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Wetterprognose: Kollaps des Polarwirbels, Spätwinter über Deutschland möglich

| M. Hoffmann

Die Großwetterlage stellt sich in den kommenden Tagen gleich mehrfach um. Mit einem Temperatursprung steigen die Temperaturen zunächst kräftig an, bevor am Wochenende ein Temperatursturz den Regen wieder bis auf tiefere Lagen in Schnee übergehen lässt und so für winterliche Wetterverhältnisse sorgen kann. Doch bereits zum Rosenmontag erfolgt der nächste Temperatursprung und lässt den Niederschlag über dem Westen wieder in Regen übergehen, während weiter nach Osten Eisregen, gefrierender Regen, Schneeregen oder Schneefall gefährliche Glätte bringen kann. Der Winter weicht nicht und auch im weiteren Verlauf gibt es für den Winter weitere Möglichkeiten, sich über Deutschland bis auf das Flachland herab durchzusetzen. Freunde des Frühlingswetters müssen sich wohl in Geduld üben.

Der Winter ist von Deutschland nicht weit entfernt
Der Winter ist von Deutschland nicht weit entfernt

Mit einem böigen und über exponierten Lagen auch stürmischen Wind verlagert sich heute ein Tiefdruckkern über die Mittelgebirge und zieht zum Wochenende nach Osten ab. Infolge dessen stellt sich zunächst eine ungewöhnlich warme Vorderseiten- und zum Wochenende eine kältere Rückseitenströmung ein. Die Temperaturen erreichen heute Maximalwerte von +6 bis +12 Grad, während es etwa nördlich einer Linie zwischen Bremen und Usedom mit +0 bis +4 Grad deutlich frischer bleiben kann. Bis Sonntag gehen die Temperaturen auf -3 bis +3 Grad zurück, wobei die höheren Werte über den westlich gelegenen Ballungsgebieten zu erwarten sind. Bis Faschingsdienstag steigen die Temperaturen nördlich der Linie zwischen Münster und Dresden auf -3 bis +1 Grad und nach Süden auf +1 bis +6 Grad an. Unter dem Strich setzt sich eine nasskalte Witterung durch.

Schneefall, Winterwetter und Glätte

Der zeitweilige Niederschlag geht zunächst verbreitet als Regen nieder und geht ab Freitag über dem Norden und zum Samstag auch über dem Süden in Schnee über. Länger andauernder Schneefall ist am Samstag südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen zu erwarten, wobei sich über dem Südosten von Bayern auch Regen untermischen kann. Am Sonntag klingt der Schneefall über den Alpen ab und verbreitet bleibt es mit sonnigen Aufheiterungen trocken, bevor zum Rosenmontag das nächste Tiefdruckgebiet Deutschland erreicht und - passend zum Berufsverkehr - bei um den Gefrierpunkt schwankenden Temperaturen mit Schneefall, Schneeregen, Eisregen, gefrierendem Regen oder einfach nur Regen regional gefährliche Glätte bringen kann. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Februar.

Närrisches Wetter zur Karnevalszeit - Phasenweise Winterwetter mit teils erheblicher Glätte
Wettervorhersage der Prognose-Modelle: Närrisches Wetter zur Karnevalszeit - Phasenweise Winterwetter mit teils erheblicher Glätte © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Vollständig gestörte Zirkulation - Winterwetter über Deutschland möglich

Die kommende Wetterlage ist im Hinblick auf die Schneefallgrenze, Schneefall oder Eisregen mit erheblicher Glätte äußerst knifflig. Die Grundströmung ist klar nordwestlich definiert, doch die kleinräumigen Störungen lösen eine Vorderseitenströmung aus, was die Temperaturen um wenige Grad nach oben oder unten korrigieren kann und das ist im Hinblick auf eine nasskalte Witterung mit optionalem Winterwetter ab den mittleren Lagen entscheidend. Die kleinen roten Pfeile zeigen die Unsicherheiten deutlich.

Gestörte Zirkulation - Aufbau eines Blockadehochs auf dem Atlantik

Die Vorhersage-Modelle haben in den vergangenen Tagen unsere These eines Blockadehochs aufgegriffen und konkretisieren diese heute weiter. Beeindruckend ist heute die Wetterprognose des europäischen Wettermodells, welches die Milderung kommender Woche bereits deutlich abschwächt und das Tief aus nordwestlichen Richtungen nach Deutschland ziehen lässt.

