Mit einem zentralen Tiefdrucksystem über dem skandinavischen Raum etabliert sich Ende März eine aktive Westwindwetterlage, welche am 31. März mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h auch eine Extremwindwetterlage zur Folge haben kann. Anfang April kann der Wind nach den aktuellen Simulationen zwar etwas nachlassen, die zu Grunde liegende Zirkulationsstruktur hat aber weiterhin Potential für Starkwindereignisse. Der Wind dreht zunehmend auf nordwestliche Richtungen, so dass die Tageswerte am 1. April auf nasskalte +3/+8 Grad absinken können, bevor zum 2. April mit vorderseitiger Warmluftadvehierung die Temperaturen auf +8/+12 Grad ansteigen können. Der Wind treibt immer wieder Schauer über Deutschland hinweg, welche unterschiedlichster Art und Intensität sein können - so sind neben Regen- auch Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer Anfang April zunehmend wahrscheinlich. Die simulierte Schneefallgrenze schwankt am 1. April - zum heutigen Stand - zwischen 600 - 1.000 Meter, so dass bei entsprechender Intensität der Niederschläge in den mittleren Lagen die Ausbildung einer dünnen Schneedecke nicht unwahrscheinlich erscheint. Ob sich dieses turbulente Wetter, bzw. Aprilwetter auch an Ostern halten kann, klären wir heute gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Osterwetter.

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