Auch in den heutigen Modellläufen keine wesentliche Veränderung der Großwetterlage. Bis zum kommenden Wochenende steigen die Temperaturen im Süden mit 24 bis 28 Grad bereits auf sommerliche Werte, im Norden is es mit 22-24° nicht ganz so warm. Die wechselhafte Grundstimmung (aber nicht unbedingt kalte) bleibt uns in Deutschland nach den heutigen Modellläufen bis zum 15. August erhalten. Erst dann zeigen sich in den Kontrollläufen durchaus Tendenzen für ein hochsommerlichen Abschnitt, welcher in den nächsten Tagen weiter beobachtet werden muss (der Hauptlauf sieht das noch ein wenig anders). Es bleibt also spannend, wobei die Tendenz klar in Richtung sommerliches Wetter geht. Aber auch heute sei gesagt: der Süden ist dem Norden gegenüber klar im Vorteil.

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Die nun einfließende Kaltluft wird nur von kurzer Dauer sein, denn bereits am Mittwoch wird aus dem Südwesten wieder wärmere Luft herangeführt. Bis dahin muss vor allem am heutigen Sonntag und am Montag immer wieder mit Regenschauern gerechnet werden. Die Temperaturen erreichen bei Regen 16 Grad, sonst bei längerem Sonnenschein auch die 20 Grad. Ab Dienstag trocknet das Wetter vor allem südlich der Mittelgebirge immer mehr ab, so dass auch die Sonne wieder länger zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen steigen bis zum Donnerstag auf Werte um 23 Grad, im Norden nur auf 18 Grad. Der Norden hat im Speziellen auch die schlechtesten Vorhersagen: immer wieder Regen, dazu z.T. strammer Wind. Eine richtige, durchgreifende Wetterbesserung ist für den Norden auch nicht wirklich in Sicht, da das Tief vor England einfach zu nah ist und der Azorenhochdruckkeil südlich der Mittelgebirge sich nicht nach Norden hin ausdehnen kann.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass das Wetter sich im Süden prinzipiell auf wechselhaftes, aber mit 25 Grad recht warmes Wetter einstellt. Für den Norden ist es ein Wechselspiel - teils regnerisch und kühl, teils aber auch warm. Temperaturen im Norden meist zwischen 17 und 22 Grad. Eine richtig stabile Hochdruckwetterlage ist weiterhin nicht in Sicht.
Subtropische, feuchte und labile Luftmassen sind mittlerweile in Deutschland angekommen, welche ideale Voraussetzungen für Schauer und Gewitter haben. So steigen am heutigen Samstag die Temperaturen nochmals auf Werte zwischen 23 und 28 Grad und bereits am Nachmittag entladen sich die ersten Gewitter, welche in der Nacht und am Sonntag selbst von West nach Ost durchziehen. Niederschlagsschwerpunkt ist in etwa die Mainline und die Gebiete südlich davon. Mit dieser Schauer und Gewitterlinie sind dann die sommerlichen Temperaturen erst einmal vorbei. Am Montag und Dienstag bewegen sich die Temperaturen um 15 Grad bei länger anhaltendem Regen und 20 Grad bei längerem Sonnenschein. Bereits am Mittwoch steigen die Temperaturen von Südwesten her wieder an und erreichen zum kommenden Wochenende sommerliche Werte um 23 bis 28 Grad.

Mit den höheren Temperaturen und weniger Niederschlag ist der Süden gegenüber dem Norden klar im Vorteil, denn ein richtiges - stabiles - Hochdruckgebiet ist weiterhin nicht in Sicht und vor England gräbt sich schon das nächste Tiefdruckgebiet ein, welches den Süden weiterhin mit Temperaturen um die 25 Grad versorgt, der Norden, bzw. Nordwesten bekommt jedoch immer wieder mal etwas von dem Tief ab, so dass sich dort die Temperaturen um die 20 Grad bewegen. Insgesamt betrachtet zeigt sich der August ganz ähnlich dem Wetter vom Juni, warm und wechselhaft - so auch die Tendenz in den Kontrollläufen bis zum 20. August 2011.
Es bleibt dabei - bis zum Sonntag noch sommerliche Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad - dazu gibt es z.T. unwetterartige Gewitter und Regenschauer. Am Sonntag überquert uns das Tief bei England von West nach Nordost und führt nachfolgend deutlich kühlere Luft mit sich. So erreichen die Temperaturen am Sonntag gerade einmal die 20 Grad Marke (bei Regen auch darunter), am Montag 17 bis 20 Grad im Westen und im Osten nochmals bis 23 Grad, am Dienstag nur noch 15 bis 18 Grad und am Mittwoch 12 bis 15 Grad im Nordosten und bis 19 Grad im Südwesten. Wenn man so möchte, hat die relativ kalte Luft den Vorteil, dass die Niederschläge nur leichter Art sind und es in weiten Teilen gar trocken bleibt. Damit ist ab Donnerstag - so der Stand heute - der Tiefpunkt auch schon durchschritten, denn von Südwesten wird es langsam wieder wärmer und bis Freitag können 25 Grad erreicht werden. Wagt man noch einen Blick in die weitere Zukunft, so sieht es gar nicht so schlecht aus. Zwar ist weiterhin kein stabiles Hochdruckgebiet in Sicht, dafür werden die Temperaturen aber in einem angenehmen Maß von 23 bis 26 gerechnet. Der Süden ist bei dieser Wetterlage gegenüber dem Norden klar im Vorteil.
Die sommerlichen Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad bleiben uns noch bis zum Sonntag erhalten, dazu gibt es die bereits gewohnten täglichen Schauer und Gewitter. Am Sonntag überquert uns das Tief bei England von West nach Nordost und kann vor allem im Süden für Starkregenfälle und Unwetter sorgen - dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Mit diesem Tief kommen auch kühlere Temperaturen zwischen 15 und 19 Grad.

In den vergangenen Tagen war daher die große Frage - wars das mit dem Sommer oder kommt er noch einmal? Nun, beide Wettermodelle zeigen eine äußerst positive Tendenz bereits ab Mittwoch kommender Woche, so dass zum heutigen Stand davon ausgegangen werden kann, dass der Sommer sehr wohl seine Fühler wieder nach Deutschland ausstreckt und die kühle Phase nur von kurzer Dauer ist. Allerdings mit einer Einschränkung - sommerlich werden nur die Temperaturen sein, denn die Wetterlage erinnert sehr an die vom vergangenen Juni - warm, aber mit Schauern und Gewittern durchsetzt. Auch die Kontrollläufe sehen den positiven Trend recht einhellig - somit könnte das zweite August Drittel durchaus sommerlich werden.