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Wettermodelle mit Korrekturen der Wetterprognose: Blockadehoch rückt in den Fokus

| M. Hoffmann

Die atlantische Frontalzone schiebt sich in den kommenden Tagen weiter in Richtung Skandinavien und versucht mit ihren südlichen Gradienten Einfluss auf das Wetter über Deutschland zu nehmen. Im Hinblick auf den Spätsommer ist von entscheidender Bedeutung, ob sich die Tiefdruckgebiete zwischen Grönland und Island, oder über Skandinavien eindrehen können? Im ersten Fall bleibt die spätsommerliche, ungewöhnlich warme und trockene Wetterlage über dem Süden erhalten, während der Norden weiterhin maritim geprägt wäre. Dreht sich das Tiefdruckgebiet dagegen über Skandinavien ein, kippt das Wetter fundamental in eine völlig andere Richtung. Bereits gestern setzten die Prognosemodelle ein starkes Signal - heute schauen wir, ob sich dieser Wettertrend bestätigt hat.

In welche Richtung kippt das Wetter - die Signale für ein Blockadehoch verstärken sich heute nochmals
In welche Richtung kippt das Wetter - die Signale für ein Blockadehoch verstärken sich heute nochmals

Heute zeigt sich der Himmel nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin häufiger stark bewölkt und mit zeitweiligem Niederschlag ist zu rechnen. Dieser kann sich bis zu den Abendstunden etwa bis zu einer Linie nördlich zwischen dem Saarland und Sachsen nach Süden ausdehnen und fällt zum Abend allmählich in sich zusammen. Weiter nach Süden bleibt es, abgesehen von den Regionen südlich der Donau, weitestgehend wechselnd bewölkt, verbreitet ist sonniges und trockenes Wetter zu erwarten. Südlich der Donau kann es bei starker Bewölkung auch zu einzelnen Schauern kommen. Der Wind weht stark böig aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und sinken in Schauernähe auf bis zu +16 Grad ab.

Deutschland bleibt zweigeteilt: Spätsommer über dem Süden, Regen über dem Norden

Tiefdruckgebiete verlagern sich bis zum 5. September vom Atlantik kommend in Richtung Skandinavien und beeinflussen mit ihren südlichen Gradienten das Wettergeschehen über dem Norden Deutschlands. Weiter nach Süden ist es der Hochdruckrücken über der Mittelmeerregion, der sich gegen die anrennenden Tiefdrucksysteme stemmt und so das Wetter über der Südhälfte dominieren kann.

Deutschland liegt zwischen den Wetterfronten und befindet sich folglich in einer südwestlichen Anströmung, was zweigeteiltes Wetter zur Folge hat. So kommt es etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden bis zum 5. September bei starker bis wechselnder Bewölkung immer wieder zu Niederschlägen unterschiedlichster Intensität, die in der Nacht auf den 5. September entlang eines breiten Streifens zwischen Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen auch unwetterartige Ausmaße annehmen können. Der Wind frischt stark böig aus südwestlichen Richtungen auf und kann an den Küsten von Nord- und Ostsee auch stürmische Windböen bringen.

Völlig anders stellt sich die Situation südlich dieser Linie dar. Dort zeigt sich der Himmel meist wechselnd bewölkt, teils aber auch wolkenlos und mit nennenswertem Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind weht dort meist nur schwach aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen meist +20 bis +25 Grad und steigen am Freitag südlich einer Linie zwischen Köln und Berlin kurzzeitig auf +25 bis +30 Grad an. Örtlich können über dem Südwesten Temperaturen von bis zu +33 Grad möglich sein, sinken zum Wochenende jedoch wieder ab. Wer es genauer wissen möchte: Wetter September 2026.

Zweigeteiltes Wetter über Deutschland - maritim beeinflusster Norden, ungewöhnlich warmer Süden
Zweigeteiltes Wetter über Deutschland - maritim beeinflusster Norden, ungewöhnlich warmer Süden © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Warum sorgt die Erhaltungsneigung immer wieder für ungewöhnlich warmes Wetter über Deutschland?

