Die Wettervorhersage stellt eine windige und unbeständige Woche mit - gegenüber den Jahreszeit-typischen Werten - zu kühlen Temperaturen in Aussicht. Erst zum Freitag - dem letzten Juli Tag - zeigt sich mit einer nachlassenden Niederschlagsaktivität eine von Süden her langsame Erwärmung der Temperaturen. Wie geht es weiter? An der unklaren Wetterentwicklung der letzten Simulationen für die ersten August-Tage hat sich auch heute kaum etwas verändert. Allerdings zeichnet sich im Ergebnis ein einheitlicherer Temperaturtrend ab. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ziehen die kräftigen Tiefdruckwirbel der kommenden Woche nach Nordosten über Skandinavien ab und nachfolgend kann eine schwache Hochdruckverbindung zwischen dem Azoren- und einen Hoch über der Mittelmeerregion - welches über Osteuropa bis nach Russland reichen kann - initialisiert werden. Gleichzeitig lagern sich schwachgradientige, aber entscheidende Störungen über Portugal/Spanien in diese Hochdruckverbindung ein, so dass in Folge daraus eine südwestliche bis teils südliche Strömungsrichtung entstehen kann. Das Ergebnis aus dieser komplexen Entwicklung wäre mit höherer Wahrscheinlichkeit bis zum 5. August eine Südwestwetterlage, bei der es über dem Nordwesten generell unbeständiger und kühler als im Südosten sein kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich hier kein Aufbau einer Hochdruckbrücke wie nach dem amerikanischen Wettermodell über das Mittelmeer, sondern von den Azoren über Island bis nach Skandinavien. Dadurch kann ein Tiefdrucksystem bei England von der Tiefdruckrinne "getrennt" werden und das Wetter über Deutschland vermehrt beeinflussen. Aber auch nach dieser Simulation ist die Wahrscheinlichkeit für unbeständiges und kühleres Wetter über dem Nordwesten höher als über dem Südosten. Wie eingangs erwähnt zeichnen die Simulationen der Wettermodelle noch ein differenziertes Bild für die Wetterentwicklung der ersten August-Tage, jedoch haben beide Simulationen ein ansteigendes Temperaturniveau als Gemeinsamkeit. So liegt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe bspw. am 1. August bei +13/+26 Grad (Mittelwert: +18 Grad über dem Norden, +19 Grad über dem Westen, und +21/+22 Grad über dem Süden und Osten) und am 5. August zwischen +16/+31 Grad (Mittelwert: +22/+23 Grad über den Norden und Westen und +24/+25 Grad über dem Süden und Osten). Wie sich das Wetter über den 5. August hinaus entwickeln kann, klären wir im nächsten Update gegen 17:00 Uhr zum Wetter Sommer.

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Der Sommer macht nach der aktuellen Wettervorhersage mit unbeständigem Wetter und mäßig warmen Temperaturen bis Ende Juli eine Pause, so dass die atlantische Frontalzone mit einer westlich orientierten Zirkulation vermehrt das Wetter über Mitteleuropa beeinflussen kann. In "schöner" Regelmäßigkeit reihen sich die Tiefdrucksysteme entlang der Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, England und Skandinavien ein und können - je nach Simulation - mehr oder minder das Wetter über Deutschland beeinflussen. Wie entwickelt sich das Zirkulationsmuster Anfang August? Rückblickend auf die letzten Tage waren durchaus stabile Wetterlagen bis zum 5. August in Form von Hochdrucksystemen über Mitteleuropa keine unwahrscheinliche Varianten in den Simulationen der Wettermodelle, allerdings stufen die aktuellen Simulationen die Wahrscheinlichkeiten für eine stabile Wetterlage Anfang August niedriger ein, während die Wahrscheinlichkeiten für einen unbeständigen Wettercharakter höher bewertet werden. Die Frage, die sich daraus stellt - wird es warm oder kühl? Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so zeigt sich das Temperaturniveau am 1. August mit +16/+23 Grad und am 5. August mit +14/+23 im kühlen bis mäßig warmen Bereich. Der Grund für diese zu kühle Entwicklung sind kräftige Tiefdrucksysteme, denen es immer wieder gelingt von England bis über das südliche Skandinavien zu ziehen. So ist ein Hochdruckaufbau Mitteleuropa bis zum 5. August wenig wahrscheinlich und vorderseitig können warme und nachfolgend wieder kühlere Luftmassen bei einem unbeständigen Wettercharakter nach Deutschland geführt werden können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich nach dessen Berechnungen mit dem Ansatz eines Hochdruckaufbaus Anfang August über Mitteleuropa mit einem nachfolgenden "Warmluftschub", so dass durchaus sommerliche Werte erreicht werden können - nachfolgend zeigt sich aber auch nach dem europäischen Wettermodell zum 3. August ein Sturmtief bei England, welches stabile Wetterverhältnisse bis zum 5. August über Mitteleuropa weniger wahrscheinlich machen. Wie sind die Wahrscheinlichkeiten einzuordnen? Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich eine erhöhte Niederschlagsneigung in den ersten August-Tagen. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 1. August zwischen +13/+25 Grad (Mittelwert: +17 Grad über dem Norden, sonst +19/+20 Grad) und am 5. August zwischen +13/+28 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +20 Grad über dem Westen und +23 Grad über dem Süden und Osten). Der Temperaturmittelwert liegt mit einer Abweichung von -2/0 Grad unter, bzw. knapp unter dem Wert was Jahreszeit-typisch wäre. Wie sich das Wetter über den 5. August hinaus entwickeln kann, klären wir im nächsten Update gegen 17:00 Uhr zum Sommerwetter.
