Goldener Oktober vor dem Aus: Der Herbst nimmt Kurs auf Deutschland
Auf dem Atlantik dreht sich das Wetterkarussell weiter: Ein Sturmtief wird zwischen Island, Grönland und dem östlichen Kanada von einem Hochdrucksystem über Ost- und Nordeuropa blockiert. Dabei zieht das Sturmtief rückseitig kalte Luftmassen polaren Ursprungs auf den Atlantik, was den Polarwirbel zum Wochenende weiter intensiviert und die Frontensysteme weiter in Richtung Europäisches Nordmeer, Skandinavien und Barentssee drückt. Die Folge: Das Blockadehoch über den nördlichen Breiten baut sich allmählich ab. Sollte sich das Blockadehoch zudem auf den Atlantik verlagern, kann neben dem Herbst auch der Vollherbst in der zweiten Oktoberdekade über Deutschland eine Rolle spielen. Die Bedingungen hierfür sind jedoch speziell - und keineswegs gesichert. Wie realistisch das Herbstszenario tatsächlich ist, schauen wir uns heute im Detail an.

Eine Kaltfront zieht heute von Westen mit Schauern und Gewittern (Gewitterradar) heran und erreicht zu den Abendstunden eine Linie etwa westlich zwischen Hamburg und Ulm. Weiter östlich bleibt es trocken, doch trübt sich der anfängliche Sonnenschein zunehmend ein. Die Temperaturen erreichen vor dem Niederschlag noch bis +25 Grad und gehen anschließend auf +17 bis +20 Grad zurück. In der Nacht auf Freitag verlagert sich die Front weiter nach Osten und löst sich zunehmend auf, sodass über dem östlichen Bayern, Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern kein nennenswerter Niederschlag mehr zu erwarten ist. Rückseitig der Niederschlagsfront lockert die Bewölkung auf, sodass am Freitag etwa westlich einer Linie zwischen Bodensee und Rostock bei wechselnder Bewölkung häufiger die Sonne zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen pendeln sich auf +15 bis +20 Grad ein und örtlich sind auch bis +22 Grad möglich.
Das Wetter bleibt zunächst ungewöhnlich warm
Über das Wochenende löst sich die Kaltfront weiter auf, während bis zum Start in die neue Woche Tiefdrucksysteme von Island weiter in Richtung Skandinavien ziehen und das Blockadehoch weit nach Süden zurückdrängen.
Deutschland, Österreich und die Schweiz verbleiben weiterhin vollständig im Einflussbereich des Hochdrucksystems, sodass die Niederschlagsarmut bis zum 6. Oktober anhält und bei wechselnder Bewölkung häufiger die Sonne zum Vorschein kommt. Die Temperaturen erreichen +18 bis +22 Grad und können bei längerer Sonnenscheindauer über dem Südwesten auf bis +25 Grad ansteigen. Der Wind weht meist schwach aus westlichen bis südwestlichen Richtungen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Oktober 2026.

Herbstwetter: Der Gamechanger über Skandinavien
Die obenstehenden Wetterkarten bestätigen den Wettertrend der vergangenen zehn Tage. Das Blockadehoch gewinnt weiterhin an Intensität und kann sich im Verlauf der neuen Woche im Bereich zwischen dem europäischen Nordmeer, Skandinavien, Barents- und Karasee festsetzen. Infolgedessen wird das Blockadehoch über den nördlichen Breiten abgebaut, nach Süden gedrückt und weicht nachfolgend mit seinem Kerngebiet auf den Atlantik aus.
Sollte sich das Blockadehoch auf dem Atlantik weiter in Richtung Island und Grönland ausdehnen, so wird das zwangsläufig einen Prozess in Gang setzen, welcher den Cluster des Polarwirbels über Skandinavien nach Süden austrogen lässt und die gestörte Zirkulation erhält.
Kurzum: Was die Vorhersagemodelle bereits in der Kurzfristprognose berechnen, ist mit Blick auf den Herbst eine gute Grundlage für zurückgehende Temperaturen und aufkommenden Niederschlag, was unter bestimmten Voraussetzungen auch zum Vollherbst führen kann. Klar ist aber auch: Die ungewöhnlich warme Luft über Europa lässt sich nicht mit einem Fingerschnipsen so einfach vertreiben.
