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Blockadehoch verändert die Wetterlage - Prognosemodelle mit Kehrtwende

| M. Hoffmann

Aus meteorologischer Sicht steht eine äußerst spannende Wetterentwicklung bevor. Im Verlauf der Woche bildet sich bei Island ein Sturmtief und schiebt auf seiner Vorderseite nochmals ungewöhnlich warme bis heiße Luftmassen nach Mitteleuropa, was zum Start in die neue Woche möglicherweise den letzten Hitzetag des Jahres 2026 über Deutschland zur Folge haben kann. Nachfolgend kann sich dieses Sturmtief weiter nach Skandinavien durchsetzen, während sich auf seiner Rückseite einen Hochdruckkeil des Azorenhochs über dem Atlantik nach Norden ausbilden kann. Spannend ist die Wetterlage deshalb, da das auf dem Atlantik nach Norden aufstrebende Blockadehoch das Tiefdruckgebiet über Skandinavien einkapseln und so in einen Störimpuls umwandeln kann. Der Störimpuls könnte mit einem quasistationärem Verhalten das Wetter über Mitteleuropa um 180 Grad drehen. Entscheidend ist - auch im Hinblick auf den Spätsommer - ob die Ausbildung dieses Störimpulses tatsächlich gelingen mag. Und da folgen die Prognosemodelle heute einer These, welche wir vor ein paar Tagen vorgestellt hatten. Das schauen wir uns heute einmal genauer an.

Der Spätsommer oder der frühe Herbst - die Großwetterlage stellt sich um und stellt die Weichen
Der Spätsommer oder der frühe Herbst - die Großwetterlage stellt sich um und stellt die Weichen

Bereits heute macht sich der nach Norden aufwölbende Hochdruckrücken über Mitteleuropa mit einem verbreitet strahlend blauen Himmel und einer maximal möglichen Sonnenscheindauer über Deutschland bemerkbar. Zum Start in die neue Woche intensiviert sich der Tiefdruckausläufer auf dem Atlantik und schiebt im Verbund mit dem Hochdruckrücken ungewöhnlich warme bis heiße Luftmassen nach Norden in Richtung Deutschland.

So können die Temperaturen von Sonntag mit +20 bis +25 Grad und über dem Südwesten örtlich mit bis +28 Grad zum Montag auf verbreitet +25 bis +30 Grad und über dem Südwesten örtlich auf bis +33 Grad ansteigen. Das könnte den letzten Hitzetag des Jahres 2026 markieren. Im weiteren Verlauf der Woche strebt das Tief bei Island weiter in Richtung Skandinavien und beginnt ab Mitte der Woche nach Süden auszutragen. So ist am Dienstag ganz über dem Südosten örtlich mit Temperaturen von über +30 Grad nochmals Hitze möglich, doch führt von Nordwesten die Tiefdruckdynamik kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen bis Mitte der Woche auf +15 bis +20 Grad zurückgehen lassen kann.

Teils heftige Gewitter - Wetterwechsel mit Unwettern

Der Wetterwechsel verläuft nicht geräuschlos. Über Deutschland kann das von Dienstag auf Mittwoch - insbesondere südlich einer Linie zwischen Baden-Württemberg und Sachsen - teils kräftige und örtlich auch unwetterartige Wetterereignisse bringen. So sind neben Blitz- und Hagelschlag auch Stark- und Platzregen sowie Überflutungen und Sturzfluten und stürmische Windböen möglich. In der zweiten Wochenhälfte zieht die Störung dann nach Osten ab und bringt Deutschland in eine Rückseitenströmung.

Das hat ein Wechselspiel aus Sonne, Wolken und gelegentlichem Niederschlag zur Folge und lässt die Temperaturen bis Freitag auf +15 bis +20 Grad zurückgehen. Bei länger andauerndem Niederschlag können die Temperaturen auch unter der +15-Grad-Marke verweilen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter September 2026.

