Das Wetter im August 2016 war mit eine durchschnittlichen Temperatur von +17,9 Grad um +1,4 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 zu warm. Gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Abweichung noch +0,4 Grad. Der tiefste Temperaturwert wurde am 11. August in Nürnberg-Netzstall sowie in Carlsfeld im Erzgebirge mit +1,3 Grad registriert und in manchen Regionen kann es auch zu Bodenfrost. Die höchste Temperatur wurde am 27. August in Saarbrücken-Burbach mit +37,9 Grad erreicht. Interessant ist, dass es solch hohe Temperaturwerte im letzten August-Drittel nicht allzu oft gibt und auffällig ist, dass die hohen Temperaturwerte in den letzten Jahren eher zunehmen. Solche Extremwerte im letzten August-Drittel wurden bereits 2001, 2011, 2012 und 2015 registriert. Blickt man auf das vorherige Jahrhundert, so kamen die solch hohe Werte im letzten August-Drittel deutlich seltener vor, wie zum Beispiel 1943 mit 38 °C am 21.8. in Hannover und 1944 mit vier Tagen in Folge über 35 °C in Frankfurt am Main.

Weniger Niederschlag gab es mit einer durchschnittlichen Menge von 45 l/m². Somit wurde der Sollwert von 77 l/m² nur zu 60 Prozent erfüllt. Besonders trocken blieb es mit 10 l/m² von der Altmark bis nach Nordhessen, während es über dem Süden mit bis zu 90 l/m² (Oberstdorf) in einigen Regionen auch zu mehr Niederschlag kam. Der meiste Niederschlag binnen 24 Stunden wurde am 18. August 2016 östlich von Heilbronn mit 76 l/m² registriert (Öhringen).

Die durchschnittliche Sonnenscheindauer von 223 Stunden übertraf ihren Sollwert von 197 Stunden um 13 Prozent. Besonders viel Sonnenschein gab es mit 270 Stunden zwischen Nordbaden und Niederbayern und mit 180 Stunden schien die Sonne über Niedersachsen hingegen seltener. Zusammenfassend: Das Wetter im August 2016 war zu warm, zu trocken und es gab mehr Sonnenschein als sonst. Den ganzen Bericht können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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