Vom Frühsommer in den Dauerregen - Wetterwechsel zum Wochenende
Eine spannende Wetterentwicklung steht in den kommenden Tagen bevor. Das Frühlingshoch, welches die Temperaturen bis Samstag in den frühsommerlichen Bereich ansteigen lässt, zieht sich am Wochenende auf den Atlantik zurück und ermöglicht es, dass sich über Deutschland ein Störimpuls eindrehen kann, der sich zum Start in die neue Woche als Mittelmeertief mit teils kräftigem Regen entwickeln kann.

Der Tag beginnt östlich einer Linie zwischen dem Schwarzwald und Hamburg mit viel Sonnenschein, der sich im Tagesverlauf von Westen durch aufziehende Wolkenfelder allmählich eintrüben lässt. Nennenswerter Sonnenschein ist am Nachmittag insbesondere über Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern möglich (Wolkenradar). Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +17 bis +22 Grad.
18. April Aufkommende Schauer und Gewitter
Eine Störung erreicht am 18. April (Samstag) Deutschland. So trübt sich der anfängliche Sonnenschein nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin im Tagesverlauf nach und nach ein und ab den Nachmittagsstunden ziehen von Nordwesten Schauerfelder nach Osten, welche noch in der ersten Nachthälfte einen breiten Streifen zwischen dem Saarland und Berlin erreichen. Die Schauer können regional kräftiger ausfallen und von Gewittern begleitet werden. Weiter nach Süden bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen über dem Nordwesten +12 bis +16 Grad, sonst sind +17 bis +22 Grad und über dem Südwesten sowie entlang des Rheingrabens örtlich bis +24 Grad möglich.
19. April - Tiefdruckgebiet dreht sich über Deutschland ein
Die Schauer ziehen in der Nacht auf den 19. April (Sonntag) weiter nach Süden und sorgen im Tagesverlauf südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin für zeitweilige Schauer, welche sich an den Alpen anstauen und südlich der Donau für länger andauernden und nennenswerten Niederschlag sorgen können. Über dem Rest von Deutschland klingen die allmählich Schauer ab und bei auflockernder Bewölkung kommt häufiger die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +12 bis +16 Grad und sinken in Schauernähe auf bis +10 Grad ab.
20. April - Gestörte Zirkulation: Tiefdrucksysteme kommt zurück
Am 20. April wird das Tief am südlichen Gradienten eines Blockadehochs über den nördlichen Breiten von Ost nach West gezogen und dreht sich mit seinem Kern von Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Niedersachsen und erreicht zum Abend Nordrhein-Westfalen- So zeigt sich der Himmel zum Start in die neue Woche über Deutschland stark bis wechselnd bewölkt und mit gelegentlichem Niederschlag ist zu rechnen, welche sich im Schwerpunkt über dem Norden und über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern bemerkbar machen wird. Der Wind frischt böig aus nordöstlichen Richtungen kommend auf und die Temperaturen erreichen +9 bis +14 Grad und sinken bei Dauerregen auf bis +7 Grad ab.
21. und 22. April - Alpentief mit Regen über dem Süden
Am Dienstag und Mittwoch (21. und 22. April) zieht die kleinräumige Störung über Nordrhein-Westfalen weiter in Richtung der Alpen und verstärkt dort ein Mittelmeertief, was insbesondere südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen nicht nur für länger andauernden, sondern auch ergiebigen Regen sorgen kann.
Weiter nach Norden klingt der Niederschlag ab und über weite Teile von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein setzt sich bei einem böigen Nordostwind häufiger die Sonne durch. Entsprechend unterschiedlich sind die Temperaturen. Über dem Norden sind mit Sonnenschein +17 bis +22 Grad möglich, nach Süden sinken die Werte auf +7 bis +12 Grad ab und können an den Alpen in Richtung der +5-Grad-Marke streben. Die Schneefallgrenze schwankt an den Alpen großzügig zwischen 600 und 1.100 Meter.

- 13:00 Uhr: Verhindert ein Blockadehoch auf dem Atlantik den Frühling bis in den Mai?
Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 21,9 Potsdam (Brandenburg) 21,5 Langenlipsdorf (Brandenburg) 21,4 Manschnow (Brandenburg) 21,4 Klipphausen-Garsebach (Sachsen) 21,4 Coschen (Brandenburg) -
Temperatur (°C) Station -3,0 Zugspitze (Bayern) 3,9 Zwiesel (Bayern) 4,0 Bertsdorf-Hörnitz (Sachsen) 4,2 Sohland - Spree (Sachsen) 4,7 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) -
Niederschlag (mm) Station 15,6 Reichshof-Eckenhagen (Nordrhein-Westfalen) 13,3 Leinefelde (Thüringen) 12,6 Liebenau-Haueda (Hessen) 12,4 Hilgenroth (Rheinland-Pfalz) 10,8 Borgentreich (Nordrhein-Westfalen) -
Windböe (km/h) Station 74,5 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 66,6 Weinbiet (Rheinland-Pfalz) 56,9 Zugspitze (Bayern) 55,1 Wasserkuppe (Hessen) 54,7 List auf Sylt (Schleswig-Holstein) -
Sonnenschein (h) Station 4,8 Görlitz (Sachsen) 2,8 Großer Arber (Bayern) 2,7 Waldmünchen (Bayern) 2,1 Freiburg (Baden-Württemberg) 2,0 Würzburg (Bayern)











