Wetter Herbst und Winter 2026/2027 - Wetterprognose und Wettervorhersage
Der Spätsommer im Umbruch: Hitze trifft auf frühherbstliche Akzente
Spätsommer oder Frühherbst - Die kommende Entwicklung der Großwetterlage hängt zum einen davon ab, wie sich die Tiefdrucksysteme über dem Atlantik gegenüber dem Azorenhoch verhalten. Gelingt die Verlagerung in Richtung Skandinavien, wird der Frühherbst über Deutschland zum Thema. Werden die Tiefdrucksysteme blockiert, bleibt eine ungewöhnlich warme und über dem Süden Witterung erhalten. Entscheidend - in welche Richtung der Spätsommer kippt - ist zudem die Intensivierung des sich im Aufbau befindlichen winterlichen Polarwirbels, welcher - trotz starker Tendenzen eine Erhaltungsneigung ein wahrscheinliches Setup nochmals komplett durcheinanderwirbeln kann. Das schauen wir uns heute einmal genauer an.
Tiefdrucksysteme ziehen in den kommenden Tagen von Island ausgehend weiter in Richtung Skandinavien und verhindern zunächst die Ausbildung eines Blockadehochs über den nördlichen Breiten. Und so stellt eine zweigeteilte Wetterlage ein: Der Norden Deutschlands wird stärker von maritimen Luftmassen geprägt, während es über dem Süden mit Temperaturen von teils über 30 Grad sommerlich und phasenweise sogar hochsommerlich warm werden kann.
Deutschland bleibt beim Wetter zweigeteilt: Über 30 Grad im Süden, Regen über dem Norden
Die Zweiteilung beim Wetter zeigt sich vor allem durch meist starke Bewölkung über den nördlichen Landesteilen, deren Grenze sich im Verlauf der Woche etwa auf einer Linie zwischen Köln und Dresden einpendelt. Zeitweiliger Niederschlag ist möglich, der zum Wochenende auch nach Süden zieht und dort für etwas Niederschlag sorgen kann. Ansonsten bleibt es über dem Süden weitestgehend trocken, während nördlich einer Linie zwischen Münster und Berlin durchaus nennenswerter Niederschlag zu erwarten ist.
Auch der Wind spielt über dem Norden eine wichtige Rolle und kann phasenweise stark böig aus südwestlichen Richtungen auffrischen. Von Donnerstag bis Samstag sind über den Küsten von Nord- und Ostsee stürmische Windböen nicht auszuschließen. Weiter nach Süden schwächt sich der Wind ab und ist über Baden-Württemberg und Bayern kaum mehr wahrnehmbar. Die Temperaturen schwanken meist zwischen +18 bis +24 Grad und über dem Süden bis +26 Grad. Am Freitag können kurzzeitig +25 bis +30 Grad und ganz über dem Südwesten örtlich sogar +33 Grad möglich sein. Keine 24 Stunden später pendeln sich die Werte wieder auf +18 bis +24 Grad ein. Wer es genauer wissen möchte: Wetter September 2026.















