Wetter Dezember 2011 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 16. Dezember

  • M. Hoffmann
Sturm ist heute das bestimmende Thema und südlich der Mittelgebirge gibt es etliche Unwetterwarnungen. Das Hauptsturmfeld lässt mit seinen Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h in den Hochlagen und bis 90 km/h in tieferen Lagen bis zum Nachmittag nach und schwächt sich bis zum Abend hin weiter ab. Ab den Nachmittagsstunden fließt zunehmend kältere Luft nach Deutschland ein, so dass die Niederschläge zunächst in höheren Lagen und im weiteren Verlauf bis in tiefere Lagen als Schnee fallen werden. Oberhalb von etwa 400 Meter kann sich bis zum Montag auch eine Schneedecke ausbilden. Die Tagestemperaturen bewegen sich zunächst noch zwischen +4 und +8 Grad, sinken aber bis Montag auf +4 Grad an der Küste und -1 Grad in Gebieten südlich der Mittelgebirge ab. Nachts verbreitet Frost zwischen -1 und -4 Grad möglich. Zum heutigen Stand könnte es in der kommenden Woche wieder wechselhaft und milder werden (Singularität des "Weihnachtstauwetters"), bevor es dann kurz vor Weihnachten nochmals einen Wetterumschwung geben könnte.

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Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 15. Dezember

  • M. Hoffmann
Wechselhaftes und windiges Wetter am heutigen Donnerstag - die Schneefallgrenze sinkt kurzzeitig auf 600 Meter ab, bevor sie in der Nacht auf Freitag wieder ansteigt. Wie seit Tagen bereits angekündigt, wird Deutschland am Freitag vom einem Sturmtief erfasst. Der Tiefdruckkern wird wohl über Nordrhein-Westfalen über Brandenburg ziehen - vor allem südlich davon (Saarland, Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen und Bayern) sind z.T. schwere Stürmböen bis in tiefe Lagen möglich (90 km/h), in den Hochlagen auch Orkanböen (120 km/h). Bei Sturmereignissen empfiehlt sich immer ein aktueller Blick auf die amtlichen und aktuellen Unwetterwarnungen. Bereits am Freitag Mittag sind die schweren Böen vorüber und der Wind erreicht "nur" noch Windgeschwindigkeiten von 40-70 km/h, zudem gibt es vor allem südlich der Mittelgebirge kräftigen Niederschlag. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf nördliche Richtungen und führt deutlich kältere Luft mit sich, so dass bis zum Abend die Schneefallgrenze auf etwa 400 Meter absinken kann. Am Wochenende ziehen immer wieder z.T. kräftige Schneeschauer über Deutschland hinweg. Bei Tagestemperaturen von -2 im Süden bis +5 Grad an der Küste kann sich etwa oberhalb 300 bis 400 Meter eine Schneedecke ausbilden - bei teils kräftigen Windböen kann es oberhalb 500 Meter auch zu Schneeverwehungen kommen. Damit ist wohl der erste Wintereinbruch im Winter 2011/2012 in greifbare Nähe gerückt und kann sich - zum heutigen Stand - voraussichtlich bis zum kommenden Mittwoch auch halten.

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 14. Dezember

  • M. Hoffmann
Am Mittwoch und Donnerstag ändert sich beim Wetter nur wenig - es bleibt windig, im Bergland stürmisch und durch Regen-, Schnee- und Graupelschauer sehr wechselhaft. In der Nacht zum Freitag kommt dann das angkündigte Sturmtief mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h in den Höhenlagen und in tiefen Lagen stürmische Böen mit bis zu 90 km/h. Entsprechende Wetter- und Unwetterwarnungen sollten beachtet werden. Damit ändert sich das Wetter ab Freitag - es wird grundlegend kälter und die Schneefallgrenze sinkt, vor allem südlich der Mittelgebirge allmählich bis in tiefe Lagen ab. Die Temperaturen bewegen sich zunächst noch zwischen 3 und 8 Grad und sinken zum Sonntag auf Werte zwischen +5 Grad an den Küsten und 0 Grad südlich der Mittelgebirge ab. Dazu gibt es von Norden her immer wieder Schneeschauer unterschiedlicher Intensität - oberhalb 400 Meter kann es also winterlich werden.

Wetter im Dezember 2011 - Wettervorhersage vom 13. Dezember

  • M. Hoffmann
Aktuell sind wieder Wetter- und Unwetterwarnungen aktiv. Der Grund ist ein Sturmtiefkomplex, welcher langsam von England nach Skandinavien zieht. Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h werden derzeitig im Nordwesten erwarten. Im Tagesverlauf verlagert sich das Windfeld nördlich einer Linie Dresden - Bodensee. Südlich davon wird man frischen Wind wahrnehmen - mehr nicht. Bis heute Abend zieht das Tief dann nach Osten hin ab. Regen spielt in den kommenden Tagen immer wieder eine Rolle, zunächst Flächendeckend, später in Schauerform - ab Donnerstag auch oberhalb 700 Meter zunehmend in fester Form möglich (wobei Graupelschauer auch bis ins Flachland möglich sind). Bereits in der Nacht zum Freitag rast ein Orkantief auf Deutschland zu - hierbei werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h und im Mittel von 70 bis 90 km/h erwartet. Mit diesem Orkantief ändert sich das Wetter in Mitteleuropa grundlegend - es wird kälter! Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Sonntag auf tiefe Lagen hin ab, so dass sich oberhalb etwa 300 Meter - je nach Intensität des Niederschlags - eine Schneedecke ausbilden kann. Die Temperaturen bewegen sich bis zum Donnerstag meist zwischen 4 und 11 Grad und sinken bis zum Sonntag auf Werte zwischen -2 und +2 Grad ab. In der neuen Woche könnte es dann den lang ersehnten Wintereinbruch geben und die Wahrscheinlichkeit auf weiße Weihnachten hat sich oberhalb 400 Meter deutlich erhöht.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Dezember

Statistische Wetterwerte für Dezember

Für die einen ist er ein erster toller Wintermonat, für andere ist er einfach nur nasskalt und dunkel mit gefährlichen Straßenverhältnissen, der zudem noch die Heizkosten in die Höhe treibt. Was Sie aus dem ersten Wintermonat machen, liegt ganz bei Ihnen.

  • Im ersten Drittel ist das Wetter meist sehr mild und tiefdruckdominiert
  • In der zweiten Dekade kommt es statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 % zu einem Kaltlufteinbruch und zu einer ersten richtigen Winterwetterlage
  • Zum Leidwesen für alle, die sich weiße Weihnachten wünschen, schlägt Jahr für Jahr das Weihnachtstauwetter zu
  • Die Wahrscheinlichkeit für das Weihnachtstauwetter liegt bei 76 %
  • Egal wie viel Schnee vorher liegen mag - kräftige Tiefdrucksysteme schaffen es innerhalb kürzester Zeit den Schnee dahin schmelzen zu lassen
  • Erst zum Dezemberende zeigt sich häufig wieder ein Wetterwechsel zu kälterem Wetter

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