Skandinavienhoch und Störimpulse bestimmen die Wetterentwicklung über Deutschland
Das Hochdruckgebiet zieht heute von England weiter in Richtung Skandinavien und beeinflusst zunehmend das Wetter über Deutschland. Bis Mitte der Woche festigt sich das Hochdruckgebiet mit einem eigenständigen Hochdruckkern über Skandinavien, kann jedoch keine Hochdruckachse in Richtung der Mittelmeerregion aufbauen. In Folge daraus kann das Hochdruckgebiet an seinen südlichen Gradienten unterwandert werden. Über Deutschland bringt das zunächst noch einen spätsommerlich warmen und trockenen Start in die Woche, bevor ab Dienstag von Westen her zunehmend kräftige und örtlich auch unwetterartige Schauer und Gewitter das Wetter über Deutschland dominieren.

Der Himmel zeigt sich heute über Deutschland aufgelockert bewölkt, wobei nach Süden hohe Wolkenfelder den Sonnenschein phasenweise eintrüben können. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden ist vielerorts mit einer maximalen möglichen Sonnenscheindauer zu rechnen. Der Wind weht phasenweise böig aus östlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +17 bis +24 Grad und über dem Südwesten örtlich bis +28 Grad.
25. August: Die ersten Schauer und Gewitter erreichen den Süden von Deutschland
Der Hochdruckkern dreht sich am 25. August (Dienstag) über Skandinavien ein und sorgt nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden für einen strahlend blauen Himmel und trockenes Spätsommerwetter. Die Temperaturen erreichen dort +22 bis +26 Grad. Anders sieht die Situation weiter im Süden aus: Dort schieben sich von Frankreich dichte Wolkenfelder nach Norden und bringen bereits in den Vormittagsstunden die ersten kräftigen Schauer und Gewitter. Diese ziehen von Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz bis in die Abendstunden in Richtung der Mittelgebirge und fallen anschließend in sich zusammen. In Schauernähe können die Temperaturen auf +16 bis +22 Grad zurückgehen.
26. August: Kräftige Schauer und Gewitter über der Südhälfte
Am 26. August (Mittwoch) dominiert weiterhin das Blockadehoch über Skandinavien das Wetter über Norddeutschland, sodass dort verbreitet trockenes und sonniges Spätsommerwetter zu erwarten ist. Weiter nach Süden nimmt die Bewölkung zu und im Tagesverlauf ist mit teils kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und entlang des Rheingrabens sind bis +28 Grad möglich. In Gewitternähe gehen die Temperaturen auf bis +18 Grad zurück.
27. und 28. August, von Westen ziehen teils unwetterartige Gewitter auf
Am 27. und 28. August (Donnerstag und Freitag) schiebt sich ein weiterer Störimpuls unter das Blockadehoch über Skandinavien und sorgt über Deutschland, Österreich und der Schweiz von West nach Ost ziehend für kräftige Schauer und Gewitter, die in der Nacht auf Freitag zügig nach Nordosten abziehen und tagsüber noch über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern für nennenswerten Niederschlag sorgen können. Der Schwerpunkt des Unwetterpotenzials liegt am Donnerstagabend westlich einer Linie zwischen Hamburg und Ulm. Die Temperaturen erreichen am Donnerstag +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad und gehen am Freitag gehen auf +22 bis +26 Grad zurück, während über den östlichen Landesteilen noch bis +28 Grad erreicht werden können. Der Wind frischt stark böig aus südwestlichen Richtungen kommend auf und kann an den Küstenregionen der Nordsee stürmische Windböen bringen.
29. August, unbeständiges Spätsommerwetter
Am 29. August (Samstag) wechseln sich Sonne und Wolken ab, dazu gibt es zeitweilige Schauer, deren Schwerpunkt über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin liegen kann. In einem breiten Streifen dazwischen bleibt es weitgehend trocken. Der Wind weht mäßig aus südwestlichen bis westlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad.

- 13:00 Uhr: Wetterprognose: Skandinavienhoch wird unterwandert - kein stabiles Spätsommerwetter mehr?