Ein Sturmtief bei Island bringt über Deutschland zunächst Schwüle und Hitze, dann mit Unwettern den Wetterwechsel
Ein Sturmtief bei Island bringt über Deutschland zunächst Schwüle und Hitze, dann mit Unwettern den Wetterwechsel © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Umstellung der Großwetterlage

Die obenstehenden Wetterkarten zeigen bereits eindrücklich, wovon die kommende Großwetterentwicklung abhängen wird. Zum einen intensiviert sich der winterliche Polarwirbel weiter. Er lässt über dem östlichen Kanada und Grönland polare Luftmassen auf den Atlantik strömen. Dort angekommen, wird durch die Temperaturgegensätze ein weiteres Tiefdrucksystem initialisiert, das zum Ende der kommenden Woche rasch in Richtung Island zieht und nach Skandinavien drängt.

Über Deutschland sind noch die Reste des Troges zu erkennen, was bei gemäßigten Temperaturen zu wechselhaftem Wetter führt. Der vierte Mitspieler ist ein Hochdrucksystem, das sich vom westlichen Russland aus in Richtung der Barents- und Karasee schiebt und versucht ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten zu initialisieren.

Europäisches Vorhersage-Modell mit Blockadehoch und Spätsommer

In den vergangenen Tagen hatte die Wetterprognose des europäischen Wettermodells stets ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten favorisiert, an dessen südlichen Gradienten Störimpulse eingeschlossen wurden. Mit ihrem quasistationärem Verhalten hätten die Störimpulse über Mitteleuropa für teils unwetterartige Regensummen sorgen können.

Kehrtwende um 180-Grad - Kaum Regen und für die Jahreszeit deutlich zu warmes Wetter

Das hat sich heute fundamental geändert. Ein Grund ist das auf den obenstehenden Wetterkarten zu erkennende Tief bei Island. Nach der Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells driftet es bis zum 14. September zügig über das europäische Nordmeer und Skandinavien in Richtung der Barents- und Karasee ab. Somit drängt es das Blockadehoch über den nördlichen Breiten weit über Sibirien zurück.

Währenddessen kann sich auf dem Atlantik durch den unentwegten Vorstoß kalter Luftmassen polaren Ursprungs zum 15. September das nächste Tiefdruckgebiet über Island eindrehen und Kurs auf Skandinavien nehmen. Deutschland verbleibt somit zunächst in einem leicht unbeständigen Wettercharakter mit zeitweiligen, meist leichten Schauern. Die Temperaturen schwanken meist zwischen +16 und +21 Grad und in Schauernähe können die Werte teils unter die +15-Grad-Marke absinken. Bei längerer Sonnenscheindauer können Temperaturen von bis +23 Grad möglich sein.

Blockadehoch über Skandinavien ebnet dem Spätsommer den Weg nach Deutschland

Der Kaltluftvorstoß zwischen dem östlichen Kanada und Grönland reißt bis zum 19. September nicht ab und provoziert zwischen Grönland, Island und England ein Sturmtief. Da sich das Tiefdruckgebiet gegen den Uhrzeigersinn dreht, drückt es auf seiner Vorderseite einen Hochdruckrücken des Azorenhochs weit nach Norden und etabliert zum Beginn der letzten Septemberdekade ein Blockadehoch über Skandinavien.

Bis +26 Grad: Ungewöhnlich warmes Wetter

Dieses Hochdrucksystem blockiert die Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik und führt im Verbund mit den Tiefdrucksystem ungewöhnlich warme Luftmassen weit nach Norden. Bei kaum vorhandener Niederschlagstätigkeit steigen die Temperaturen vom 17. September mit +15 bis +20 Grad bis zum 20. September auf +20 bis +24 Grad und örtlich bis auf +26 Grad an.

