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Wetter Herbst und Winter 2026/2027 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Spätsommer oder Frühherbst: Entscheidend wird die Position eines Blockadehochs

| M. Hoffmann

Der Spätsommer und der Frühherbst stehen sich in diesen Tagen gegenüber. Tiefdruckgebiete verlagern sich in den kommenden Tagen von Island in Richtung Skandinavien und versuchen so, die atlantische Frontalzone zu regenerieren. Das gelingt nur teilweise, denn auf der Vorderseite dieser Tiefdruckgebiete steigt ein Hochdruckrücken von der Mittelmeerregion nach Norden auf und blockiert zumindest phasenweise die Tiefdruckaktivität über Mitteleuropa. Die Temperaturen steigen an, doch die Tiefdruckdynamik über dem Atlantik lässt nicht nach und schickt weitere Impulse in Richtung Skandinavien. So bleibt das Muster erhalten, das sich schon seit ein paar Tagen beobachten lässt und Folgen für das Wetter und den weiteren Verlauf des Spätsommers haben kann. Welche das sind, schauen wir uns heute genauer an.

Frühherbst oder Spätsommer - die Weichen werden am Wochenende gestellt
Frühherbst oder Spätsommer - die Weichen werden am Wochenende gestellt

Der heutige Tag zeigt sich über Deutschland wechselnd bis stark bewölkt, und hier und da sind einzelne Schauer möglich, deren Schwerpunkt vor allem, wenn auch nur in schwacher Form, über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee liegt. Zwischen den Schauern kommt häufiger die Sonne zum Vorschein, und der Wind weht schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen pendeln sich auf +18 bis +24 Grad ein.

Tiefdrucksysteme ziehen nach Skandinavien und beeinflussen das Wetter über Deutschland

Vom 3. bis 7. September liegt insbesondere der Norden Deutschlands im Einflussbereich der nach Skandinavien ziehenden Tiefdruckgebiete. Nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen zeigt sich der Himmel häufiger stark bewölkt. Mit zeitweiligem Niederschlag ist zu rechnen, dessen Schwerpunkt zunächst nördlich einer Linie zwischen Münster und Berlin liegt und sich bis Freitag weiter in Richtung der Mittelgebirge verlagern kann.

Über dem Süden ist hingegen eine nur geringe Niederschlagsaktivität zur erwarten und bei auflockernder Bewölkung kommt häufiger die Sonne zum Vorschein.

Ab Sonntag wölbt sich über Deutschland ein Hochdruckgebiet von der Mittelmeerregion nach Norden auf und bremst die vom Atlantik kommende Tiefdruckdynamik, sodass die Südwestanströmung der Luftmassen erhalten bleibt. Die Temperaturen pendeln sich bis Donnerstag auf +18 bis +24 Grad ein und können bei länger andauerndem Niederschlag auch bis auf +15 Grad absinken.

Ab Freitag macht sich die wärmere Luftmasse aus südwestlichen Richtungen bemerkbar, was die Temperaturen bis Sonntag auf +20 bis +25 Grad ansteigen lässt - etwa südlich einer Linie zwischen Münster und dem Bayerischen Wald auf +25 bis +30 Grad und örtlich auch bis +33 Grad. Wer es genauer wissen möchte: Wetter September 2026.

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