Herbst in Lauerstellung: Der Polarwirbel setzt das Blockadehoch unter Druck
Ein Sturmtief-Komplex auf dem Atlantik zieht zwischen dem östlichen Kanada und Grönland kalte Luftmassen polaren Ursprungs weit nach Süden und schiebt auf seiner Vorderseite gleichzeitig einen Keil des Azorenhochs weit nach Norden. Die Folge: Bis Anfang Oktober etabliert sich über Europa eine Omega-Wetterlage, welche zunächst sämtliche Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik blockiert und über Deutschland zu ungewöhnlich hohen Temperaturen führen kann. Doch Anfang Oktober schwächelt das Hoch. Erste Ausläufer vom Atlantik dehnen sich nach Deutschland aus und lassen die Schauer- und Gewitteraktivität ansteigen. Spannend wird die Wetterentwicklung bis Mitte Oktober, denn eine Omega-Lage zählt mit zu den stabilsten Wetterlagen überhaupt - und das ausgerechnet in einer Phase, in der sich der winterliche Polarwirbel weiter intensiviert und mit Wucht gegen das Hochdruckgebiet drückt. Kippt das Wetter und streckt der Herbst seine Fühler nach Deutschland aus? Oder behauptet sich das Hoch mit einer Erhaltungsneigung bis weit in den Oktober? Kurzum: Es kommt Schwung in die Wetterküche und in welche Richtung das Wetter kippen wird, schauen wir uns heute genauer an.

Deutschland liegt bis Anfang Oktober zwischen den Fronten des Blockadehochs über Europa und dem Sturmtief über dem Atlantik. So gelangen immer wieder Wolkenfelder nach Deutschland, welche den Sonnenschein - insbesondere über den westlichen und nördlichen Landesteilen - gelegentlich eintrüben, während über dem Osten und Süden häufiger mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer zu rechnen ist. Nennenswerter Niederschlag ist bis zum 1. Oktober nicht zu erwarten, wenngleich ein paar Regentropfen über dem Norden nicht ausgeschlossen werden können. Die Temperaturen steigen mit der Südanströmung der Luftmassen kräftig an und erreichen verbreitet sommerliche +24 bis +28 Grad und über dem Südwesten mit bis +32 Grad. auch hochsommerliche Temperaturen.
Erste Gewitter ziehen auf, doch die Wärme bleibt
Das Omega-Hoch schwächt sich vom 1. bis 3. Oktober allmählich ab und wird anfälliger für Störungen, welche vom Atlantik heranziehen. So nimmt die Feuchtigkeit zu, die Luftmassen destabilisieren sich und in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober erreicht die erste Gewitterfront Deutschland. Diese fällt auf ihrem Weg nach Osten in sich zusammen und kann so nur westlich einer Linie zwischen Hamburg und München für nennenswerten Niederschlag sorgen. Die Temperaturen erreichen am 1. Oktober +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad. Bis zum 3. Oktober gehen die Temperaturen auf +18 bis +24 Grad zurück. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Oktober 2026.

Polarwirbel dreht auf: Chancen für den Herbst?
Die obenstehenden Wetterkarten zeigen bereits die wesentlichen Unterschiede, welche das Wetter bis Mitte Oktober bestimmen können. Nach der Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells schwächt sich die Omega-Formation über den nördlichen Breiten ab und wird durch die zunehmende Aktivität des Polarwirbels nach Süden gedrückt. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz hat das zunächst wenig Auswirkungen: Das Wetter bleibt bis zum 3. Oktober ungewöhnlich warm und über den östlichen und südöstlichen Landesteilen auch trocken. Das Zurückweichen der Hochdruckblockade über den nördlichen Breiten eröffnet der Frontalzone jedoch ganz neue Möglichkeiten, wodurch auch der Herbst näher an Deutschland heranrücken kann.
Anders sieht die Prognose des deutschen Vorhersagemodells aus. Hier bleibt der Hochdruckkern über den nördlichen Breiten zunächst bestehen, was die Hochdruckblockade bis weit in die zweite Oktober-Dekade hinein erhalten kann. Und diese zwei Muster werden die Wetterprognosen der kommenden Tage dominieren.
