Wetter August 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage
Hitze vorbei: Jetzt entscheidet sich, wie der Hochsommer bis August weitergeht
Eine schwachgradientige Störung destabilisiert aktuell die Luftmassen über Deutschland, was neben Schwüle auch zu unwetterartigen Gewittern mit einem hohen Schadpotential führen kann. Zum Wochenende gelingt es der Störung, die Hochdruckzone über Mitteleuropa aufzubrechen und diese in zwei Cluster zu teilen. So wird der Weg für ein Trogsystem über Skandinavien nach Deutschland frei und führt mit einem markanten Wetterwechsel frische Sommerluft bis an die Alpen. Die Hitze endet auch über dem Süden. Zum Start in die neue Woche stellt sich über Mitteleuropa eine Pattsituation zwischen dem Trog und dem Azorenhoch ein - Deutschland gelangt erneut zwischen die Fronten in eine zunächst nordwestliche Anströmung der Luftmassen. Die Frage steht somit im Raum - welches der Wettersysteme setzt sich bis August durch und dominiert den Hochsommer - das Azorenhoch mit einer hochsommerlichen Wetterlage oder der Trog mit gemäßigten Temperaturen und zeitweiligem Regen?
Schauer und Gewitter sind heute im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern sowie zum späten Nachmittag auch über Teilen von Brandenburg, Berlin und Sachsen zu erwarten. Die Gewitter können in ihrer Intensität regional sehr unterschiedlich ausfallen und regional mit Blitz- und Hagelschlag, stürmischen Windböen, Platz- und Starkregen sowie lokalen Überflutungen und Sturzfluten führen. Entsprechend hoch ist die Unwettergefahr: Gewitterradar || Gewitterprognose || Blitzaktivität || Warnlagenbericht. Weiter nach Norden und Westen bleibt es bei wechselnder Bewölkung weitgehend trocken, wobei lokale Gewitter nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Die Temperaturen erreichen +25 bis +30 Grad und können über dem Südwesten und Westen bis +32 Grad möglich machen. In Gewitternähe sinken die Temperaturen auf bis +20 Grad ab.
Temperaturrückgang auf bis +20 Grad - Sommerfrische statt Hitze
Die Störung schwächt sich am Donnerstag ab. Die Sonnenscheindauer nimmt zu, die Gewittertätigkeit ab und die Temperaturen steigen mit +27 bis +32 Grad in den sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich an und können über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit +22 bis +26 Grad auch darunter liegen. Ab den späten Nachmittagsstunden schießen über der Südhälfte Quellwolken hoch und können noch in der ersten Nachthälfte im Schwerpunkt über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern teils unwetterartige Gewitter bringen. Diese Gewitter gehören zu einer Unwetterfront, welche sich am Freitag über ganz Deutschland ausdehnt und einen markanten Wetterwechsel einleitet. Zum Samstag zieht die Unwetterfront nach Osten ab und nachfolgend stellt sich bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken trockenes Wetter ein. Die Temperaturen erreichen am Freitag +24 bis +28 Grad und über dem Nordwesten bis +30 Grad und sinken in Gewitternähe auf bis +20 Grad ab. Bis zum Start in die neue Woche führt ein böiger Wind aus Nordwest frischere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen mit +20 bis +25 Grad auf jahreszeit-typische Werte zurückgehen lässt. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juli 2026.












