Der Sommer im Herbst: So wahrscheinlich sind Temperaturen von +30 Grad
An Spannung ist die kommende Wetterentwicklung kaum zu überbieten. Die Tiefdruckdynamik nimmt zwischen Neufundland, Island, dem Europäischen Nordmeer und Skandinavien zu und drückt den Hochdruckrücken über Mitteleuropa weit nach Norden. Das lässt die Temperaturen über Süddeutschland nochmals auf bis +30 Grad ansteigen. Doch werden sich die ungewöhnlich hohen Temperaturen nicht festsetzen können, denn bereits Mitte September drückt ein Tiefdruckgebiet bei Island in Richtung der Alpen und führt wieder kühlere Luftmassen nach Deutschland. So kommt es zu einem kräftigen Auf und Ab der Temperaturen bei insgesamt instabilem Wettercharakter. Darüber hinaus stellt sich eine gestörte Zirkulation mit einem meridionalen Verlaufsmuster der Grundströmung ein. Entscheidend ist, ob Deutschland auf eine warme Südanströmung oder eine frühherbstliche Nordströmung der Luftmassen gelangt.

Der erste Tiefdruckausläufer über Skandinavien zieht heute von Norden heran und macht sich über dem Norden Deutschlands mit zunehmend starker Bewölkung bemerkbar. Am Nachmittag setzt Niederschlag ein, der sich zum Sonntag weiter nach Süden ausdehnt und über ganz Deutschland mit starker Bewölkung für unbeständiges Wetter sorgen kann.
Temperaturen von bis +30 Grad, dann Wind, Regen und zurückgehende Temperaturen
Zum Start in die neue Woche gelangen die ungewöhnlich warmen Luftmassen weit nach Norden. Das lässt die Temperaturen bis Dienstag auf +22 bis +26 Grad ansteigen, wobei über dem Südwesten östlich bis +30 Grad möglich sein können.
Doch bevor sich die warme Luft durchsetzen kann, zieht ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien in Richtung der Alpen und schiebt neben starker Bewölkung auch ein Niederschlagsfeld nach Süden. Und so ist von Dienstag bis einschließlich Donnerstag bei wechselnder Bewölkung mit unbeständigem Wetter zu rechnen. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus südwestlichen bis westlichen Richtungen und kann zum Donnerstag an den Küstenregionen von Nord- und Ostsee stark böig bis stürmisch auffrischen.
Die Temperaturen pendeln sich ab der Wochenmitte auf +17 bis +22 Grad ein. In Schauernähe können die Werte um die +15-Grad-Marke schwanken. Wer es genauer wissen möchte: Wetter September 2026.

Aktiver Polarwirbel, Durchbruch der Frontalzone und ein blockierendes Hoch
Die obenstehenden Wetterkarten zeigen eindrücklich, wie der Polarwirbel bis zum 18. September seine Position zwischen dem östlichen Kanada und Grönland festigt und sich weiter in Richtung der Barents- und Karasee ausdehnen kann. Da sich dieser Wirbel gegen Uhrzeigersinn dreht, führt er über dem östlichen Kanada ungehindert kalte Luftmassen polaren Ursprungs auf den außergewöhnlich warmen Atlantik. Dort angekommen lösen die Temperarturgegensätze ein Tiefdrucksystem nach dem anderen aus, die von Neufundland über Grönland und Island in Richtung Skandinavien ziehen.
Auf der gegenüberliegenden Seite stemmt sich das Blockadehoch über Osteuropa und westlichen Russland gegen die anrennenden Frontensysteme, liegt jedoch zu weit östlich, um das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz zu beeinflussen.
Die Westwetterlage mit Wind, Wolken und Regen
Infolge etabliert sich für einen Moment eine sogenannte zonale Grundströmung, was die Tiefdrucksysteme von Westen nach Osten in Richtung Mitteleuropa führt - kurzum die Westwetterlage. Ob diese Westwetterlage überhaupt kommt, ob sie tatsächlich so eintrifft, wie die Vorhersagemodelle es simulieren, und ob sie sich durchsetzen kann, bleibt fraglich und sollte mit einem gesunden Maß an Skepsis bewertet werden.