Der Herbst rückt nach der Wetterprognose der Europäer näher an Deutschland heran
Die Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells bestätigt heute eine anhaltende Tiefdruckdynamik im Bereich zwischen Island, dem europäischen Nordmeer und Skandinavien. Rückseitig lässt diese Tiefdruckdynamik das Azorenhoch immer wieder auf dem Atlantik nach Norden in Richtung Grönland aufstreben, während auf der Vorderseite phasenweise auch wärmere Luftmassen nach Norden geführt werden können.
Zwischen Altweibersommer und Herbstfrische: Das Wetter kommt in Bewegung
Die Tiefdrucksysteme steuern keineswegs stringent von Island in Richtung Skandinavien, sondern in Wellenformationen, sodass vorderseitig der Tiefdruckgebiete warme Luftmassen nach Norden und rückseitig kalte Luftmassen nach Süden geführt werden können. So stellt sich im gesamten Zeitraum vom 8. bis 15. Oktober ein Auf und Ab der Temperaturen ein, deren Tagestiefstwerte am 12. Oktober mit +10 bis +15 Grad und bei Regen mit bis +8 Grad erreicht werden kann, während die Vorderseitenanströmung die Temperaturen phasenweise nochmals auf +15 bis +20 Grad ansteigen lassen kann.
Durch den steten Wechsel zwischen Vorder- und Rückseitenströmung kommt es im Zeitraum vom 7. bis 15. Oktober immer wieder zu Niederschlägen, welche meist in Form von Schauern und weniger als flächendeckender und länger andauernder Landregen zu erwarten sind. Kurze Gewitter bleiben immer wieder möglich.
Der Herbst bleibt bis Mitte Oktober in Lauerstellung
Zwar verändert sich nach der Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells die Großwetterlage mit dem Durchgreifen der Frontensysteme nach Skandinavien grundlegend und das Blockadehoch wird sich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf dem Atlantik positionieren können. Doch wie bereits oben erwähnt, dauert es eine Weile, bis sich die Tiefdrucksysteme auch in Richtung der Alpen durchsetzen und so für einen nachhaltigen Luftmassenaustausch sorgen können.
Mit anderen Worten formuliert bleibt nach der Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells die Wahrscheinlichkeit für jahreszeitlich zu hohe Temperaturen bis Mitte Oktober hoch.

Amerikanisches Wettermodell lässt den Vollherbst durchbrechen
Das amerikanische Vorhersagemodell berechnet für den Zeitraum vom 7. bis 10. Oktober eine Verlagerung des Blockadehochs auf den Atlantik, das sich bis zum 11. Oktober weit in Richtung Island und Grönland nach Norden ausdehnt. Dies führt zu einem deutlich stärkeren meridionalen Verlauf als in der Prognose der Europäer, wodurch die Tiefdrucksysteme über Skandinavien bis zum 11. Oktober über die Alpen bis über die Mittelmeerregion nach Süden vordringen.
Ab dem 7. Oktober wird es über Deutschland zunehmend herbstlicher
Die Niederschlagsaktivität nimmt im Zeitraum vom 7. bis 12. Oktober über Deutschland merklich zu, die Temperaturen gehen bis zum 10. Oktober auf +10 bis +14 Grad zurück und können bei länger andauerndem Niederschlag auf +6 bis +10 Grad absinken. Dazu weht ein stark böiger Wind aus südwestlichen Richtungen, der über exponierten Lagen und in den Küstenregionen von Nord- und Ostsee auch zu stürmischen Windböen führen kann.
Teils unwetterartige Regensummen: Auf dem Weg in den Vollherbst
Im Zeitraum vom 12. bis 15. Oktober versucht sich das Blockadehoch über dem Atlantik nochmals in Richtung Mitteleuropa zu verlagern, scheitert jedoch an der anhaltend hohen Tiefdruckdynamik zwischen dem europäischen Nordmeer, Skandinavien, der Barentssee und der Karasee.
In diesem Prozess wird ein Störimpuls über Mitteleuropa eingeschlossen, welcher über Teilen von Deutschland, Österreich und der Schweiz länger andauernden und ergiebigen Dauerregen bringen kann, was regional zu unwetterartigen Regensummen führen kann.
Vom 15. bis 17. Oktober weicht das Hoch wieder auf den Atlantik aus und baut dort einen Kerndruck von bis zu 1.040 hPa auf. Rückseitig rücken die Tiefdruckgebiete von Skandinavien erneut in Richtung Mittelmeerregion vor.