Der Sommer hat zwischenzeitlich seine Halbzeit überschritten und zeigte sich bisweilen durchwachsen - im Juni leicht zu warm, im Juli voraussichtlich zu warm bei einer insgesamt schwachen Niederschlagsausprägung. Eine richtig stabile Hochdruckwetterlage war bisweilen nicht zu beobachten und auch der Start in die "Hochsommersaison" fällt nach der aktuellen Wettervorhersage frisch und wechselhaft aus. So ist mit einer aktiv-dynamischen Westwindzirkulation in den kommenden Tagen mit einer erhöhten Niederschlagserwartung, zunehmenden Wind (teils Sturm) und zurückgehenden Temperaturen zu rechnen - für viele sicherlich auch mal Zeit zum "durch schnaufen" und kräftig durchlüften. Nun kann so eine Umstellung des Zirkulationsmusters von kurzer oder aber auch von längerer Dauer sein - und die spannende Frage bleibt bestehen: wie wird das Wetter in Deutschland mit dem Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern? Der Start bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit am Donnerstag und Freitag wechselhaft und frisch bis mäßig warm. Zum 1. August simuliert das amerikanische Wettermodell weitere Tiefdrucksysteme zwischen Neufundland, England und Skandinavien - allerdings dehnt die Tiefdruckaktivität der kommenden Tage die Tiefdruckrinne weiter nach Osten aus, so dass dem Azorenhoch mehr Spielraum bleibt, einen Hochdruckkeil in Richtung Mitteleuropa zu entsenden. So gelingt es dem Hochdruckkeil - unter labilen Bedingungen - sich bis zum 5. August über Deutschland durchzusetzen, wobei das Grundmuster südwestlich geprägt ist und die Temperaturen bei einem unbeständigen Wettercharakter im Verlauf bis zum 5. August wieder auf sommerliche Werte ansteigen können. Wie unsicher die kommende Wetterentwicklung noch ist, zeigt die konträre Simulation des europäischen Wettermodells, bei der sich das Hochdrucksystem - zunächst in Keilform, später in Form eines autarken Hochdrucksystems über Deutschland - durchsetzen kann. Sollte diese Variante eintreten, so würden sich die Temperaturen mit einer relativ trockenen Ostströmung langsam von Süd nach Nord erwärmen können. Die Varianten stellen insgesamt drei wahrscheinliche Wetterentwicklungen für Anfang August in Aussicht. Eine unbeständige aber relativ warme Südwestwetterlage, ein Hochdrucksystem mit sommerlichen Temperaturen über Mitteleuropa und ein Hochdrucksystem, welches sich im weiteren Verlauf nach Skandinavien positionieren und auf seinen südlichen Gradienten von Tiefdrucksystemen "unterwandert" werden kann (höhere Wahrscheinlichkeit für Vb-Wetterlagen, Mittelmeertief). Die sog. Kontrollläufe bestätigen mehrheitlich einen unbeständigen Wettercharakter in den ersten August-Tagen, allerdings mit einem stetig ansteigenden Temperaturtrend. So liegt das Temperaturspektrum am 1. August zwischen +14/+26 Grad (Mittelwert: +17 Grad über dem Norden, +18 Grad über dem Westen und +20 Grad über dem Süden und Osten) und am 5. August zwischen +15/+28 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden, +23 Grad über dem Westen und +24/+25 Grad über dem Osten und Süden). Anders ausgedrückt scheint die "Abkühlungsphase" - zum heutigen Stand - nur von vorübergehender Natur zu sein. Wie sich das Wetter über den 5. August hinaus entwickeln kann, klären wir im nächsten Update gegen 17:00 Uhr zum Sommerwetter.
