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Wetter: Der Sommer und ein Temperatursturz

| M. Hoffmann

Mit einer markanten Anströmung warmer Luftmassen aus südlichen Richtungen wird am Wochenende der erste Sommertag des Jahres zu erwarten sein. Doch stabil ist die Wetterlage nicht und kippt zum Start in die neue Woche in die andere Richtung.

Saharastaub trübt den Sonnenschein gelegentlich ein, kann aber auch für spektakuläre Sonnenuntergänge sorgen
Saharastaub trübt den Sonnenschein gelegentlich ein, kann aber auch für spektakuläre Sonnenuntergänge sorgen

Von Süden lockert heute die Bewölkung auf und ermöglicht zum Nachmittag eine längere Sonnenscheindauer. In einem breiten Streifen zwischen Schwarzwald/Köln und Bremen/Dresden zeigt sich der Himmel überwiegend stark bewölkt und mit zeitweiligen Schauern kann gerechnet werden (Wolkenradar). Über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann der Niederschlag auch nennenswert ausfallen. Der Wind kommt stark böig aus südwestlichen Richtungen und kann über der Nordseeküste zu stürmischen Windböen führen. Die Temperaturen erreichen bei Regen kaum die +15 Grad-Marke, während über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern mit einer entsprechenden Sonnenscheindauer bis +24 Grad möglich sein können.

6. April - Der erste Sommertag des Jahres

Ende März konnten die Temperaturen örtlich auf bis +24,9 Grad ansteigen und scheiterten knapp an der sommerlichen +25 Grad-Marke. Am 6. April (Sa.) wird bei einer auflockernden Bewölkung und zunehmender Sonnenscheindauer die +25 Grad-Marke voraussichtlich über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern überschritten werden für den ersten Sommertag in diesem Jahr sorgen können. Mit nennenswertem Niederschlag ist nicht zu rechnen, dafür mit Saharastaub, welcher mancherorts den Sonnenschein eintrüben und andernorts für einen spektakulären Sonnenuntergang sorgen kann. Sommerwetter im April.

7. und 8. April - Schauer und Gewitter über dem Norden, Sommer über dem Süden

Die südwestliche Anströmung der Luftmassen aus südwestlichen Richtungen hält am 7. und 8. April (So. und Mo.) über Deutschland an. Norddeutschland gelangt dabei zunehmend in den Einflussbereich maritimer Luftmassen, was nördlich einer Linie vom Saarland und Berlin die Neigung für Schauer und örtliche Gewitter ansteigen lässt. Der Wind kommt die meiste Zeit über schwach aus südlichen bis östlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen nördlich einer Linie von Köln und Berlin +17 bis +23 Grad und können nach Süden bis +28 Grad erreichen. Zum Start in die neue Woche gehen die Werte über dem Süden auf bis +24 Grad zurück.

9. und 10. April - Temperatursturz

Eine schwache Front nähert sich am 9. und 10. April (Di. und Mi.) Deutschland und sorgt für eine zunehmende Instabilität der Luftmassen. Gleichzeitig dreht der Wind auf westliche Richtungen und führt mit einer markanten Schauerlinie kühlere Luftmassen nach Deutschland. So überquert das Schauerband am Dienstag Deutschland von West nach Ost, was die Temperaturen über dem Westen auf bis +10 Grad zurückgehen lassen kann. Östlich einer Linie von Hamburg und Ulm können bis +27 Grad möglich sein. Am Mittwoch hat die kühlere Luftmasse auch die östlichen Landesteile erreicht und lässt die Werte über ganz Deutschland auf +10 bis +15 Grad einpendeln. Die Schauerneigung lässt nach und zum Nachmittag mehren sich von Westen die sonnigen Aufheiterungen.

Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose des deutschen Vorhersage-Modells
Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose des deutschen Vorhersage-Modells © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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