Warum? Seit 2018 werden solche Westwetterlagen - beziehungsweise die Regenerierung der atlantischen Frontalzone - immer wieder berechnet und genauso häufig wieder verworfen. Dennoch - das Setup und Potential ist vorhanden, kann aber noch eine andere Großwetterlage auslösen.
Wetterprognose der Europäer: Sommerwetter im Herbst
Der meteorologische Herbst hat am 1. September begonnen, der kalendarische - beziehungsweise astronomische - Herbstanfang folgt in der Nacht auf den 23. September mit der sogenannten Tag- und Nachtgleiche.
Die Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells zentriert den Polarwirbel bis zum 20. September direkt über dem Nordpol. Über dem östlichen Kanada und Grönland strömen jedoch unentwegt kalte Luftmassen polaren Ursprungs auf den Atlantik, was die Tiefdruckaktivität auf einem hohen Niveau hält und zum 21. September ein Sturmtief zwischen Grönland und Island entstehen lässt.
Hohe Wellenbewegung entlang der Polarfront
Aus Sicht des Polarwirbels läuft allerdings im wahrsten Sinne des Wortes nicht alles rund: Ein Keil des Azorenhochs beginnt sich zum 21. September über Mitteleuropa nach Norden aufzuwölben und unterbindet so einen stringenten Verlauf einer zonal geführten Westwetterlage. Die Wellenbewegung entlang der Polarfront nimmt zu und führt bis zum 24. September zu einem weiteren kräftigen Sturmtief zwischen Grönland, Island und England, während sich über Mitteleuropa der Keil (Hochdruckrücken) weiter nach Norden aufwölbt.
Ungewöhnlich warme Südwestwetterlage
So können sich die vom Atlantik kommenden Tiefdrucksysteme nicht in dem Maße über Mitteleuropa durchsetzen, dass von einem nachhaltigen Wetterumschwung mit ausreichend Niederschlag und zurückgehenden Temperaturen die Rede sein könnte.
Eher das Gegenteil ist der Fall: Der nach Norden aufstrebende Hochdruckrücken erhält die Südwestwetterlage und lässt die Temperaturen über Deutschland im Zeitraum vom 19. bis zum 23. September auf +20 bis +25 Grad und örtlich sogar mit bis +27 Grad in den spätsommerlichen bis sommerlichen Bereich ansteigen.
Temperaturen wie im Sommer - und das im Herbst
Zwischen dem 26. und 27. September intensiviert sich nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells die Zufuhr der ungewöhnlich warmen Luftmassen weiter, sodass die Temperaturen im Südwesten örtlich bis auf +28 Grad ansteigen können.
Maritim beeinflusster Norden
Bedingt durch die Südwestwetterlage und der Nähe der Tiefdruckgebiete wird der Norden häufiger von Tiefdruckausläufern gestreift, was neben schattenspendenden Wolken auch etwas Niederschlag bringen kann. Weiter südlich sorgen eher Schauer und örtliche Gewitter für Abwechslung, wobei sich die Niederschlagsmengen im gesamten Zeitraum verbreitet mit 7 bis 14 l/m² in Grenzen halten. Nennenswerten Niederschlag ist staubedingten noch südlich der Donaulinie möglich.

Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells mit Blockadehoch Europa
Die Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells reaktiviert die Frontalzone im Zeitraum vom 17. bis 20. September gerade einmal für drei Tage. Denn bereits zum 20. September schiebt sich das Blockadehoch von Russland über die Karasee in Richtung der Barentssee und beginnt die Struktur des Polarwirbels zu verändern.
Polarwirbel treibt einen Hochdruckkeil in Richtung Mitteleuropa
Der Wirbel konzentriert sich in der Folge stärker auf Kanada und Grönland, wodurch sich das Ausströmen kalter Luftmassen polaren Ursprungs auf den Atlantik intensiviert. Bis zum 21. September kann sich ein kräftiges Sturmtief über dem Atlantik ausbilden, das auf seiner Vorderseite das Azorenhoch mit einem Keil in Richtung Mitteleuropa treibt.
Bis zum 25. September kann sich aus diesem Keil ein eigenständiges Hochdrucksystem über Mitteleuropa etablieren und die Frontensysteme auf dem Atlantik auf Distanz halten, beziehungsweise blockieren.