Wind, Regen und langsam kühler werdende Temperaturen kündigen in der aktuellen Wettervorhersage einen Wetterwechsel an, welcher mit höherer Wahrscheinlichkeit in der erweiterten Wetterprognose bis Ende Juli noch Bestand haben kann. Bleibt das auch im August noch so? Schaut man auch das Langfristmodell, so zeigt sich auf die aktuelle Wetterentwicklung eine Reaktion gegenüber den letzten Tagen, so dass die Abweichung gegenüber dem langjährigem Mittelwert zwischen -2/-1 Grad über dem Norden und -1/+0,5 Grad über dem Süden liegen kann. Anders ausgedrückt simuliert das Langfristmodell in seiner Wetterprognose für August - zum heutigen Stand - einen zu kühlen Temperaturverlauf bei einer weitgehend normalen Niederschlagsneigung. Insofern keine guten Aussichten auf eine stabile Hochdruckwetterlage im August? Geht es nach der aktuellen Simulation des amerikanischen Wettermodells, so zeigt sich bereits zum Ausklang des Juli eine sich aufbauenden Hochdruckachse über dem östlichen Europa, welche im weiteren Verlauf sich bis über den skandinavischen Bereich ausweiten kann und die atlantische Frontalzone vor Mitteleuropa blockieren kann. Im Wesentlichen können sich daraus zwei Wetterlagen entwickeln. Zum einen kann sich ein kräftiges Skandinavienhoch entwickeln, welches seine südlichen Gradienten auch auf Mitteleuropa ausweiten kann, was eine relativ trockene und warme Ostwindzirkulation imitieren könnte (stabiles Hochdruckwetter). In der zweiten Variante kippt die atlantische Frontalzone nach Süden weg und unterwandert das Hochdrucksystem über Skandinavien von Süden her, was zwar relativ warmes, aber auch niederschlagsreiches Wetter über Mitteleuropa zur Folge haben kann (höhere Wahrscheinlichkeiten für Vb-Wetterlagen - Mittelmeertief). Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so kann sich nach dieser Simulation eine Hochdruckachse über Mitteleuropa aufbauen, welche über Skandinavien bis über das europäische Nordmeer reichen kann. Sollte diese Variante eintreten, so wären die Temperaturen zum Start in den August noch als mäßig warm zu bezeichnen und könnten sich in den darauf folgenden Tagen langsam erwärmen. Insgesamt ist die Simulation des europäischen Wettermodells hinsichtlich einer stabilen Wetterlage als weniger stabil zu bezeichnen. Die Kontrollläufe zeigen am 1. August ein Temperaturspektrum zwischen +15/+28 Grad (Mittelwert: +17 Grad über dem Norden, +19 Grad über dem Westen und +21 Grad über dem Süden und Osten) und am 5. August zwischen +14/+31 Grad (Mittelwert: +22/+23 Grad über dem Norden und Westen und +24 Grad über dem Süden und Osten). Blickt man auf die Luftdruckentwicklung, so erkennt man im Zeitraum 24./31. Juli ein stetes Wechselspiel (1000 hPa - 1020 hPa), welches sich im Zeitraum 1./5. August weitgehend stabilisieren kann (1018 hPa - 1024 hPa). Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 1. August bei 50/25/25 (gestern: 45/35/20) und am 5. August bei 20/20/60 (gestern: 30/35/60).
Sommer, Sonne, Sonnenschein oder wechselhaft, unbeständig bei mäßig warmen Temperaturen - welche der Varianten ist für das Wetter Anfang August am wahrscheinlichsten? Die aktuelle Wettervorhersage zeigt bis Sonntag noch einen weitgehend normalen bis warmen Temperaturverlauf, welcher sich in der weitergehenden Wetterprognose im Trend als leicht negativ gegenüber den Jahreszeit-typischen Werten entwickeln kann. Anders ausgedrückt neigt sich die warme bis heiße Phase ihrem Ende zu und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit von einer kühleren und wechselhafteren Wetterperiode bis Ende Juli abgelöst. Insofern bleibt die Antwort auf die Frage der Nachhaltigkeit der Abkühlung spannend. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich Ende Juli ein nach Norden verschobenes Azorenhoch, welches durch die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik seine Position mehr und mehr in Richtung Mitteleuropa verlagern kann. In Folge daraus gelangt Deutschland zunächst auf die kühle Ostseite des Hochs (dreht sich im Uhrzeigersinn) und im weiteren Verlauf könnte das Hoch sich direkt über Mitteleuropa positionieren, was bei langsam aber stetig wärmer werdenden Temperaturen eine stabile Wetterlage ermöglichen könnte. Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells so verliert zum Monatswechsel die berechnete Westwindzirkulation an Dynamik und ein Hochdruckkeil des Azorenhochs könnte sich zum Anfang August in Richtung Mitteleuropa ausweiten. Im Detail wird es daraus ankommen, wie weit der Hochdruckkeil reichen wird, in der heutigen Simulation scheint er jedoch ausreichend zu sein, um über Mitteleuropa bis zum 5. August ein schwaches aber autarkes Hochdrucksystem zu initialisieren. Fasst man beide Simulationen zusammen, so zeigt sich nach einer kühleren Temperaturphase Ende Juli in den ersten August-Tagen eine langsame Erwärmung bei einer nachlassenden Niederschlagswahrscheinlichkeit. So liegt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe am 1. August zwischen +14/+29 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +20 Grad über dem Westen, +22 Grad über dem Süden und +23 Grad über dem Osten) und am 5. August zwischen +15/+30 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden, sonst +23 Grad). Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 1. August bei 45/35/20 (gestern: 45/45/10) und am 5. August bei 30/35/35 (gestern: 35/45/20).