Europäisches Modell lässt den Herbst näher rücken
Nach der Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells geht alles sehr schnell. Bis zum 5. Oktober läuft der Polarwirbel rund, die Störungen werden weitgehend aus der Wirbelregion verdrängt und drücken das Blockadehoch weit nach Süden - Deutschland bleibt allerdings noch bis zum 6. Oktober im Einflussbereich des Blockadehochs.
Die Temperaturen gehen zwar bis zum 6. Oktober auf +18 bis +24 Grad zurück, bleiben aber im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert deutlich zu hoch. Abgesehen von der Gewitterfront, welche Anfang Oktober etwas Regen bringen kann, ist bis zum 6. Oktober insbesondere über den östlichen und südlichen Landesteilen nicht mit nennenswertem Niederschlag zu rechnen - verbreitet bleibt es trocken.
Frontensysteme bringen Herbstwetter nach Deutschland
Im Zeitraum vom 6. bis 10. Oktober etabliert sich im Bereich zwischen der Kara- und Barentssee ein Cluster des Polarwirbels und schiebt sich über Skandinavien weiter nach Süden. Er drängt den Hochdruckrücken über Mitteleuropa auf den Atlantik zurück, sodass sich ein meridional verlaufendes Strömungsmuster einstellen kann.
Herbstluft drückt die Temperaturen örtlich unter +10 Grad
Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen zunehmend in eine nördlichere Grundströmung, was Bewölkung und Niederschlagstätigkeit in diesem Zeitraum zunehmen und die Temperaturen bis zum 10. Oktober auf +10 bis +15 Grad sinken lässt. In sonnigen Momenten können noch bis +18 Grad erreicht werden, während es über Regionen mit länger andauerndem Niederschlag bei Temperaturen von unter +10 Grad herbstlich werden kann. Begleitet wird der Wetterwechsel von einem kräftigen und phasenweise auch stürmischen Wind.

Amerikanisches Modell hält den Herbst weiter auf Abstand
Die Wetterprognose der Amerikaner hatte gestern eine Variante berechnet, bei der in der zweiten Oktoberdekade die Temperaturen derart zurückgehen konnten, dass die Schneefallgrenze teils bis auf die mittleren Lagen absinken konnte. Das war eine extreme Wetterprognose, welche im Vergleich zu den Kontrollläufen die mit Abstand kälteste Variante abbildete. Solche Wetterentwicklungen sind im Oktober grundsätzlich möglich und kamen in der Vergangenheit schon häufiger vor. Doch bei dem Setup, das seit Monaten vorherrscht, sind solche Kaltluftdurchbrüche wenig wahrscheinlich. So verwundert es nicht, dass die Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells heute die erwartbare 180-Grad-Wende vollzieht.
Blockadehoch behauptet sich und hält die Frontalzone auf Abstand
Auch nach der Wettervorhersage des amerikanischen Vorhersagemodells intensiviert sich der Polarwirbel. Ein Störimpuls, der sich im Zeitraum vom 4. bis 7. Oktober von Deutschland in Richtung Frankreich verlagert, sorgt jedoch dafür, dass sich das Blockadehoch weiterhin über den nördlichen Breiten positioniert. Das Hoch kann weder nach Süden noch nach Osten oder Westen ausweichen. Es verharrt mit einem Kerndruck von bis zu 1.040 hPa zunächst über Skandinavien.
Das drückt die Aktivität des Polarwirbels weit nach Norden, sodass die atlantischen Tiefdruckausläufer Deutschland, die Schweiz und Österreich nicht erreichen können. Stattdessen bleibt das Wetter unter Hochdruckeinfluss überwiegend trocken.
Störimpuls bringt regional Regen, doch bleibt die Trockenheit verbreitet bestehen
Nein, nennenswert ist das alles nicht. Doch der Störimpuls hinterlässt im Zeitraum vom 4. bis 5. Oktober über Deutschland seine Spuren und kann durch sein quasistationäres Verhalten regional für durchaus nennenswerte Niederschlagsmengen sorgen. Verbreitet aber bleibt die Niederschlagsarmut bestehen und setzt sich mit der Hochdruckdominanz bis zum 10. Oktober weiter fort. Abhängig ist die Niederschlagsentwicklung zudem von der Entwicklung des Störimpulses und der exakten Zugbahn.
