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Wetter: Ein Auf und Ab der Temperaturen - Sommerwetter, Temperatursturz, Sommerwetter

| M. Hoffmann

Eine Tiefdruckfront nähert sich Deutschland und sorgt bis Mitte der Woche mit einem markanten Temperatursturz für ein vorläufiges Ende des Sommerwetters. In der zweiten Wochenhälfte erneuert sich die Südwestwetterlage und lässt die Temperaturen zum Wochenende von Süden erneut in den sommerlichen Bereich ansteigen.

Nach einer kurzen Erfrischung kommt der Sommer zum Wochenende zurück
Nach einer kurzen Erfrischung kommt der Sommer zum Wochenende zurück

Die Schauer und Gewitter der Nacht ziehen im Tagesverlauf nach Nordosten ab. Nachfolgend lockert die Bewölkung auf und nördlich einer Linie von Köln und Berlin sind nur noch einzelne Schauer möglich. Weiter nach Süden bleibt es trocken und verbreitet auch sonnig (Wolkenradar). Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +20 bis +25 Grad ansteigen. Südlich einer Linie vom Saarland und Berlin sind mit bis +28 Grad sommerliche Temperaturen zu erwarten. In Schauernähe kann es über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf bis +17 Grad abkühlen.

Sommer über dem Osten Temperatursturz über dem Westen

Eine Tiefdruckfront nähert sich am 9. April (Di.) Deutschland von Westen. Die Bewölkung nimmt zu und trübt den anfänglichen Sonnenschein über den östlichen Landesteilen spätestens zum Nachmittag vollständig ein. Über dem Westen setzen am Vormittag die ersten Schauer und Gewitter ein, welche sich zwar nach Osten ausdehnen, jedoch an Dynamik verlieren. Die Front löst sich auf. Der Wind frischt stark böig aus westlichen Richtungen kommend auf und kann sowohl über den Küstenregionen der Nordsee, als auch über exponierten Lagen stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen über dem Osten mit +24 bis +28 Grad nochmals sommerliche Werte und ganz über dem Osten kann das Erreichen der hochsommerlichen +30 Grad-Marke nicht ausgeschlossen werden. Ganz anders die Situation über dem Westen, wo die Temperaturen auf +10 bis +15 Grad regelrecht abstürzen können.

Rückseitenwetter mit Sonne und Wolken im Wechsel

Die Front vom Vortag wird sich am 10. April (Mi.) vollständig auflösen. So ist nur noch ganz vereinzelt mit Schauern zu rechnen. Die Wolkendecke lockert weiter auf und ermöglicht zum Nachmittag westlich einer Linie vom Bodensee und Berlin nahezu ungehemmten Sonnenschein. Der Wind kommt über dem Norden phasenweise böig und aus westlichen Richtungen und schwächt sich nach Süden weiter ab. Die Temperaturen pendeln sich auf +10 bis +15 Grad ein.

Front streift Deutschland - leicht wechselhaft über dem Norden, Frühsommer über dem Süden

Im Zeitraum vom 11. bis 13. April (Do., Fr. und Sa.) streift ein Ausläufer der atlantische Frontalzone Deutschland. So ist nördlich einer Linie von Köln und Dresden mit vorüberziehenden Wolkenfeldern zu rechnen, welche nördlich einer Linie von Münster und Berlin für ein paar Schauer gut sein können. Weiter nach Süden lässt die Schauertätigkeit nach und mit einer längeren Sonnenscheindauer kann gerechnet werden. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen steigen von Donnerstag mit +14 bis +18 Grad bis Samstag auf +20 bis +25 Grad an. Mit einer entsprechenden Sonnenscheindauer können über dem Süden sommerliche +27 Grad möglich sein.

Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose des deutschen Vorhersage-Modells
Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose des deutschen Vorhersage-Modells © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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