Blockadehoch mit stabilem und trockenem Spätsommerwetter
Blockadehoch mit stabilem und trockenem Spätsommerwetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Amerikanisches Wettermodell berechnet Blockadehoch quer durch den Polarwirbel

Die Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells berechnet bereits zu Beginn der zweiten Septemberdekade die Entstehung eines Blockadehochs zwischen der Barents- und Karasee über den nördlichen Breiten. Dieses Hochdrucksystem bremst zum die zunehmende Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik und blockiert diese bis Mitte September vollständig.

Polarwirbelsplit mit Spätsommerwetter über Deutschland

Zudem dehnt sich bis zum 15. September das Blockadehoch weiter in Richtung Polarregion aus und baut eine Querverbindung durch den Polarwirbel hindurch bis nach Alaska auf. Im Winter würde man in einer solchen Konstellation von einem Polarwirbelsplit sprechen, doch ist ein solcher Vorgang bei dem sich jetzt erst formierenden Wirbel keine großartige Sensation, doch hat das unmittelbare Auswirkungen auf das Wetter über Deutschland.

Temperaturen von bis +32 Grad - und das Mitte September

Der für Mitteleuropa bedeutsame Cluster des Polarwirbels verlagert sich Mitte September zwischen dem östlichen Kanada, Grönland, Island und dem europäischen Nordmeer.

Deutschland gelangt dadurch zunächst in eine leicht unbeständige und ungewöhnlich warme Südwestwetterlage. Die Temperaturen steigen vom 12. September mit +20 bis +25 Grad, örtlich bis +27 Grad, bis zum 15. September auf +25 bis +30 Grad an. Über dem Südwesten können Temperaturen von bis +32 Grad nicht ausgeschlossen werden. Diese Berechnung der Amerikaner ist zwar ein Extrem, ist unter diesen speziellen Voraussetzungen jedoch durchaus möglich.

Blockadehoch lässt mit Ostwind die Temperaturen zurückgehen

Im weiteren Verlauf erhält sich die spaltende Hochdruckzone. Ihre Achse verlagert sich jedoch weiter in Richtung Skandinavien, sodass sich die Splitachse zwischen Skandinavien und Alaska etablieren kann. Der dazugehörige Hochdruckkern liegt zwischen Polen, Deutschland und dem südlichen Skandinavien.

Da sich Hochdrucksysteme im Uhrzeigersinn drehen, gelangen Deutschland, Österreich und die Schweiz in eine östliche Anströmung der Luftmassen vom Festland. Mit einem strammen bis böigen Ostwind gehen die Temperaturen bis zum 20. September auf +16 bis +22 Grad zurück.

Beim Niederschlag muss man abwarten, wie sich ein solches Blockadehoch etablieren und positionieren kann. Möglich ist ein Unterwandern des Hochdrucksystems durch eine Störung über dem Mittelmeer, was über dem Süden von Deutschland für nennenswerten Niederschlag sorgen könnte. Das aber ist zunächst einmal zweitrangig.

Blockadehoch, Polarwirbelsplit, Hitze und trockenes und stabiles Spätsommerwetter
Blockadehoch, Polarwirbelsplit, Hitze und trockenes und stabiles Spätsommerwetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Ein Blockadehoch kommt und mit ihm die Unsicherheiten

Das Fazit der vergangenen Tage bleibt heute unverändert. Wer bei uns schon eine Weile zu Gast ist, weiß: Ein Blockadehoch hat eine sehr hohe Relevanz die kommende Wetterlage zu dominieren. In den vergangenen Tagen hatten wir mehrfach darauf hingewiesen, dass man mit einem frühherbstlichen Umschwung der Großwetterlage vorsichtig sein sollte. Entscheidend ist und bleibt, wo sich dieses Blockadehoch positionieren kann.

Die Prognosemodelle berechnen heute eine 180-Grad-Wende. Das verwundert nicht sonderlich, sondern ist ein Resultat der unterschiedlichen Positionierungen des Blockadehochs. Wenn man so will, passen sich die Prognosemodelle heute dem Wettertrend der vergangenen Tage der Kontrollläufe an. Diese hatten die Niederschlagssignale nie in dem Maße simuliert, dass ein Störimpuls über Mitteleuropa eine hohe Relevanz gehabt hätte.