Im Zeitraum vom 18. bis 19. Februar intensiviert sich die Frontalzone durch ein weiteres Tief noch einmal und führt mit einer Vorderseitenströmung mit +4 bis +8 Grad nochmals mildere Luftmassen nach Norden. Und während das Konstrukt um den 20. Februar über Mitteleuropa damit beginnt, nach Süden auszutrogen, etabliert sich auf dem Atlantik ein von den Azoren bis nach Island reichendes Blockadehoch. Das Strömungsmuster meridionalisiert schlagartig und der Rest der Frontalzone dreht bis zum 26. Februar als fast abgetrenntes Tief seine Runden über Mitteleuropa.

Kollaps des Polarwirbels - Winterwetter mit viel Schnee?

Da sich das Tief gegen den Uhrzeigersinn dreht, können aus nordöstlichen Richtungen kalte Luftmassen polaren Ursprungs bis nach Mitteleuropa geführt werden. Über Deutschland, der Schweiz und Österreich hat das bis zum 24. Februar Tiefstwerte von -8 bis -2 Grad zur Folge. Tagsüber zeigt der hohe Sonnenstand, wozu er in der Lage ist und lässt die Temperaturen auf -5 Grad über dem Süden und bis +6 Grad über dem Nordwesten ansteigen.

Der mögliche Schneefall konzentriert sich somit über dem Süden und auf die mittleren und höheren Lagen, sodass eine nasskalte Witterung mit optionalem Winterwetter ab den mittleren Lagen weiterhin gesetzt bleibt. Das Potential aber hat sich für den Spätwinter deutlich verbessert, was mögliche frühlingshafte Wetterentwicklungen in den Hintergrund treten lässt.

Schaut man sich die nachfolgenden Wetterkarten einmal genauer an, so erkennt man einen völlig instabilen Polarwirbel, welcher mit drei Hochdruckeinschüben von den Azoren, den Aleuten und Sibirien im Verlauf der letzten Februar-Dekade auch kollabieren kann.

Blockadehoch über dem Atlantik, ein desolater Zustand des Polarwirbels und der mögliche Spätwinter über Deutschland
Blockadehoch über dem Atlantik, ein desolater Zustand des Polarwirbels und der mögliche Spätwinter über Deutschland © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Der Winter nur optional

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells hat einen ganz ähnlichen Aufbau, was mit einer weiteren Vorderseitenanströmung die Temperaturen bis zum 18. Februar über dem Norden auf +0 bis +4 Grad und nach Süden auf +6 bis +12 Grad ansteigen lassen kann. Nachfolgend aber verzögert sich der Zustrom kalter Luftmassen, was die Temperaturen bis zum 19. Februar auf +2 bis +6 Grad kurzzeitig absinken und zum 20. Februar mit +0 Grad über dem Nordosten sowie mit bis +14 Grad über dem Südwesten wieder kräftig ansteigen lassen kann.

Polare Luftmassen strömen in Richtung Deutschland nach Süden aus

Dieses Auf und Ab der Temperaturen wiederholt sich bis zum 23. Februar, bevor sich im Anschluss daran das Azorenhoch nach Norden ausdehnt und ein Blockadehoch auf dem Atlantik provozieren kann. Das Strömungsmuster meridionalisiert auch nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells und lässt zwischen dem 24. und 27. Februar polare Luftmassen in Richtung der Alpen ziehen.

Die Temperaturen pendeln sich in diesem Zeitraum auf Höchstwerte von -1 bis +8 Grad ein, wobei die tieferen Werte über dem Süden und Südosten sowie die höheren Werte über den westlich gelegenen Ballungsgebieten zu erwarten sind.

Die Schneefallgrenze schwankt großzügig zwischen 200 und 900 Meter (von Ost nach West). Auch nach dieser Prognose bestätigt sich eine nasskalte Witterung, bei der Winterwetter ab den mittleren Lagen optional bleibt.