Hochreichende Polarluft erreicht Mitteleuropa und drückt die Temperaturen weiter nach unten
Infolgedessen werden von Skandinavien in der Höhe kalte Luftmassen polaren Ursprungs bis an die Alpen geführt. Bei anhaltend hoher Niederschlagsaktivität können die Temperaturen vom 15. Oktober mit +10 bis +15 Grad bis zum 17. Oktober auf +6 bis +12 Grad in den Vollherbst absinken. Der stark böige Wind, der über exponierten Lagen auch stürmische Böen erreichen kann, dreht dabei auf nordwestliche Richtungen.

Auf den Punkt gebracht: So wahrscheinlich ist der Herbst bis Mitte Oktober
Die beiden Vorhersagemodelle stützen heute erneut die Verlagerung des Blockadehochs auf den Atlantik. Die Wetterprognose der Europäer zeigt jedoch auch, welche Hindernisse sich für den Herbst noch auftun. Deutlich klarer zeigt sich indes die gestörte Zirkulation in der Wetterprognose der Amerikaner: Mit einem stringenten meridionalen Verlauf aus nördlichen Richtungen lässt sie den Herbst in Richtung Mitteleuropa durchbrechen.
Details sind im Moment eher zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass der Wettertrend der vergangenen sieben Tage die Verlagerung des Blockadehochs auf den Atlantik heute erneut bestätigt und dem Herbst im Verlauf der zweiten Oktoberdekade eine gewichtigere Rolle für die weitere Entwicklung einräumt.
Kontrollläufe verschärfen den Herbsttrend für die zweite Oktoberdekade
Die Temperaturanomalie bleibt nach der Temperaturprognose der Kontrollläufe bis zum 9. Oktober mit +3 bis +5 Grad und über dem Süden mit bis +6 Grad auf einem für die Jahreszeit deutlich zu hohen Niveau.
Im Zeitraum vom 9. bis zum 17. Oktober bestätigen die Kontrollläufe allerdings den Trend, der sich seit gestern zunehmend festigt, was die Temperaturanomalien auf einen für die Jahreszeit typischen Bereich zwischen -1 und +1 Grad absinken lässt. Das hätte in der zweiten Oktoberdekade Tageshöchsttemperaturen zwischen +11 und +14 Grad zur Folge.
Interessant ist noch, dass die Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells heute keineswegs zu den kältesten Varianten zählt, sondern sich nahe am Mittelwert aller Kontrollläufe orientiert.
Kommt ausreichend Niederschlag?
Die Niederschlagssignale sind heute und am Freitag leicht bis mäßig erhöht und schwächen sich nach Osten ab. Im Zeitraum vom 3. bis zum 7. Oktober fallen die Niederschlagssignale nur schwach aus, sodass verbreitet mit trockener Witterung zu rechnen ist.
Um den 8. Oktober herum steigen die Niederschlagssignale wieder in einen schwach erhöhten Bereich an, was die Prognosen der Vorhersage-Modelle mit dem möglichen Wetterwechsel und dem Luftmassenaustausch über Deutschland bestätigt.
Im Zeitraum vom 10. bis 17. Oktober sind die Niederschlagssignale jedoch nur schwach erhöht. Flächendeckender und länger andauernder Niederschlag, wie ihn das amerikanische Prognosemodell heute berechnet, ist weniger wahrscheinlich. Ebenso lässt sich aber auch eine nachhaltig stabile und trockene Wetterentwicklung in Frage stellen.
KI-Wetterprognosen bestätigen die Unsicherheiten und die gestörte Zirkulation
Man kann es auch anders formulieren: Mit dem Blockadehoch stellt sich eine sogenannte Hop-oder-Top-Wetterlage
ein. Entweder positioniert sich das Blockadehoch auf dem Atlantik, was dem Herbst Möglichkeiten eröffnet, oder es verlagert sich zurück über Mitteleuropa und sorgt mit einer Erhaltungsneigung für einen erhalt des ungewöhnlich trockenen und warmen goldenen Oktober.