Spätsommer über dem Süden, maritim beeinflusster Norden
Die anfänglichen Tiefdrucksysteme streifen noch bis zum 21. September den Norden Deutschlands. Nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin sorgen die Tiefdruckausläufer neben starker bis wechselnder Bewölkung auch für etwas Niederschlag, an den Küsten zusätzlich für stark böigen Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen pendeln sich meist auf +17 bis +22 Grad ein und können bei Regen auch darunter liegen.
Anders sieht die Situation weiter im Süden aus. Dort macht sich zunehmend der Hochdruckteil des Azorenhochs bemerkbar. Bei wechselnder Bewölkung bleibt die Niederschlagsaktivität gering, und bei zeitweiligem Sonnenschein steigen die Temperaturen auf +18 bis +22 Grad und mit einer längeren Sonnenscheindauer auf bis +24 Grad an.
Extreme Temperaturentwicklung - Bis +30 Grad Ende September sind möglich
Vom 21. bis 27. September setzt sich die Hochdruckzone über Mitteleuropa durch. Die Wolken lockert auch über dem Norden auf und mit nennenswertem Niederschlag ist nicht mehr zu rechnen. Aus südwestlichen Richtungen werden ungewöhnlich warme Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Temperaturen verbreitet auf +20 bis +25 Grad und über dem Südwesten und Westen mit +24 bis +28 Grad in den sommerlichen Bereich und örtlich ganz über dem Südwesten mit Temperaturen von bis +30 Grad sogar in den hochsommerlichen Bereich ansteigen lassen kann. Für Ende September sind solche Temperaturen mit einer Anomalie von bis zu 14 Grad ein Extrem.

Auf den Punkt gebracht: Der Sommer im Herbst
Die Vorhersagemodelle favorisieren zum Beginn der letzten Septemberdekade eine Aktivierung der Frontalzone auf dem Atlantik. Fraglich bleibt jedoch, ob daraus auch eine Reaktivierung wird. In den vergangenen Wochen hat sich diese Möglichkeit immer wieder gezeigt, wurde dann aber stets verworfen.
Wahrscheinlicher als eine windige bis stürmische und regnerische Westwetterlage ist ein sich zwischen Grönland, Island und dem europäischen Nordmeer eindrehendes Tiefdrucksystem, während über Mitteleuropa als Gegenpol ein Hochdruckrücken entsteht. Das hätte über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine ungewöhnlich warme Südwestanströmung der Luftmassen zur Folge.
Dreht sich die Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik noch weiter ein und dehnt sich sogar nach Süden aus, kann sich über Mitteleuropa eine für den Herbst typische Omega-Wetterlage durchsetzen. Diese Entwicklung sollte man einmal im Hinterkopf behalten.
Kontrollläufe stützen eine für die Jahreszeit eine zu hohe Temperaturentwicklung
Die Temperaturprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe berechnet bis zum 16. September eine Anomalie von +4 bis +6 Grad deutlich über dem vieljährigen Klimamittelwert. Zum 17. September sackt das Temperaturniveau deutlich ab und pendelt sich über dem Norden bis zum 24. September auf eine Anomalie zwischen +1 und +2 Grad und über dem Süden auf +2 bis +4 Grad ein.
Vergleicht man jedoch die Vorhersagemodelle mit dem Mittelwert der Kontrollläufe, zeigen sich diese mit einer Anomalie von bis zu +10 Grad als mit Abstand wärmste Variante. Möglich ja, wahrscheinlich nein.
Kommt ausreichend Niederschlag?
Die Niederschlagssignale sind um den 14. und 16. September leicht und über dem Norden auch mäßig erhöht. Über Norddeutschland geht die Niederschlagsaktivität vom 17. bis 28. September in den schwach bis leicht erhöhten Bereich zurück, während über dem Süden kaum nennenswerte Niederschlagssignale simuliert werden.
Weder die Temperatur- noch die Niederschlagsprognose deuten einen nachhaltigen Wetterwechsel mit ausreichendem und teils ergiebigem Niederschlag an. Eine zonal geführte Westwetterlage ist zwar möglich, doch zum aktuellen Stand wenig wahrscheinlich. Schaut man sich den Mittelwert aller Kontrollläufe auf den Wetterkarten an, erkennt man eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für eine nur leicht wechselhafte und für die Jahreszeit zu warme Südwestwetterlage, was den Wettertrend der vergangenen Tage bestätigt. Schaun mer mal.

