - Berlin wird es mit 3 bis 12 Liter pro m² auch endlich richtig Regnen. Südlich dieser Linie muss man sich noch bis Freitag gedulden, dann kommt auch hier der Regen - zunächst noch in leichter Form an. Am Samstag folgt schon das nächste Sturmtief und bringt im Norden Wind von bis zu 90 km/h mit kräftigen Regen. Die Unwetterwarnungen sollten am Sonntag Abend beachtet werden - Zum heutigen Stand zieht ein Schnellläufer (schnell ziehender, kleinräumiger und intensiver Tiefdruckwirbel im Sturmfeld eines steuernden Zentraltiefs) über Deutschland hin weg - gerechnete Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h werden am Montag früh, 5. Dezember 2011 nördlich der Mittelgebirge erwartet - und das ist dann schon ein Orkan. Im Detail wo und wie stark genau muss aber noch abgewartet werden, Zentrum des Schnellläufers liegt aber für die Hafenstädte recht ungünstig (Nordwestwinde), so dass mit einer Sturmflut gerechnet werden muss. Die Temperaturen bewegen sich am Wochenende zwischen 4 und 11 Grad und mit dem Sturm kommen auch die kälteren Temperaturen. Am Montag sinkt die Schneefallgrenze auf 800 Meter ab, so dass oberhalb dieser Grenze der Winter in der kommenden Woche Einzug halten wird. Die Chance steht nicht schlecht, dass in der kommenden Woche - besonders ab Mittwoch - die Schneefallgrenze bis auf 400 Meter herab sinken wird. Damit ist ein kurzer Wintereinbruch in der kommenden Woche durchaus im Bereich des möglichen. Zusammenfassend steht Deutschland eine turbulente Wetterwoche bevor - zunächst Regen und Sturm mit Gefahr von Orkan von Sonntag auf Montag mit anschließendem Temperaturrückgang auf nasskalte Werte im Flachland und Winter oberhalb 800 Meter - im Laufe der Woche kann die Schneefallgrenze auf 400 Meter absinken. Die Niederschlagssummen können sich auch endlich mal zeigen lassen und liegen bis zum 7. Dezember zwischen 12 und 40 Liter pro m², wobei der Schwerpunkt an den Küsten liegt.
In den vergangenen Tagen haben wir schon beschrieben, dass die ersten Dezember Tage 2011 recht turbulent werden können und so langsam zeigt sich das auch in den Modellläufen - aber der Reihe nach. Zunächst wird es ab Mittwoch von Nordwesten langsam aber stetig unbeständiger und der Wind nimmt nördlich einer Linie Mannheim - Berlin zu und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h, in den Höhenlagen der Mittelgebirge auch Sturmstärke. In den Folgetagen fegt ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen über Deutschland von Nordwest nach Südost hinweg. Der Wind macht jeweils immer nur kurze Pausen, sonst bläst er unangenehm, vornehmlich an den Küsten und Hochlagen auch Sturmstärke erreichend. Zum heutigen Stand könnte am Sonntag/Montag ein "Schnellläufer" (schnell ziehender, kleinräumiger und intensiver Tiefdruckwirbel im Sturmfeld eines steuernden Zentraltiefs) über Deutschland hin wegziehen - Schnellläufer sind schwer vorherzusagen, daher muss das Szenario noch beobachtet werden. Insgesamt bewegen sich die Temperaturen bis zum 3. Dezember zwischen 4 und 12 Grad, gehen ab dem Wochenende aber auf nasskalte Werte um 2 bis 7 Grad zurück. In der kommenden Woche könnten dann ab dem 6. Dezember oberhalb 400 Meter die Schneeflocken tanzen. Der Nikolaus lässt Grüßen.
Der Dezember 2011 startet mit spannendem und abwechslungsreichem Wetter. Bereits zum Start am 1. Dezember liegt eine markante Luftdruckgrenze über Deutschland, was zu kräftigem Wind zwischen 40 und 80 km/h führen wird. Dazu gesellt sich der lang ersehnte Regen - zunächst im Nordwesten, im weiteren Verlauf in ganz Deutschland. Die neue Großwetterlage nennt sich atlantische Frontalzone (WA & WZ) oder umgangssprachlich Westwetterlage. Die Temperaturen kühlen sich ebenfalls ab und erreichen z.B. am Samstag nur noch Werte zwischen 2 und 7 Grad, wobei kurzzeitig und unter Föhn am Freitag nochmals bis zu 12 Grad erreicht werden können. Nasskaltes Wetter ist überwiegend bestimmend für die ersten 10 Dezember Tage, wobei sich in Lagen um 500 Meter besonders nach dem 5. Dezember schon die eine oder andere Schneeflocke verirren kann. Der Winter hingegen hält in den mittleren Lagen (oberhalb 800 Meter) schon einmal Einzug und besonders in den Staulagen der Alpen können beträchtliche Niederschlagsmengen fallen (gerechnet wird mit 20 bis 60 Liter pro m² vom 1. bis 5. Dezember). Die Winter Urlauber, Skifahrer und Skiliftbetreiber wird das sicherlich freuen. Unter dem folgenden Link klären wir die Frage, wann der Winter 2011/2012 endlich kommt.
Pünktlich zum Winteranfang am 1. Dezember ändert sich das Wetter in Deutschland spürbar. Von Hochdruck wird in den ersten 10 Dezember Tagen erst einmal nichts zu sehen und zu spüren sein. Der Wind wird ab Mittwoch in den südlichen Gebieten zunehmen und zum Freitag hin stürmisch werden - auch Niederschlag, zunächst noch in flüssiger Form soll genügend fallen. Am Freitag klettern die Temperaturhöchstwerte nicht mehr über 5 Grad hinaus, was die Schneefallgrenze auf etwa 600 bis 800 Meter sinken lässt. Das bedeutet in den Skiregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz Schneezuwachs, was alle Winter Urlauber die ihren Urlaub schon gebucht haben, freuen wird. Die Schneeprognose für die mittleren Lagen ab 1.000 Meter sieht also gar nicht so schlecht aus. Die klassische Winterwetterlage ist noch nicht in Sicht, es deutet aber vieles darauf hin, dass diese um den 10. Dezember herum eintreffen könnte.