Spätwinter potentiell möglich - nasskaltes Wetter ist jedoch wahrscheinlicher
Spätwinter potentiell möglich - nasskaltes Wetter ist jedoch wahrscheinlicher © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Der Winter steht auf der Kippe

Dran ändert sich nichts und das Fazit hat seit 19 Tagen Bestand. Die kommende Wetterlage ist zwar klarer Struktur, doch da die Tiefdrucksysteme direkt über Deutschland hinwegziehen, ist deren exakte Zugbahn im Hinblick auf die Schneefallgrenze von entscheidender Bedeutung. Beide Vorhersage-Modelle favorisieren weiterhin eine nasskalte Witterung, was für weite Teile von Deutschland kein Winterwetter zur Folge hat.

Dennoch - die Prognose eines Blockadehochs auf dem Atlantik festigt sich in den Vorhersage-Modellen und da diese impulsgetriggert ist, bedarf es für Winterwetter nicht viel. Insofern bleibt die Aussage, dass der Winter auf der Kippe steht, so bestehen.

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Die Kontrollläufe berechnen seit mehr als 10 Tagen eine konstant nasskalte Witterung, bei der Winterwetter ab den mittleren Lagen optional bleibt. Auch daran hat sich heute nichts geändert.

Für die Schneefallgrenze entscheidend sind die Temperaturen in 1.500 Meter Höhe, welche am 19. Februar zwischen -3 und -7 Grad, am 23. Februar zwischen -2 und -5 Grad und am 27. Februar zwischen -3 und -5 Grad liegen können. Damit der Flachlandwinter Ende Februar möglich ist, müssten die Höhenwerte zwischen -7 und -10 Grad liegen. Für mittlere Lagen (400 bis 800 Meter) reichen Höhenwerte von -5 bis -8 Grad aus. Das unterstreicht sehr eindrücklich, wie knapp das mit dem Winter ab den mittleren Lagen tatsächlich ist, macht aber auch deutlich, dass vom Frühling bis Ende Februar noch nichts zu erwarten ist.

Einerlei - es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit und das ist die in den kommenden Tagen hohe Niederschlagserwartung, was im Hinblick auf die kommende Wachstumsphase durchaus willkommen ist. Schaun mer mal, wohin sich das bis heute Abend noch entwickeln kann.

Der Winter steht auf der Kippe
Der Wettertrend nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Der Winter steht auf der Kippe © www.meteociel.fr
Temperaturprognose der Wettermodelle für Februar
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
18. Februar -2 bis +10 Grad +2 bis +4 Grad
22. Februar -3 bis +11 Grad +4 bis +5 Grad
27. Februar -7 bis +12 Grad +3 bis +5 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Update der Winterprognose

Update der Wetterprognose von 20:16 Uhr

Wie steht es um den Winter und kommt da noch was nach? Viele Freunde des Winterwetters haben sich heute bei uns zu Wort gemeldet und äußern ihre Befürchtung, dass mit dem Wochenende der Winter mit Schnee bis auf das Flachland herab endet. Alles, was danach kommt, geht nicht mehr über ein spätwinterliches Geplänkel hinaus. Ja, die Befürchtung ist berechtigt, was allein schon der fortgeschrittenen Jahreszeit und dem ansteigenden Sonnenstand geschuldet ist. Oder mit anderen Worten formuliert ist eine nasskalte Wetterentwicklung mit bis Ende Februar weiter ansteigenden Temperaturen das Erwartbare.

Das Unerwartbare aber bringt den Winter

Das Interessante der kommenden Wetterentwicklung aber ist der weiterhin schwache Zustand des Polarwirbels und die ausgeprägte Neigung hin zu einer gestörten Zirkulation mit einem Blockadehoch auf dem Atlantik.

Bewertet man die Clusteranalyse, so werden 15 unterschiedliche Szenarien berechnet. Fasst man diese in Cluster zusammen, so entfallen 46 Prozent auf ein Blocking über den nördlichen Breiten, 28 Prozent auf ein Blocking auf dem Atlantik, 19 Prozent auf einen positiven und 7 Prozent auf einen negativen NAO-Index.

Fasst man die Cluster zusammen, welche für Winterwetter günstig sind, so kommt man auf 81 Prozent. Wie das aussehen kann, dazu gleich mehr.