| Datum | Temperaturspektrum | Temperaturmittelwert |
|---|---|---|
| 18. September | +15 bis +22 Grad | +17 bis +19 Grad |
| 22. September | +10 bis +25 Grad | +18 bis +21 Grad |
| 27. September | +8 bis +30 Grad | +17 bis +19 Grad |

Wetterdaten Oktober 2026
Top-10 Extremwerte Oktober 2026
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Wert Datum Station Bundesland 27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt 27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg 26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt 26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen 26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt 26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg 26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen 25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin 25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg 10,6 04.10.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland 1,2 04.10.2026 Zugspitze Bayern 2,6 01.10.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern 2,9 01.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern 3,3 04.10.2026 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern 3,6 04.10.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern 3,7 01.10.2026 Mallersdorf-Pfaffenberg-Oberlindhart Bayern 3,7 01.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern 3,7 04.10.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt 3,9 04.10.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen 4,0 01.10.2026 Amberg-Unterammersricht Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 136,3 02.10.2026 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg 72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen 40,7 01.10.2026 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen 38,1 01.10.2026 Laatzen-Rethen Niedersachsen 37,0 01.10.2026 Edertal-Bergheim Hessen 36,8 01.10.2026 Münder, Bad Niedersachsen 36,5 01.10.2026 Marsberg-Leitmar Nordrhein-Westfalen 35,9 04.10.2026 Stetten-Frohnstetten Baden-Württemberg 35,5 01.10.2026 Ottersberg-Otterstedt Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 154,1 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg 74,9 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 56,6 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen 40,8 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen 38,3 Laatzen-Rethen Niedersachsen 38,1 Schömberg-Stausee Baden-Württemberg 37,6 Balingen-Bronnhaupten Baden-Württemberg 37,2 Edertal-Bergheim Hessen 37,2 Münder, Bad Niedersachsen 36,8 Bienenbüttel-Bargdorf Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 0,0 Ahrensfelde Brandenburg 0,0 Altendorf Bayern 0,0 Anger-Stoißberg Bayern 0,0 Angermünde Brandenburg 0,0 Annaburg Sachsen-Anhalt 0,0 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 0,0 Aschau-Innerkoy Bayern 0,0 Aschau-Stein Bayern 0,0 Bärnau-Naab Bayern 0,0 Hagelstadt Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 53,3 01.10.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg 50,8 01.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen 48,6 01.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen 48,6 02.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 47,9 01.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 47,5 01.10.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen 46,4 02.10.2026 Harburg Bayern 44,6 01.10.2026 Görlitz Sachsen 44,6 01.10.2026 Hahn Rheinland-Pfalz 44,6 01.10.2026 Klippeneck Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 33,5 Zwiesel Bayern 33,4 Grainet-Rehberg Bayern 33,2 Saldenburg-Entschenreuth Bayern 32,3 Fürstenzell Bayern 31,6 Großer Arber Bayern 31,5 Kleve Nordrhein-Westfalen 30,9 Reit im Winkl Bayern 30,7 Zugspitze Bayern 30,7 Waldmünchen Bayern 30,3 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 2,6 Stötten Baden-Württemberg 7,2 Jeßnitz Sachsen-Anhalt 8,0 Schmücke Thüringen 8,3 Naumburg - Saale-Kreipitzsch Sachsen-Anhalt 8,3 Leipzig - Halle Sachsen 8,5 Leipzig-Holzhausen Sachsen 8,5 Wolfach Baden-Württemberg 8,6 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt 9,2 Zeitz Sachsen-Anhalt 9,3 Weihenstephan-Dürnast Bayern
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 14,7 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 5,8 °C (91/20 5,3 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 04.10.2026 mit 1,2 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 15,9 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 14,0 °C bisweilen über Thüringen.
Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 8,3 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 15 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 1 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 20,2 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 18 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 33,5 Stunden über der Zwiesel (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 2,6 Stunden über der Stötten (Baden-Württemberg).










