Blockadehoch etabliert sich über Skandinavien - Störungen erreichen Deutschland
Ein Hochdruckgebiet dehnt sich vom Atlantik über England aus und erstreckt sich zum Montag zwischen England, Mitteleuropa und Skandinavien.Bis Mitte der Woche kann sich daraus ein eigenständiger Hochdruckkern über Skandinavien ausbilden. Anders formuliert: Das Blockadehoch legt sich über die nördlichen Breiten und lässt über Deutschland, Österreich und der Schweiz die Niederschlagstätigkeit zunächst abklingen und die Temperaturen ansteigen.

Der Himmel über Deutschland zeigt sich heute überwiegend aufgelockert bewölkt und verbreitet ist mit trockenem und sonnigem Wetter zu rechnen. Zu den Nachmittagsstunden trübt sich der Sonnenschein über Teilen des Saarlands, Baden-Württembergs und Bayerns sowie über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ein, nennenswerter Niederschlag ist aber nur im äußersten Nordosten zu erwarten. Der Wind weht aus nördlichen Richtungen und kann über der Nordhälfte phasenweise böig auffrischen. Die Temperaturen steigen auf +17 bis +23 Grad.
24. August: Wolken über dem Süden, Sonne über dem Norden
Am 24. August (Montag,) ziehen einige Wolkenfelder über Süddeutschland hinweg und trüben den Sonnenschein etwa südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen. Nennenswerter Niederschlag ist aus diesen Wolken jedoch nicht zu erwarten. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf, sodass hier verbreitet ein sonniger Spätsommertag zu erwarten ist. Der Wind dreht auf östliche Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +24 Grad.
25. bis 26. August: Blockadehoch über Skandinavien - Schauer und Gewitter über Deutschland
Vom 25. bis 26. August (Dienstag und Mittwoch) kann sich über Skandinavien ein sogenanntes Blockadehoch etablieren, was die Tiefdruckgebiete über dem Atlantik zunächst einmal blockiert. Deutschland, Österreich und die Schweiz geraten allerdings an den südlichen Rand dieses Hochs, wodurch insbesondere über dem Südwesten feuchtwarme und instabil geschichtete Luftmassen herangeführt werden können.
Der Tag beginnt bei wechselnder Bewölkung meist mit Sonnenschein, bevor sich der Himmel am Nachmittag durch hochschießende Quellwolken zunehmend eintrübt. Nachfolgend können teils kräftige Schauer und Gewitter auftreten, deren Wirkradius jedoch regional begrenzt bleibt.
Etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin bleibt es überwiegend sonnig und trocken. Der Wind frischt phasenweise böig aus östlichen Richtungen auf, die Temperaturen steigen von Dienstag mit +20 bis +25 Grad bis Mittwoch auf +22 bis +27 Grad an. Über dem äußersten Südwesten können Temperaturen von bis +29 Grad möglich sein. In der Nähe von Schauern können die Werte teils unter die plus-20-Grad-Marke absinken.
27. und 28. August: Blockadehoch wird unterwandert - kräftige Schauer und Gewitter über Deutschland
Am 27. und 28. August (Donnerstag und Freitag) bildet sich über Skandinavien ein eigenständiger Hochdruckkern aus, dem es allerdings nicht gelingt, eine Hochdruckachse bis über die Mittelmeerregion aufzubauen. So können Störungen vom Atlantik das Hoch an seinem südlichen Rand unterwandern und über Deutschland kräftige, teils unwetterartige Schauer und Gewitter bringen - am Donnerstag zunächst über dem Westen, am Freitag dann von Südwesten nach Nordosten ziehend.
Der Wind dreht von Ost auf Südwest und die Temperaturen steigen pendeln sich auf +20 bis +25 Grad und in sonnigen Abschnitten auf bis +27 Grad ein. In Gewitternähe gehen die Temperaturen auf bis +17 Grad zurück.

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