Die Westwetterlage kann sich in der aktuellen Wettervorhersage im Verlauf der Woche mit unbeständigen, windigen und kühlen bis mäßig warmen Temperaturen durchsetzen, bevor zum Wochenende die Großwetterlage sich wieder verändern kann. So simuliert das amerikanische Wettermodell im Zeitraum 1./5. August eine Grundströmung aus südwestlichen Richtungen, bei der im Verbund zwischen einen Tief bei Island/England und einer sich aufbauenden Hochdruckbrücke von den Azoren bis über das östliche Europa warme, aber teils auch feuchte Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. In Folge daraus steigen die Temperaturen an und können bereits zum 2. August Werte zwischen +22/+28 Grad, örtlich bis +31 Grad erreichen. Da die Luftmassen teils auch feucht sein können, ist nach dieser Variante insbesondere über den südlichen Landesteilen mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung zu rechnen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich eine dem amerikanischen Wettermodell gegenüber ähnliche Entwicklung, bei der die Hochdruckbrücke jedoch etwas nördlicher berechnet wird und direkt über Deutschland liegen kann. Im Ergebnis beider Simulationen ergibt sich heute eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen sommerlichen Wettercharakter in den ersten August-Tagen. Die Kontrollläufe stützen dieses Szenario mehrheitlich, so dass die Unsicherheiten über die Wetterentwicklung bis zum 5. August der vergangenen Tage sich langsam reduziert. So liegt das Temperaturspektrum am 1. August zwischen +15/+25 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, sonst zwischen +21/+22 Grad) und am 5. August zwischen +15/+31 Grad (Mittelwert: +22 Grad über dem Norden, +23 Grad über dem Westen und +25/+26 Grad über dem Süden und Osten). Die Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt nach den Kontrollläufen im Zeitraum zwischen dem 1./2. und 4./5. August voraussichtlich in Form von Schauern und Gewittern hoch. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Sommer.

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