Der Sommer 2026 ist in jeglicher Hinsicht absolut ungewöhnlich und hat neben einer historischen Hitzewelle auch zu einer historischen Dürre geführt. Doch warum ist das so? Warum erhält sich diese Südwestanströmung der Luftmassen immer wieder von Neuem (ausgeprägte Erhaltungsneigung)?

Schaut man sich die obenstehenden Wetterkarten genauer an, so erkennt man die Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik, welche sich in Richtung Skandinavien auf eine weit nach Norden verschobene Zugbahn ausdehnt. Und das ist auch schon der entscheidende Punkt - die Tiefdruckgebiete ziehen zu weit nördlich und erreichen Deutschland nicht mehr in dem Umfang, dass sie einen Wetterwechsel einläuten könnten.

Arktisches Meereis schwindet - Hochdruckrücken zieht nach

Doch warum ziehen die Tiefdruckgebiete weiter nördlich? Ein Ansatzpunkt ist die Tatsache, dass das arktische Meereis beeindruckend schnell schwindet, sich weiter zurückzieht und somit auch die Temperaturgegensätze entlang der sogenannten Polarfront weiter nach Norden verschieben.

Außerdem sorgt das schwindende arktische Meereis dafür, dass die freiwerdenden Wassermassen mehr Sonnenenergie aufnehmen und sich so stärker erwärmen, als es der Fall wäre, wenn Eis die Sonnenenergie über den Albedo-Effekt zurückstrahlen würde. Durch die sich nach Norden zurückziehende Polarfront wird es dem Hochdruckrücken von den Azoren über die Mittelmeerregion leichter gemacht, sich nach Norden auszudehnen und so die Zugbahn der Tiefdruckgebiete weiter nach Norden zu verlagern.

Das ist auch mit ein Grund dafür, dass der Sommer über Skandinavien ungewöhnlich wechselhaft, regnerisch und teils auch kühl und windig ausgefallen ist - ganz im Gegensatz zu Deutschland. Im Grunde aber gehören noch viel mehr Faktoren dazu, darunter auch die rekordwarmen globalen Meere, wie der ungewöhnlich warme Nordatlantik und die rekordwarme Mittelmeerregion. Aber das soll hier nur als rudimentäre Erklärung für die ausgeprägte Erhaltungsneigung dienen, der Rest würde den heutigen Rahmen sprengen.

Diese Wetterentwicklungen könnten die Wärme und Trockenheit beenden

Im Grunde gibt es drei Wetterentwicklungen, die dazu führen können. Zum einen die Regenerierung der atlantischen Frontalzone, welche in den letzten Tagen häufiger von den Vorhersage-Modellen ins Spiel gebracht wurden. Diese wird jedoch seit 2018 immer wieder gerne berechnet und ebenso häufig wieder verworfen.

Die zweite Variante wäre ein Blockadehoch auf dem Atlantik, welches die Frontalzone vollständig blockiert und in Kombination mit einem Tiefdruckgebiet über Skandinavien ein meridional verlaufendes Strömungsmuster provoziert. So können Tiefdruckgebiete von Skandinavien aus nach Süden austrogen, wie es in diesem Sommer drei mal der Fall war und die ungewöhnliche Temperaturentwicklung zumindest phasenweise etwas dämpfen konnte. Das senkt zwar die Temperaturen, bringt aber erfahrungsgemäß nicht viel Niederschlag.

Als dritte Option wäre noch ein Blockadehoch über Skandinavien zu nennen: Sollte es diesem nicht gelingen, eine Hochdruckachse in Richtung der Mittelmeerregion auszubilden, würde es an seinen südlichen Gradienten von Störimpulsen unterwandert werden. Das kann zum einen zu gemäßigten Temperaturen, aber eben auch zu unwetterartigen Niederschlägen führen. Das wären die Optionen, wie sich das Wetter über Deutschland nachhaltig verändern könnte. Wir haben diese einmal mithilfe von ausgesuchten Kontrollläufen gegenübergestellt.