Beide KI-Wetterprognosen zeigen heute eindrücklich diese unterschiedlichen Konstellationen. Der Mittelwert aller Kontrollläufe bleibt indes südwestlicher Ausprägung: Die Tiefdruckdynamik findet mehr über dem Atlantik statt, wobei immer wieder zwei Tiefdruckgebiete über Deutschland hinwegziehen - doch überwiegt die Vorderseitenanströmung. Die Schlüsselszene ist weiterhin zwischen dem 5. und 6. Oktober gesetzt und der Herbst bekommt zum Beginn der zweiten Oktoberdekade seine Chance. Schaun mer mal, was er daraus macht.

| Datum | Temperaturspektrum | Temperaturmittelwert |
|---|---|---|
| 7. Oktober | +10 bis +23 Grad | +15 bis +20 Grad |
| 11. Oktober | +2 bis +21 Grad | +12 bis +14 Grad |
| 16. Oktober | +2 bis +23 Grad | +11 bis +13 Grad |

Wetterdaten Oktober 2026
Top-10 Extremwerte Oktober 2026
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Wert Datum Station Bundesland 27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt 27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg 26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt 26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen 26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt 26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg 26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen 25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin 25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg 10,6 04.10.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland 1,2 04.10.2026 Zugspitze Bayern 2,6 01.10.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern 2,9 01.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern 3,3 04.10.2026 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern 3,6 04.10.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern 3,7 01.10.2026 Mallersdorf-Pfaffenberg-Oberlindhart Bayern 3,7 01.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern 3,7 04.10.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt 3,9 04.10.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen 4,0 01.10.2026 Amberg-Unterammersricht Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 136,3 02.10.2026 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg 72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen 40,7 01.10.2026 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen 38,1 01.10.2026 Laatzen-Rethen Niedersachsen 37,0 01.10.2026 Edertal-Bergheim Hessen 36,8 01.10.2026 Münder, Bad Niedersachsen 36,5 01.10.2026 Marsberg-Leitmar Nordrhein-Westfalen 35,9 04.10.2026 Stetten-Frohnstetten Baden-Württemberg 35,5 01.10.2026 Ottersberg-Otterstedt Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 154,1 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg 74,9 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 56,6 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen 40,8 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen 38,3 Laatzen-Rethen Niedersachsen 38,1 Schömberg-Stausee Baden-Württemberg 37,6 Balingen-Bronnhaupten Baden-Württemberg 37,2 Edertal-Bergheim Hessen 37,2 Münder, Bad Niedersachsen 36,8 Bienenbüttel-Bargdorf Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 0,0 Ahrensfelde Brandenburg 0,0 Altendorf Bayern 0,0 Anger-Stoißberg Bayern 0,0 Angermünde Brandenburg 0,0 Annaburg Sachsen-Anhalt 0,0 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 0,0 Aschau-Innerkoy Bayern 0,0 Aschau-Stein Bayern 0,0 Bärnau-Naab Bayern 0,0 Hagelstadt Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 53,3 01.10.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg 50,8 01.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen 48,6 01.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen 48,6 02.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 47,9 01.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 47,5 01.10.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen 46,4 02.10.2026 Harburg Bayern 44,6 01.10.2026 Görlitz Sachsen 44,6 01.10.2026 Hahn Rheinland-Pfalz 44,6 01.10.2026 Klippeneck Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 33,5 Zwiesel Bayern 33,4 Grainet-Rehberg Bayern 33,2 Saldenburg-Entschenreuth Bayern 32,3 Fürstenzell Bayern 31,6 Großer Arber Bayern 31,5 Kleve Nordrhein-Westfalen 30,9 Reit im Winkl Bayern 30,7 Zugspitze Bayern 30,7 Waldmünchen Bayern 30,3 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 2,6 Stötten Baden-Württemberg 7,2 Jeßnitz Sachsen-Anhalt 8,0 Schmücke Thüringen 8,3 Naumburg - Saale-Kreipitzsch Sachsen-Anhalt 8,3 Leipzig - Halle Sachsen 8,5 Leipzig-Holzhausen Sachsen 8,5 Wolfach Baden-Württemberg 8,6 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt 9,2 Zeitz Sachsen-Anhalt 9,3 Weihenstephan-Dürnast Bayern
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 14,7 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 5,8 °C (91/20 5,3 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 04.10.2026 mit 1,2 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 15,9 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 14,0 °C bisweilen über Thüringen.
Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 8,3 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 15 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 1 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 20,2 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 18 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 33,5 Stunden über der Zwiesel (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 2,6 Stunden über der Stötten (Baden-Württemberg).









