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Wetter: Dauerregen über dem Süden, dann schleicht sich der Sommer an

| M. Hoffmann

Die in der Höhe einfließenden Luftmassen polaren Ursprungs lösen über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern heute und in der Nacht auf Freitag noch länger anhaltenden und in Richtung der Alpen ergiebigen Dauerregen aus. Die Kaltluft gerät jedoch rasch unter Hochdruckeinfluss, was ab Freitag für viel Sonnenschein und einen weitgehend trockenen Wettercharakter sorgen kann. Zum Start in die neue Augustwoche sind über dem Süden erneut sommerliche Temperaturen möglich.

Der Sommer setzt sich zum Beginn der neuen Woche über Süddeutschland durch
Der Sommer setzt sich zum Beginn der neuen Woche über Süddeutschland durch

Ein Regengebiet zieht heute entlang der Alpen nach Osten und wird auch in der Nacht auf den 22. August (Fr.) südlich der Donau für länger andauernden und in Richtung der Alpen ergiebigen Dauerregen sorgen. Nördlich der Linie zwischen Köln und Dresden lockert die Bewölkung auf, und ein trockener, sonniger Augusttag ist zu erwarten. Am Freitag lässt der Niederschlag über dem Süden nach, und eine auflockernde Wolkendecke bringt häufiger die Sonne zum Vorschein, was zum Nachmittag auch über dem äußersten Südosten der Fall sein wird. Die Temperaturen erreichen heute noch +22 bis +26 Grad, entlang eines breiten Streifens zwischen dem Saarland und Sachsen bis +28 Grad, und sinken bis Freitag auf +17 bis +22 Grad ab. Der Wind weht zeitweise böig aus nördlichen Richtungen.

Sonniges Augustwetter

Die in der Höhe einfließende Luftmasse polaren Ursprungs gerät am 23. und 24. August (Sa. und So.) unter Hochdruckeinfluss. Viele Schäfchenwolken wechseln sich am Himmel mit Sonnenschein ab, wobei sich über den Küsten von Nord- und Ostsee die Schäfchenwolken auch zu Quellwolken auftürmen und zu Schauern führen können. Verbreitet bleibt es jedoch an beiden Tagen sonnig und trocken. Der Wind weht weiterhin aus nördlichen Richtungen und lässt die Temperaturen bis Sonntag auf +18 bis +22 Grad und stellenweise auf bis +24 Grad ansteigen.

Der August mit Sommerwetter

Der Hochdruckeinfluss prägt das Wettergeschehen am 25. August (Mo.) mit viel Sonnenschein und wenigen schattenspendenden Wolken. Regen ist nicht zu erwarten. Der Wind schwächt sich aus nördlichen Richtungen kommend ab, und die Temperaturen erreichen an den Küsten von Nord- und Ostsee +17 bis +22 Grad, über dem Landesinneren bis +24 Grad und im Süden sommerliche +25 bis +28 Grad.

Sonnenschein über dem Norden, zunehmende Schwüle über dem Süden

Der Wind weht auch am 26. August (Di.) noch schwach aus nördlichen Richtungen und verhindert einen weiteren Temperaturanstieg. Gleichzeitig strömen feucht-warme Luftmassen von Süden über die Alpen und trüben den Sonnenschein südlich einer Linie zwischen Mannheim und Nürnberg häufiger ein. Trotz der Wolken ist kein flächendeckender Niederschlag zu erwarten. Lediglich über den Alpen sind einzelne Gewitter möglich. Weiter nördlich der Linie zeigt sich der Dienstag sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen an den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern +17 bis +22 Grad, weiter südlich +20 bis +25 Grad und über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern bis +27 Grad.

Die Zusammenfassung der Augustprognose
Datum Region / Wetterlage Temperaturen (Grad) Besonderheiten
21.–22. August (Do.–Fr.) Südlich der Donau: Dauerregen, Richtung Alpen ergiebig.
Nördlich von Köln–Dresden: Sonnig und trocken.
+22 bis +26, im Streifen Saarland–Sachsen bis +28, ab Fr. sinkend auf +17 bis +22 Wind böig aus Nord
23.–24. August (Sa.–So.) Weitgehend sonnig und trocken, Schäfchenwolken an Nord- und Ostseeküste mit einzelnen Schauern. +18 bis +22, stellenweise bis +24 Nordwind weiterhin spürbar
25. August (Mo.) Ganz Deutschland sonnig, kaum Wolken. Trocken. Küsten: +17 bis +22
Landesinneres: bis +24
Süden: +25 bis +28
Wind schwächt sich ab
26. August (Di.) Norden: Sonnig und trocken.
Südlich Mannheim–Nürnberg: Wolkiger, vereinzelt Gewitter über den Alpen.
Küsten: +17 bis +22
Mitte: +20 bis +25
Südwesten/Süden: bis +27
Feucht-warme Luft aus Süden, zunehmend schwül
Zuerst die Kaltluft, dann der Sommer
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