Der Hochsommer erreicht am heutigen Dienstag im Süden mit rund 35 Grad seinen Höhepunkt. Bis einschließlich Freitag "sinken" die Temperaturen wieder auf 30 Grad ab. Der Nordwesten profitiert von dieser Wetterlage nur mit mäßig warmen Temperaturen zwischen 21 und 25 Grad. Schaut man weiter auf das Wochenende, so steht Deutschland vor einem "Temperatursturz" auf nur noch 17 bis 22 Grad. So sehen es die Kontrollläufe und beide Wettermodelle recht einheitlich. Damit wäre am Freitag wohl der letzte Hochsommertag 2011.

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Auch der schönste Spätsommer endet irgendwann einmal. Im Nordwesten leider gar nicht erst richtig angekommen, dafür werden im Süden in dieser Woche, vornehmlich am Dienstag, noch einmal Hitzerekorde für dieses Jahr mit bis zu 36 Grad aufgestellt. Nach heutigem Stand ist aber auch dort dann mit der Hitzeperiode ab Freitag schluß, wenn sich die Temperaturen auf 25 Grad normalisieren und es dazu ein wenig Niederschlag gibt. Im Nordwesten hingegen bewegen sich in dieser Woche die Temperaturen zwischen 21 und 25 Grad. Dazu zum Dienstag und Donnerstag immer wieder mal etwas Regen. Aber auch im Norden gehen die Temperaturen zum kommenden Wochenende auf Werte unter 20 Grad zurück. Aber keine Panik - zwar mag der Herbst im September beginnen, von herbstlichen Temperaturen sind wir aber noch weit entfernt.
Das spätsommerliche Wetter im Süden hält nach den heutigen Modellläufen noch bis zum 29. August an. Erst dann gehen die ENS (einzelne Kontrollläufe) einheitlich auf typische Augusttemperaturen um 25 Grad zurück. Zuvor werden für dieses Jahr vermutlich noch Temperaturrekorde gebrochen. Besonders der Dienstag sticht mit 36 Grad und mehr im Süden hervor. Zudem bleibt es im Süden relativ niederschlagsfrei. Ganz anders dagegen der Nordwesten - das Tiefdrucksystem bei England ist zu nah und lässt die Temperaturen im wesentlichen nicht über 23 Grad steigen. Die Trennlinie zwischen den Hochsommerlichen und nur mäsig warmen Temperaturen verläuft in etwa zwischen Köln und Rostock
Das Tiefdrucksystem zwischen England und Skandinavien macht es dem Sommer im Nordwesten recht schwer. Für den Süden bedeutet diese Konstellation allerdings hochsommerliches Wetter mit bis zu 30 Grad und mehr. Nach den heutigen Modellläufen hält sich der Sommer im Süden mindestens bis zum 26. August, erst dann werden die Störungstendenzen auch im Süden wieder größer. Im Norden klettert dagegen die Temperatur nur sehr mühsam ab Sonntag auf Werte zwischen 22 und 25 Grad. Ab dem 26. August zeigen beide Wettermodelle wieder unterschiedliche Interpretationen – geht es nach den Hauptläufen, so wird das Wetter auf jeden Fall wieder kühler und wechselhafter, die Kontrollläufe allerdings zeigen beständig einen Fortgang des sommerlichen Wetters. Man muss abwarten, ob sich diesmal der Sommer behaupten kann, was einem Altweibersommer im September ja zuträglich wäre.
Im Süden kann man in den nächsten Tagen schon von einer kleinen Hitzewelle sprechen, denn ab Sonntag gibt es mehrere Tage hintereinander um, bzw. mehr als 30 Grad, erst zur Mitte der kommenden Woche könnte eine „Abkühlung“ auf 26 Grad erfolgen. Am heutigen Freitag kommt es Schwerpunktmäßig südlich der Mittelgebirge zu teils unwetterartigen, gewittrigen Regenschauern, welche aber ebenfalls nur eine leichte Abkühlung bringen, denn bereits am Samstag werden wieder 28 Grad erreicht. Der Norden muss sich noch bis zum Samstag gedulden, immer wieder kann es Regenphasen geben und die Temperaturen schwanken zwischen 18 und 22 Grad, bevor am Sonntag auch hier sich sommerliche Temperaturen um die 25 Grad einschleichen. Hinter der kommenden Woche steht für die Gebiete nördlich der Mittelgebirge noch ein dickes Fragezeichen, die Kontrollläufe sehen zwar mehrheitlich ein Fortbestand der sommerlichen Periode, jedoch der Hauptlauf sieht wieder Temperaturen um 20 Grad und wechselhaftes Wetter. Das europäische Wettermodell folgt in etwa der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells. Im Süden sommerlich bis hochsommerlich, nördlich einer Linie Köln – Usedom teils sommerlich, aber wechselhaft.