Die Optionen für einen nachhaltigen Wetterumschwung
Die Optionen für einen nachhaltigen Wetterumschwung © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Vorhersagemodelle nehmen die Hitze aus der Prognose

Für eine Westwetterlage müsste sich der Polarwirbel über Grönland und über östlichen Kanada eindrehen und von dort aus unentwegt polare Luftmassen weit nach Süden auf den Atlantik hinausführen, was über die Temperaturgegensätze die entsprechenden Tiefdrucksysteme provoziert.

Ein Blick auf die aktuellen Wetterprognosen der beiden Vorhersagemodelle zeigt: Der Polarwirbel dreht seine Runden bis Mitte September meist zwischen dem Nordpol und dem Bereich zwischen Kanada und Grönland - allerdings deutlich weiter nördlich. Der Kaltluftzustrom in Richtung Atlantik kann somit nicht mehr in vollem Umfang stattfinden und somit gerät auch eine mögliche Westwetterlage ins Wanken.

Über Deutschland hat das im Zeitraum vom 6. bis 10. September zunächst eine erhöhte Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik zur Folge, die immer wieder in Richtung Skandinavien strebt und Deutschland mit ihrem südlichen Gradienten beeinflusst. Kurzum: Es ändert sich beim Wetter bis zum 10. September zunächst wenig, wenngleich die Temperaturen über dem Süden allmählich zurückgehen und sich auf ein Spektrum von +22 bis +26 Grad einpendeln können. Bei entsprechender Zugbahn eines Tiefdrucksystems kann sich die Südwestanströmung kurzzeitig verstärken und die Temperaturen auf bis zu +28 Grad ansteigen lassen.

Über dem Norden Deutschlands ist das Wetter deutlich maritimer geprägt, sodass sich die Temperaturen meist in einem Spektrum von +17 bis +23 Grad einpendeln. Niederschlag ist zwar zu erwarten, dessen Schwerpunkt liegt jedoch zunächst nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden. Zwar sind auch weiter im Süden immer wieder Schauer möglich, doch fällt die Niederschlagstätigkeit dort deutlich schwächer aus.

Ein Blockadehoch auf dem Atlantik gewinnt in den Prognosen an Gewicht

Im Zeitraum vom 10. bis 14. September wölbt sich das Azorenhoch auf dem Atlantik sowohl in der Prognose des europäischen als auch des amerikanischen Vorhersagemodells weit nach Norden in Richtung Grönland auf, blockiert die Frontalzone und lässt die Tiefdruckdynamik über Skandinavien nach Süden und somit in Richtung Deutschland austrogen.

Der Frühherbst rückt näher

Die Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells berechnet einen Störimpuls, der sich zum Beginn der zweiten Septemberdekade über Deutschland eindrehen kann, während das amerikanische Vorhersagemodell einen Sturmtiefkomplex am östlichen Hochdruckgradienten nach Süden austrogen und somit das Wetter über Europa beeinflussen lässt.

In beiden Fällen wird teils ergiebiger und regional auch unwetterartiger Niederschlag berechnet. Nach beiden Vorhersagemodellen liegt der Schwerpunkt der Niederschlagsaktivität über der Nordhälfte Deutschlands. Dort werden teils Niederschlagsmengen von 40 bis 80 und regional bis 120 l/m² bis zum 14. September simuliert. Weiter nach Süden sind es 15 bis 30 l/m² und örtlich bis 40 l/m².

Die Temperaturen gehen nach beiden Vorhersage-Modellen bis zum 14. September auf +14 bis +18 Grad zurück und können bei länger andauerndem Niederschlag auch darunter liegen.