Blockadehoch mit 83 Prozent - Die Clusteranalyse bleibt stabil

Die Clusteranalyse gruppiert Großwetterlagen in verschiedene Cluster ein und berechnet heute erneut 18 unterschiedliche Varianten. Davon entfallen 50 Prozent auf ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten und 33 Prozent auf ein Blockadehoch über dem Atlantik. Die restlichen 11 Prozent entfallen auf einen positiven NAO- und 6 Prozent auf einen negativen NAO-Index. Mit anderen Worten: Eine Reaktivierung der atlantischen Frontalzone mit Durchbruch bis über Mitteleuropa ist bis auf Weiteres nicht zu erwarten. Stattdessen bleibt die Wahrscheinlichkeit eines Blockadehochs mit 83 Prozent sehr hoch.

Kontrollläufe korrigieren die Temperaturprognose nach oben

Mit einer Anomalie von +6 bis +8 Grad wird zum Start in die neue Woche voraussichtlich der letzte Hitzetag des Jahres zu erwarten sein. Nachfolgend kommt es mit einem Temperatursturz von bis zu 11 Grad zu einer Normalisierung der Temperaturen. Ab dem 13. September steigen die Werte über dem Norden auf eine Anomalie zwischen +1 und +3 Grad, über dem Süden auf +2 bis +4 Grad und ganz im Südwesten auf bis +5 Grad an. Die Kontrollläufe korrigieren ihre Temperaturprognose nach oben und bestätigen die zu warme Wetterentwicklung in der zweiten Septemberdekade.

Kommt ausreichend Niederschlag?

Die Niederschlagssignale sind über dem Süden um den 9. September herum leicht erhöht und pendeln sich vom 10. bis 22. September in einem nur schwach erhöhten Bereich ein. Verbreitet wird es trocken bleiben. Weiter nach Norden bleibt die Niederschlagsaktivität bis zum 12. September in einem leicht erhöhten und sinkt nachfolgend in den schwach erhöhten Bereich ab.

Also ja - Die Kontrollläufe bestätigen heute erneut den Trend der vergangenen Tage und bis zum Beginn der letzten Septemberdekade ist kein ausreichender Niederschlag zu erwarten.

Vergleicht man die Prognosemodelle mit dem Mittelwert aller Kontrollläufe, so bilden diese heute nicht mehr wie in den vergangenen Tagen die kältesten, sondern die mit Abstand wärmsten Varianten ab. Sind die Prognosemodelle damit unseriös? Nein, sind sie nicht. Sie bilden nur das sogenannte Hop-oder-Top Prinzip mit der entsprechend unterschiedlichen Positionierung der Blockadehochs ab. Das bestätigt sich auch in den nachfolgenden KI-Wetterprognosen der Vorhersagemodelle.

Um das Fazit abzuschließen: Das Blockadehoch ist eine sehr wahrscheinliche Wetterentwicklung. Dessen Positionierung bleibt aber weiterhin unklar und bleiben auch die Unsicherheiten hoch. Der Erfahrung nach aber ist eine stabile Hochdruckwetterlage im September auch nichts ungewöhnliches. Schaun mer mal.

Die Unsicherheiten bestätigen sich auch in den KI-Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle
Die Unsicherheiten bestätigen sich auch in den KI-Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
12. September +11 bis +25 Grad +18 bis +20 Grad
16. September +9 bis +34 Grad +19 bis +21 Grad
21. September +9 bis +30 Grad +18 bis +20 Grad
Diagramm Temperaturen September 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe September 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten Oktober 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Oktober 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 14,7 °C +5,8 °C +5,3 °C
Sonne (Ø) 20,2 h 18 % 19 %
Niederschlag (Ø) 8,32 mm 15 % 13 %
Wind (Ø) 7,2 km/h
Max. Temp. 27,5 °C Aschersleben-Mehringen
Min. Temp. 1,2 °C Zugspitze
Max. Böe 53,3 km/h Feldberg - Schwarzwald
Max. 24h Niederschlag 136,3 mm Oppenau Oberes Renchtal
Sommertage 0.13 87 % 76 %

