Zwar wird das Wetter über die Osterfeiertage allmählich milder, jedoch ist der richtig warme Wettertrend in den Simulationen der Wettermodelle nicht zu erkennen. Nach Ostern bleibt die Wahrscheinlichkeit für wechselhaftes und nur mäßig warmes Übergangswetter relativ hoch. So bestätigt das auch das Temperaturspektrum der Kontrollläufe mit einer Temperaturspanne von +2/+10 Grad am 4. April. Wie sieht die Großwetterlage in den ersten 5 Apriltagen aus? Beide Wettermodelle haben in ihren Simulationen Hochdruck im Angebot. Das amerikanische Wettermodell simuliert dieses Hochdrucksystem zwischen England und Skandinavien in einer Südwest bis Nordostausdehnung, was Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik fernhalten wird und zeitgleich mit einer nordöstlichen bis östlichen Luftströmung die leicht unterkühlten Temperaturen nach Deutschland führt. Das europäische Wettermodell bietet ebenfalls dieses Hochdrucksystem, jedoch eher über Skandinavien in einer Ost-West Richtung positioniert. Das hat im Grundsatz eine ähnliche blockierende Wirkung auf die Tiefdrucksysteme, die den Weg über das Mittelmeer nehmen müssen. Hierbei kann es im Süden wechselhafter als im Norden sein. Das Hoch über Skandinavien sorgt jedoch mit einer östlichen Anströmung ebenfalls für leicht unterkühlte Temperaturen. Wann ist mit frühlingshaften Temperaturen zu rechnen? Mehr dazu im Laufe des Nachmittags im Wettertrend für den Frühling.

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