Augustwetter: Schwül-heißes Wetter lässt das Gewitterpotential zum Wochenende ansteigen
Die Hitze verstärkt sich im Verlauf der kommenden Woche und lässt mit zunehmender Schwüle die Hitzebelastung weiter ansteigen. Gleichzeitig nimmt auch die Gewitteraktivität zu – zunächst zögerlich, zum Wochenende jedoch über dem Süden zunehmend mit teils unwetterartigen Wettererscheinungen. Die Temperaturen erreichen +30 bis +38 Grad und sinken zum Wochenende allmählich ab.
Nördlich der Linie Köln–Dresden ziehen vom 11. bis 13. August (Mo., Di., Mi.) immer wieder schattenspendende Wolkenfelder vorüber, die phasenweise den sonst üppigen Sonnenschein vollständig eintrüben können (Wolkenradar). Anders zeigt sich die Lage weiter südlich, wo eine nahezu maximale Sonnenscheindauer zu erwarten ist. Mit Schauern ist nicht zu rechnen, lokal auftretende Hitzegewitter lassen sich jedoch nicht gänzlich ausschließen. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen, die Temperaturen steigen von Montag mit +25 bis +30 Grad – im Norden bis +22 Grad – bis zur Wochenmitte auf +30 bis +35 Grad und lokal bis +38 Grad an.
Schwül-heißes Wetter mit zunehmender Gewitteraktivität
Am 14. August (Do.) bilden sich im Tagesverlauf mit zunehmender Schwüle zahlreiche Quellwolken. Ab den Nachmittagsstunden können sie entlang eines breiten Streifens von Baden-Württemberg bis Mecklenburg-Vorpommern lokale Hitzegewitter auslösen. Verbreitet bleibt es jedoch trocken. Mit steigender Luftfeuchtigkeit werden Temperaturen von +30 bis +35 Grad und örtlich bis +37 Grad für bestimmte Personengruppen zu einer zunehmenden Belastung.
Tropische Nacht und ein weiterer Wüstentag
In den Nächten sinken die Temperaturen kaum unter die +20 Grad-Marke ab und sorgen in einigen Regionen für tropische Nächte. Mitverantwortlich für die fehlende Abkühlung ist eine zunehmende Bewölkung, die sich am 15. August (Fr.) zwischen Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern erstreckt und mit weiter ansteigender Schwüle die Gewitteraktivität weiter intensiviert. Lokal sind auch unwetterartige Wetterereignisse möglich. Die Temperaturen bleiben mit +30 bis +38 Grad nahezu unverändert und können in Schauernähe kurzzeitig auf bis +22 Grad absinken.
Ein Wetterwechsel bahnt sich an
Am 16. August (Sa.) startet der Tag mit Sonnenschein, der sich im weiteren Verlauf durch aufziehende Bewölkung eintrüben lässt. Noch am Vormittag setzen über dem Westen erste kräftige Schauer und Gewitter ein, die sich bis zum Nachmittag nach Osten verlagern und südlich einer Linie Köln–Berlin teils unwetterartige Wetterereignisse bringen können. Der Wind nimmt zu und kann böig aus westlichen Richtungen, im Norden auch mit kräftigen bis stürmischen Böen aus Nordwest, auffrischen. Die Temperaturen erreichen im Süden und Osten nochmals hochsommerliche +30 Grad und mehr, gehen nach Westen allmählich auf +20 bis +25 Grad zurück und können sich mit dem Wind über dem Nordwesten auf bis +18 Grad abkühlen.
| Datum | Region | Wetterlage | Temperaturen (Grad) |
|---|---|---|---|
| 11.–13. August (Mo.–Mi.) | Norden: nördlich Köln–Dresden | Wolkenfelder, teils Sonnenschein, meist trocken, vereinzelt Hitzegewitter, schwacher Wind, südlich davon maximal mögliche Sonnenscheindauer | Nord: 22–30, Süd: 25–38 |
| 14. August (Do.) | Baden-Württemberg bis Mecklenburg-Vorpommern | Zunehmende Schwüle, Quellwolken, lokal Hitzegewitter, sonst überwiegend trocken | 30–37 |
| 15. August (Fr.) | Baden-Württemberg bis Mecklenburg-Vorpommern | Tropische Nacht, mehr Bewölkung, intensivere Gewitter, teils Unwetter möglich, sonst trocken | 30–38 (in Schauernähe kurzzeitig bis 22) |
| 16. August (Sa.) | Westen, Osten, Süden, Nordwesten | Erst sonnig, dann Schauer und Gewitter, teils Unwetter, böiger bis stürmischer Wind | Süd/Ost: um 30, Westen: 20–25, Nordwest: bis 18 |

- 13:00 Uhr: Ende des Hochsommers, oder nur eine kurze Schwächephase?