Top-10 Extremwerte Oktober 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg
    26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt
    26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen
    25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin
    25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg
    10,6 04.10.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    1,2 04.10.2026 Zugspitze Bayern
    2,6 01.10.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern
    2,9 01.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern
    3,3 04.10.2026 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern
    3,6 04.10.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern
    3,7 01.10.2026 Mallersdorf-Pfaffenberg-Oberlindhart Bayern
    3,7 01.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern
    3,7 04.10.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt
    3,9 04.10.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen
    4,0 01.10.2026 Amberg-Unterammersricht Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    136,3 02.10.2026 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg
    72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    40,7 01.10.2026 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen
    38,1 01.10.2026 Laatzen-Rethen Niedersachsen
    37,0 01.10.2026 Edertal-Bergheim Hessen
    36,8 01.10.2026 Münder, Bad Niedersachsen
    36,5 01.10.2026 Marsberg-Leitmar Nordrhein-Westfalen
    35,9 04.10.2026 Stetten-Frohnstetten Baden-Württemberg
    35,5 01.10.2026 Ottersberg-Otterstedt Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    154,1 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg
    74,9 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    56,6 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    40,8 Hannover-Herrenhausen Niedersachsen
    38,3 Laatzen-Rethen Niedersachsen
    38,1 Schömberg-Stausee Baden-Württemberg
    37,6 Balingen-Bronnhaupten Baden-Württemberg
    37,2 Edertal-Bergheim Hessen
    37,2 Münder, Bad Niedersachsen
    36,8 Bienenbüttel-Bargdorf Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Ahrensfelde Brandenburg
    0,0 Altendorf Bayern
    0,0 Anger-Stoißberg Bayern
    0,0 Angermünde Brandenburg
    0,0 Annaburg Sachsen-Anhalt
    0,0 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    0,0 Aschau-Innerkoy Bayern
    0,0 Aschau-Stein Bayern
    0,0 Bärnau-Naab Bayern
    0,0 Hagelstadt Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    53,3 01.10.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    50,8 01.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    48,6 01.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    48,6 02.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    47,9 01.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    47,5 01.10.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen
    46,4 02.10.2026 Harburg Bayern
    44,6 01.10.2026 Görlitz Sachsen
    44,6 01.10.2026 Hahn Rheinland-Pfalz
    44,6 01.10.2026 Klippeneck Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    33,5 Zwiesel Bayern
    33,4 Grainet-Rehberg Bayern
    33,2 Saldenburg-Entschenreuth Bayern
    32,3 Fürstenzell Bayern
    31,6 Großer Arber Bayern
    31,5 Kleve Nordrhein-Westfalen
    30,9 Reit im Winkl Bayern
    30,7 Zugspitze Bayern
    30,7 Waldmünchen Bayern
    30,3 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    2,6 Stötten Baden-Württemberg
    7,2 Jeßnitz Sachsen-Anhalt
    8,0 Schmücke Thüringen
    8,3 Naumburg - Saale-Kreipitzsch Sachsen-Anhalt
    8,3 Leipzig - Halle Sachsen
    8,5 Leipzig-Holzhausen Sachsen
    8,5 Wolfach Baden-Württemberg
    8,6 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt
    9,2 Zeitz Sachsen-Anhalt
    9,3 Weihenstephan-Dürnast Bayern

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 14,7 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 5,8 °C (91/20 5,3 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 04.10.2026 mit 1,2 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 15,9 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 14,0 °C bisweilen über Thüringen.

Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 8,3 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 15 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 1 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 20,2 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 18 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 33,5 Stunden über der Zwiesel (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 2,6 Stunden über der Stötten (Baden-Württemberg).

Stand inkl.: 04.10.2026 || Aktualisiert: 05.10.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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