Hochdruckblockade hält den Herbst auch in der zweiten Oktoberdekade auf Abstand
Schaut man sich die nachfolgenden Wetterkarten des amerikanischen Vorhersagemodells bis zum 10. Oktober genauer an, so erkennt man, wie sich dieses Hochdruckgebiet mit einer Erhaltungsneigung seine Position über Skandinavien behaupten kann.
Deutschland gelangt zum Beginn der zweiten Oktober-Dekade durchaus mal in den Einflussbereich von Störungen, die von Westen heranrücken und insbesondere über dem Nordwesten für etwas Niederschlag sorgen können. Flächendecken ausreichender Niederschlag ist nicht zu erwarten und man erkennt bereits das nächste Austrogen des Tiefdruckgebiets auf dem Atlantik, welches die Hochdruckzone über Mitteleuropa bis Mitte Oktober erneut intensivieren lassen kann.
Bis zu +28 Grad am 10. Oktober möglich
Die Folge ist nicht nur die Niederschlagsarmut, sondern auch die mit südlicher Anströmung ungewöhnlich hohen Temperaturen, welche am 10. Oktober noch zu Werten zwischen +20 und +25 Grad und örtlich sogar bis +28 Grad führen können. Wohlgemerkt 10. Oktober, noch 5 Tage von der Halbzeit des meteorologischen Herbstes entfernt.

Auf den Punkt gebracht: So wahrscheinlich ist der Herbst bis Mitte Oktober
Die Prognosemodelle sind von ihren teils extremen Berechnungen von gestern abgerückt und bestätigen heute die Schlüsselszene: Das Blockadehoch über den nördlichen Breiten kann sich entweder behaupten oder nach Süden zurückziehen. Die entscheidenden Mitspieler sind der sich weiter intensivierende Polarwirbel und ein möglicher Störimpuls über der Mittelmeerregion beziehungsweise über Mitteleuropa. Die Unsicherheiten bleiben bestehen, ändern jedoch am Wettertrend der vergangenen Tage nur wenig.
Die extreme Wärme geht zurück, doch bleibt der Oktober deutlich zu warm
Die Temperaturprognose der Kontrollläufe berechnet bis zum 1. Oktober eine Temperaturanomalie von sage und schreibe +8 bis +12 Grad. Nachfolgend geht diese Anomalie vom 2. bis 12. Oktober auf +3 bis +5 Grad zurück und bleiben für die Jahreszeit deutlich bis erheblich zu warm. Hochdruck hat jedoch die Eigenschaft, die Nächte deutlich stärker auskühlen zu lassen.
Im direkten Vergleich zu den Kontrollläufen zeigt die Wetterprognose der Amerikaner heute mit Abstand die wärmste Variante. Gestern war es noch mit Abstand die kälteste Variante. Ist die Wetterprognose der Amerikaner deshalb unseriös? Nein, ist sie nicht. Sie bestätigt lediglich die gestörte Zirkulation mit den unterschiedlichen Positionierungen des Blockadehochs, entweder auf dem Atlantik oder über den nördlichen Breiten. Das ist letztlich entscheidend für die Wetterentwicklung bis Mitte Oktober.
Clusteranalysen und KI-Wetterprognosen mit einem klaren Wettertrend
Die Clusteranalyse berechnet heute 18 unterschiedliche Varianten. In 61 Prozent der Fälle bleibt das Blockadehoch über den nördlichen Breiten bestehen. In 22 Prozent der Fälle positioniert sich das Blockadehoch auf dem Atlantik und kann der Wegbereiter für den Herbst sein. Nur in 17 Prozent der Fälle bringt ein positiver NAO-Index (Verhältnis zwischen Islandtief und Azorenhoch) eine Regenerierung der Frontalzone ins Spiel.
Summiert man die gestörten Zirkulationsmuster, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 83 Prozent. Der Herbst hat mit dem Blockadehoch auf dem Atlantik oder einer Regenerierung der Frontalzone nach der Clusteranalyse mit 39 Prozent seine Möglichkeiten, wahrscheinlicher bleibt jedoch eine bis Mitte Oktober anhaltende Hochdruckdominanz über Europa.