Keine Hitze mehr - Großwetterlage stellt sich bis Mitte September um und bringt den Frühherbst ins Spiel
Keine Hitze mehr - Großwetterlage stellt sich bis Mitte September um und bringt den Frühherbst ins Spiel © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Kehrtwende der Prognose-Modelle

Die Vorhersagemodelle stimmten gestern noch einheitlich mit einem Tiefdruckgebiet überein, welches zwischen dem östlichen Kanada und Grönland weit nach Süden austrogen konnte und auf seiner Vorderseite den Hochdruckrücken des Azorenhochs weit nach Mitteleuropa bis nach Skandinavien aufstreben ließ. Das hätte eine Erhaltungsneigung der ungewöhnlich warmen Wetterlage über Deutschland zur Folge gehabt.

Davon ist heute nicht mehr viel übrig geblieben und auch die Clusteranalyse hatte gestern schon deutlich gezeigt, dass ein Blockadehoch auf dem Atlantik - wie es heute von den Vorhersagemodellen berechnet wird - die wahrscheinlichste Entwicklung war. Wir hatten gestern außerdem die Frage gestellt, ob sich die Clusteranalyse den Prognosemodellen anpassen wird oder umgekehrt. Somit bleiben die Unsicherheiten für die kommende Wetterentwicklung weiterhin bestehen und hängen maßgeblich davon ab, ob und wie sich der Polarwirbel über Grönland und Kanada eindrehen kann.

Clusteranalyse mit starken Signalen für ein Blockadehoch

Bewertet man die aktuelle Clusteranalyse, so werden im Moment zwölf unterschiedliche Cluster simuliert, wobei rund 42 Prozent auf ein Blockadehoch über dem Atlantik entfallen und jeweils 25 Prozent auf ein Blockadehoch über Skandinavien beziehungsweise eine Reaktivierung der atlantischen Frontalzone. Die restlichen 8 Prozent entfallen auf ein Blockadehoch über Grönland, was einen negativen NAO-Index zur Folge hätte.

Fasst man die Prognosen mit einem Blockadehoch zusammen, so entfallen 67 Prozent auf ein Blockadehoch und nur 33 Prozent auf eine Tiefdruckaktivität über dem Atlantik. Das sind weiterhin starke Signale für die kommende Wetterentwicklung, bei der eine Reaktivierung der Frontalzone eine zunehmend untergeordnete Rolle spielen wird, jedoch mit einem Blockadehoch auf dem Atlantik oder über Skandinavien eben auch völlig gegensätzliche Wetterentwicklungen zur Folge haben können. Aber ja, ein Blockadehoch über dem Atlantik wäre einem frühherbstlichen Wettermuster deutlich näher.

September bleibt deutlich zu warm, doch bringen die Kontrollläufe Bewegung ins Spiel

Die Temperaturanomalie der Kontrollläufe steigt bis zum 4. September über Süddeutschland auf bis +6 Grad und über dem Norden auf bis +3 Grad in den erheblich bis deutlich zu warmen Bereich an. Zum 6. September sinkt die Anomalie über dem Norden auf -0,5 bis +0,5 Grad und über dem Süden auf +1 bis +2 Grad ab. Anschließend steigt sie jedoch bis zum 8. September wieder an - über dem Süden auf bis +8 Grad und über dem Norden auf bis +6 Grad.

Mit Beginn der zweiten Septemberdekade pendelt sich die Anomalie nach Süden auf +2 bis +4 Grad und über dem Norden auf +1 bis +2 Grad ein. Man sieht also, dass mit der Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik etwas Schwung in die Wetterküche kommt. Dennoch - der Schwung reicht nicht aus, um das Wetter bis Mitte September vollständig auf den Kopf zu stellen und die deutlich zu warme Temperaturentwicklung wird heute bis Mitte September erneut bestätigt.

Kommt ausreichend Niederschlag?

