Trog über Mitteleuropa bringt Schwüle und Schauer - Blockadehoch gewinnt an Einfluss
Ein Tiefdruckgebiet zwischen England und Skandinavien zieht in den kommenden Stunden weiter nach Süden und erstreckt sich bis zum 22. August zwischen Portugal, Spanien, Frankreich, England, Deutschland und Skandinavien über weite Teile Europas. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen überwiegend in den Einflussbereich einer Südwestströmung. Das bringt wechselhaftes Wetter, gemäßigte Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit mit sich, was zu einer belastenden Schwüle und zu zeitweiligen Schauer führt.

Der Himmel über Deutschland zeigt sich heute wechselnd bewölkt. Im Tagesverlauf verdichtet sich die Bewölkung von Süden und trübt den Sonnenschein südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen nahezu vollständig ein. Südlich dieser Linie ist mit zeitweiligem Niederschlag zu rechnen, der sich zum Abend auf eine Linie südlich der Donau zurückzieht. Weiter nach Norden klingt die Niederschlagstätigkeit zunächst ab, nimmt aber in Form von Schauern über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wieder zu. Der Wind weht mäßig aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad, im Südwesten örtlich bis +27 Grad.
21. August: Nennenswerter Niederschlag über dem Süden
Am Freitag (21. August) dreht sich eine schwache Störung über den Alpen ein und schiebt dichtes Gewölk nach Norden, was den Sonnenschein über Deutschland weitestgehend eintrübt. Der Tag beginnt zunächst noch trocken, bevor von den Alpen Niederschlag einsetzt und sich im Tagesverlauf etwa südlich einer Linie zwischen dem Schwarzwald und Nürnberg ausdehnen kann.
Weiter nach Norden klingt die Niederschlagstätigkeit ab und bleibt nur in Form von Schauern nördlich einer Linie zwischen Köln und Rostock erhalten. Zu den späten Nachmittagsstunden sind auch westlich einer Linie zwischen Bremen und Ulm zeitweilige Schauer möglich. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +19 bis +24 Grad. Bei Dauerregen schwanken die Werte um die +15-Grad-Marke.
22. und 23. August: Gemäßigt warmes Spätsommerwetter
Am Wochenende, dem 22. und 23. August, kann sich das gestern noch berechnete Vb-Tief (Mittelmeertief) nicht über Deutschland durchsetzen. Stattdessen lockert die Bewölkung auf und verbreitet ist bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken trockenes Spätsommerwetter zu erwarten. Vereinzelte Schauer sind am Samstag noch entlang der Mittelgebirge und am Sonntag entlang der Küsten von Nord- und Ostsee möglich, sonst bleibt es trocken. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen. Die Temperaturen liegen am Samstag zwischen +17 und +24 Grad und pendeln sich am Sonntag auf +18 bis +24 Grad ein.
24. und 25. August: Der Versuch, ein Vb-Tief zu etablieren
Vom 24. bis 25. August dehnt sich ein Hochdruckgebiet über Skandinavien weiter nach Norden aus und wird an seinem südlichen Gradienten anfällig für Störimpulse vom Atlantik. Zum Start in die neue Woche zeigt sich der Himmel zunächst noch in strahlendem Blau, bevor von Südwesten Wolken aufziehen und den Sonnenschein ab den späten Nachmittagsstunden südlich einer Linie zwischen Köln und München eintrüben.
Nachfolgend setzt teils kräftiger Niederschlag ein, der sich in der Nacht auf Dienstag südlich einer Linie zwischen Münster und Nürnberg weiter nach Norden ausdehnt und regional kräftig sowie nennenswert ausfallen kann. Weiter nach Norden bleibt es weitgehend trocken, und die Sonne kommt häufiger zum Vorschein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen, die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und können am Montag im Südwesten örtlich bis +28 Grad ansteigen.

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