Die Schauer und Gewitter der Nacht verlagern sich weiter nach Osten und sorgen am Mittwoch etwa östlich der Linie von Stuttgart und Berlin noch für eine rege Schauer und Gewitterneigung. Westlich der Linie kommt bei wechselnder Bewölkung häufiger die Sonne zum Vorschein und die Schauerneigung ist als gering einzustufen. Die Temperaturen steigen auf +21 bis +26 Grad und können entlang des Rheingrabens örtlich bis +29 Grad erreichen.

Unbeständiger

Am 17. August zieht ein Wolken- und Niederschlagsgebiet nach Deutschland herein und sorgt etwa nördlich von Baden-Württemberg und Bayern für gelegentliche Niederschläge, welche nördlich von Bielefeld und Berlin auch kräftiger ausfallen und von Gewittern begleitet sein können. Weiter nach Süden ist die Neigung zu Schauern gering, können aber zum späten Nachmittag lokal und örtlich begrenzt auftreten. Die Temperaturen erreichen über dem Nordwesten +19 bis +24 Grad, sonst sind mit +24 bis +28 Grad Sommerwerte möglich.

Spannendes Wetter am kommenden Augustwochenende

Wenn Meteorologen von spannenden Wetter sprechen, so hat das mit einer gewissen Wetterdynamik zu tun, deren Vorhersagbarkeit meist erst zeitnah, im sog. Nowcastbereich, erfolgen kann. Nicht selten hat das auch etwas mit einem erhöhten Unwetterpotential zu tun.

So zieht am Freitag ein weiteres Tiefdrucksystem nach Deutschland rein und sorgt von Nordwest nach Südost für teils kräftige Schauer und Gewitter. Dabei prallen frische Atlantikluftmassen auf die noch sommerlich warmen Temperaturen über dem Südosten. So können die Tageswerte am 18. August etwa nördlich der Linie Mannheim - Berlin auf +18 bis +23 Grad zurückgehen, während es südlich davon mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +30 Grad bei den Sommerwerten bleibt.

In der Nacht auf Samstag intensiviert sich der Niederschlag voraussichtlich von Baden-Württemberg her und kann im Tagesverlauf etwa südlich der Linie von Stuttgart und Dresden für unwetterartige und ergiebige Niederschläge sorgen. Simuliert werden binnen 24 Stunden Niederschlagssummen von 20 bis 60 l/m² über diesen Regionen. Etwa westlich der Linie Hamburg - Bodensee lockert die starke Bewölkung zum Nachmittag auf und lässt häufiger die Sonne zum Vorschein kommen. Bis zum späten Nachmittag ist der Luftmassenaustausch erfolgt und in ganz Deutschland ist mit kühlen +16 bis +21 Grad zu rechnen.

Am Sonntag rückt rasch ein Hochdrucksystem nach und löst die Wolkenfelder mehr und mehr auf, was häufig die Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. Vereinzelt leichte Niederschläge sind am 20. August noch über dem Südosten und Osten zu erwarten, sonst bleibt es allgemein trocken. Die Temperaturen bleiben bei einem schwachen Wind aus nördlichen Richtungen mit Werten zwischen +18 bis +23 Grad für die Jahreszeit etwas zu kühl.

Wechselhaft und kühl in die neue Augustwoche?

Zum heutigen Stand ist die Wetterentwicklung zum Start in die neue Woche noch nicht gesichert und hängt stark davon ab, wie sich das Hochdrucksystem vom Sonntag über Deutschland behaupten kann. Weicht das Hoch nach Süden aus, so bleibt der Wettercharakter wechselhaft, windig und kühl. Stabilisiert es sich und kann eine Hochdruckbrücke zum Hoch über dem westlichen Russland aufbauen, so stabilisiert sich in Folge daraus der Wettercharakter mit sommerlichen Temperaturen.
Zum aktuellen Stand berechnet das amerikanische Wettermodelle einen raschen Abbau der Hochdruckbrücke, was über Norddeutschland am Montag und Dienstag einen wechselhaften und relativ kühlen Wettercharakter zur Folge haben kann, während etwa südlich der Mittelgebirge häufiger die Sonne bei sommerlich warmen Temperaturen zum Vorschein kommen kann. Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommer.

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