Mit Ausnahme vom 5. September bleibt es über den südlichen Landesteilen bis zum 10. September weitgehend trocken. Danach steigen die Niederschlagssignale lediglich in den schwach erhöhten Bereich an. Weiter nach Norden bleibt die Niederschlagsaktivität bis zum 6. September schwach bis leicht erhöht, geht zwischen dem 6. und 9. September in den schwach erhöhten Bereich zurück und zeigt sich anschließend wieder schwach bis leicht erhöht. Ausreichend Niederschlag, so wie es die Prognosemodelle heute berechnen, ist nach wie vor wenig wahrscheinlich.

KI-Wetterprognosen bestätigen ein Blockadehoch

Interessant ist heute festzustellen, dass die KI-Wetterprognosen beider Vorhersagemodelle bis zum 15. September eine nahezu identische Großwetterlage berechnen: Im Bereich zwischen Island, Skandinavien, England und Westeuropa kann sich ein Blockadehoch aufbauen, während der Polarwirbel über Teilen vom östlichen Kanada und Grönland weit nach Süden ausgreift und das Hochdruckgebiet in seiner Entwicklung über Europa nach Norden stützt.

Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen jedoch am östlichen Hochdruckgradienten, was aus nördlichen Richtungen gemäßigtere Luftmassen nach Süden führt. Zudem kann sich über Osteuropa ein Trog ausbilden, welcher unter bestimmten Voraussetzungen das Wetter über Deutschland etwas beeinflussen kann.

Verschiebt sich dieses Muster jedoch nur ein Stück weiter nach Osten, gelangen Deutschland, die Schweiz und Österreich vollständig unter den Einflussbereich des Hochdruckkerns. Im Grunde genommen bestätigen die KI-Wetterprognosen der Vorhersagemodelle das, was die numerischen Prognosen gestern bereits simuliert hatten.

Starke Signale für ein Blockadehoch

Bringt man es auf den Punkt, so bestätigen die KI-Wetterprognosen und auch die numerischen Modelle heute das Blockadehoch auf dem Atlantik. Anders als in den numerischen Modellen entwickelt sich das Blockadehoch jedoch weiter in Richtung Skandinavien. In beiden Fällen aber wird die 67 Prozent in der Clusteranalyse eines Blockadehochs gestützt und so verstärkt sich heute dieses Signal sehr eindrücklich. Schaun mer mal.

Starke Signale für ein Blockadehoch
Starke Signale für ein Blockadehoch © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
6. September +14 bis +25 Grad +18 bis +21 Grad
10. September +13 bis +33 Grad +18 bis +21 Grad
15. September +11 bis +27 Grad +19 bis +21 Grad
Diagramm Temperaturen September 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe September 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten September 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im September 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 17,6 °C +4,3 °C +3,8 °C
Sonne (Ø) 47,7 h 32 % 30 %
Niederschlag (Ø) 9,98 mm 16 % 15 %
Wind (Ø) 13,6 km/h
Max. Temp. 33,7 °C Ohlsbach
Min. Temp. -0,2 °C Zugspitze
Max. Böe 127,4 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 57,0 mm Drochtersen
Sommertage 1.97 85 % 62 %
Hitzetage 0.36 300 % 138 %