Bestätigt wird dies auch durch eine bis zum 13. Oktober nur schwach erhöhte Niederschlagsprognose im Mittelwert aller Kontrollläufe und von den KI-Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle. Mit anderen Worten: Das Wetter zeigt sich in der ersten Oktoberhälfte nur leicht wechselhaft, über weite Strecken hochdruckdominiert, mit für die Jahreszeit viel zu hohen Temperaturen und mit ausreichend Niederschlag ist vorerst nicht zu rechnen. Schaun mer mal.

| Datum | Temperaturspektrum | Temperaturmittelwert |
|---|---|---|
| 2. Oktober | +12 bis +26 Grad | +18 bis +20 Grad |
| 6. Oktober | +11 bis +24 Grad | +17 bis +19 Grad |
| 11. Oktober | +4 bis +26 Grad | +15 bis +17 Grad |

Wetterdaten Oktober 2026
Top-10 Extremwerte Oktober 2026
-
Wert Datum Station Bundesland 27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt 27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg 26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt 26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen 26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt 26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg 26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen 25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin 25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg 10,6 04.10.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland 1,2 04.10.2026 Zugspitze Bayern 2,6 01.10.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern 2,9 01.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern 3,3 04.10.2026 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern 3,6 04.10.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern 3,7 01.10.2026 Mallersdorf-Pfaffenberg-Oberlindhart Bayern 3,7 01.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern 3,7 04.10.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt 3,9 04.10.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen 4,0 01.10.2026 Amberg-Unterammersricht Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 136,3 02.10.2026 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg 72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen 40,7 01.10.2026 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen 38,1 01.10.2026 Laatzen-Rethen Niedersachsen 37,0 01.10.2026 Edertal-Bergheim Hessen 36,8 01.10.2026 Münder, Bad Niedersachsen 36,5 01.10.2026 Marsberg-Leitmar Nordrhein-Westfalen 35,9 04.10.2026 Stetten-Frohnstetten Baden-Württemberg 35,5 01.10.2026 Ottersberg-Otterstedt Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 154,1 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg 74,9 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 56,6 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen 40,8 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen 38,3 Laatzen-Rethen Niedersachsen 38,1 Schömberg-Stausee Baden-Württemberg 37,6 Balingen-Bronnhaupten Baden-Württemberg 37,2 Edertal-Bergheim Hessen 37,2 Münder, Bad Niedersachsen 36,8 Bienenbüttel-Bargdorf Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 0,0 Ahrensfelde Brandenburg 0,0 Altendorf Bayern 0,0 Anger-Stoißberg Bayern 0,0 Angermünde Brandenburg 0,0 Annaburg Sachsen-Anhalt 0,0 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 0,0 Aschau-Innerkoy Bayern 0,0 Aschau-Stein Bayern 0,0 Bärnau-Naab Bayern 0,0 Hagelstadt Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 53,3 01.10.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg 50,8 01.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen 48,6 01.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen 48,6 02.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 47,9 01.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 47,5 01.10.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen 46,4 02.10.2026 Harburg Bayern 44,6 01.10.2026 Görlitz Sachsen 44,6 01.10.2026 Hahn Rheinland-Pfalz 44,6 01.10.2026 Klippeneck Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 33,5 Zwiesel Bayern 33,4 Grainet-Rehberg Bayern 33,2 Saldenburg-Entschenreuth Bayern 32,3 Fürstenzell Bayern 31,6 Großer Arber Bayern 31,5 Kleve Nordrhein-Westfalen 30,9 Reit im Winkl Bayern 30,7 Zugspitze Bayern 30,7 Waldmünchen Bayern 30,3 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 2,6 Stötten Baden-Württemberg 7,2 Jeßnitz Sachsen-Anhalt 8,0 Schmücke Thüringen 8,3 Naumburg - Saale-Kreipitzsch Sachsen-Anhalt 8,3 Leipzig - Halle Sachsen 8,5 Leipzig-Holzhausen Sachsen 8,5 Wolfach Baden-Württemberg 8,6 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt 9,2 Zeitz Sachsen-Anhalt 9,3 Weihenstephan-Dürnast Bayern
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 14,7 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 5,8 °C (91/20 5,3 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 04.10.2026 mit 1,2 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 15,9 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 14,0 °C bisweilen über Thüringen.
Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 8,3 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 15 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 1 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 20,2 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 18 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 33,5 Stunden über der Zwiesel (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 2,6 Stunden über der Stötten (Baden-Württemberg).