Top-10 Extremwerte September 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    33,7 07.09.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    33,5 04.09.2026 Lahr Baden-Württemberg
    33,5 04.09.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    33,5 04.09.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    33,4 07.09.2026 Lahr Baden-Württemberg
    33,2 04.09.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    33,2 07.09.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    33,1 07.09.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    33,0 07.09.2026 Andernach Rheinland-Pfalz
    15,0 07.09.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -0,2 01.09.2026 Zugspitze Bayern
    4,1 06.09.2026 Arnsberg-Neheim Nordrhein-Westfalen
    4,1 06.09.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen
    4,4 06.09.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    4,5 06.09.2026 Zwiesel Bayern
    4,6 07.09.2026 Sohland - Spree Sachsen
    4,7 06.09.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    4,8 06.09.2026 Kronach Bayern
    5,1 06.09.2026 Fulda-Horas Hessen
    5,2 06.09.2026 Königshofen, Bad Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    57,0 04.09.2026 Drochtersen Niedersachsen
    56,5 04.09.2026 Steinau, Kr. Cuxhaven Niedersachsen
    52,8 04.09.2026 Quickborn Schleswig-Holstein
    50,6 04.09.2026 Cadenberge Niedersachsen
    49,3 04.09.2026 Bargteheide Schleswig-Holstein
    49,1 04.09.2026 Teterow Mecklenburg-Vorpommern
    47,0 04.09.2026 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    46,5 04.09.2026 Freiburg - Elbe Niedersachsen
    44,6 04.09.2026 Baumgarten Mecklenburg-Vorpommern
    44,4 04.09.2026 Lamstedt Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    78,1 Steinau, Kr. Cuxhaven Niedersachsen
    76,6 Cadenberge Niedersachsen
    75,9 Drochtersen Niedersachsen
    72,1 Lamstedt Niedersachsen
    71,6 Freiburg - Elbe Niedersachsen
    70,2 Quickborn Schleswig-Holstein
    65,9 Teterow Mecklenburg-Vorpommern
    65,3 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    63,2 Lübeck-Blankensee Schleswig-Holstein
    62,7 Bargteheide Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Bobingen Bayern
    0,0 Boos Bayern
    0,0 Gernsheim Hessen
    0,0 Grasellenbach-Hammelbach Hessen
    0,0 Kandel Rheinland-Pfalz
    0,0 Karlshuld Bayern
    0,0 Karlstadt Bayern
    0,0 Korbach-Rhena Hessen
    0,0 Königsfeld - Schwarzwald Baden-Württemberg
    0,0 Lauterecken Rheinland-Pfalz
  • Wert Datum Station Bundesland
    127,4 04.09.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    104,8 04.09.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    100,8 05.09.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    99,0 04.09.2026 Wiesenburg Brandenburg
    95,0 05.09.2026 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    94,3 04.09.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    94,3 05.09.2026 Fehmarn Schleswig-Holstein
    92,9 04.09.2026 Börßum-Achim Niedersachsen
    91,8 04.09.2026 Baruth Brandenburg
    90,0 04.09.2026 Darßer Ort (SWN) Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    71,7 Buchenbach Baden-Württemberg
    69,1 Lahr Baden-Württemberg
    69,1 Rottweil Baden-Württemberg
    68,8 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg
    68,8 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    68,8 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
    68,3 Dogern Baden-Württemberg
    68,1 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    68,0 Albstadt-Badkap Baden-Württemberg
    67,8 Lenzkirch-Ruhbühl Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    24,6 Braunlage Niedersachsen
    25,9 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    26,1 Seesen Niedersachsen
    26,9 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt
    27,6 Brocken Sachsen-Anhalt
    27,7 Alfeld Niedersachsen
    28,0 Bevern, Kr. Holzminden Niedersachsen
    28,8 Stechlin-Menz Brandenburg
    29,1 Marnitz Mecklenburg-Vorpommern
    29,2 Grambek Schleswig-Holstein

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im September 2026 beträgt 17,6 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 4,3 °C (91/20 3,8 °C). Am 07.09.2026 konnte mit 33,7 °C über Ohlsbach (Baden-Württemberg) die höchste und am 01.09.2026 mit -0,2 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 19,3 °C Saarland. Frischer ist der September 2026 mit einem Durchschnittswert von 16,4 °C bisweilen über Sachsen.

Im September 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 10,0 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 16 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 2 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 47,7 Stunden ihren Sollwert von 151,0 Stunden zu 32 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 71,7 Stunden über der Buchenbach (Baden-Württemberg). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 24,6 Stunden über der Braunlage (Niedersachsen).

Stand inkl.: 07.09.2026 || Aktualisiert: 08.09.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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