Warming in Stratosphärenhöhe

Auch ist noch nicht ganz sicher, wie stark das Warming in Stratosphärenhöhe ausfallen wird. Der erste Höhepunkt ist heute erreicht und die Möglichkeit einer Windumkehr wird zwischen dem 15. und 18. Februar in Aussicht gestellt. Ob tatsächlich eine Windumkehr stattfindet und somit die Definition eines Major-Warmings erfüllt wird, bleibt abzuwarten. Ebenfalls bleibt abzuwarten, ob das kräftige Warming auch ohne eine Windumkehr die Kopplungssperre zwischen der Stratos- und Troposphäre aufbrechen kann.

Wie sich das bemerkbar machen kann? Indem der Polarwirbel in der letzten Februar-Dekade Auflösungserscheinungen (Kollaps) zeigt.

Kräftiges Warming in Stratosphärenhöhe
Kräftiges Warming in Stratosphärenhöhen © www.meteociel.fr

Der Winter auf der Lauer

Die nasskalte Witterung bleibt mit Temperaturen von +4 bis +8 Grad nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Abend bis zum Ende der kommenden Woche erhalten. Die Ausnahme zeigt sich zum 20. Februar, wenn mit einer Vorderseitenanströmung die Temperaturen über dem Westen kurzzeitig bis auf +18 Grad hochspringen können.

Temperatursturz und winterliche Wetterverhältnisse

Wie sich die Clusteranalyse einer Blockade über den nördlichen Breiten oder auf dem Atlantik auswirken kann, zeigt sich in der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells keine 36 Stunden später. Ein Hoch dehnt sich auf dem Atlantik nach Norden aus, blockiert die Frontalzone und lässt die Tiefdrucksysteme über Mitteleuropa nach Süden austrogen. Der Wind dreht auf Nord und lässt die Temperaturen bis zum 23. Februar auf Höchstwerte von -4 und +1 Grad zurückgehen. Der zeitweilige Niederschlag geht bis auf tiefere Lagen als Schnee nieder und winterliche Wetterverhältnisse sind nach dieser Wettervorhersage zu erwarten.

Das Grundprinzip einer gestörten Zirkulation mit einem Blockadehoch auf dem Atlantik erhält sich bis Ende Februar, was die Temperaturen über Deutschland mit Höchstwerten von -4 und +1 Grad und Tiefstwerten von -8 bis -1 Grad auf einem durchweg winterlichen Niveau hält. Bei Aufklaren und über Schnee sind in den Nächten Temperaturen von -16 bis -8 Grad möglich.

Der Winter macht sich über Deutschland bis auf das Flachland herab bemerkbar
Der Winter macht sich über Deutschland bis auf das Flachland herab bemerkbar © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Fazit: Der Winter bekommt seine Chance

Interessant war in den vergangenen Tagen zu beobachten, wie die Vorhersage-Modelle mehr und mehr das Blockadehoch auf dem Atlantik mit berücksichtigten. Und um noch einmal auf die obenstehende Einleitung zurückzukommen - die Blockade auf dem Atlantik ist exakt das, was den Winter über Deutschland noch einmal durchbrechen lassen kann. Es ist somit deutlich zu früh, um den Winter abzuschreiben, was auch die Clusteranalyse bestätigt.

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Winterwetter

Passend dazu die Wetterprognose des europäischen Wettermodells, welche den Wettertrend einer nasskalten Wetterwoche bestätigt und die Temperaturen zum 19. Februar (Do.) für einen Moment auf +6 bis +12 Grad und örtlich bis +14 Grad hochschnellen lässt.

Nachfolgend bildet sich das Blockadehoch auf dem Atlantik aus. Die Grundströmung meridionalisiert und der Zustrom kalter Luftmassen polaren Ursprungs wird in Gang gesetzt. Die Temperaturen erreichen am 22. Februar -3 bis +3 Grad und am 25. Februar -6 bis +0 Grad. In den Nächten werden Tiefstwerte von -8 bis -2 Grad und bei Aufklaren und über Schnee bis -16 Grad simuliert. Also ja, unter diesen Voraussetzungen ist Winterwetter möglich und sollte sich die Wetterprognose des europäischen Wettermodells durchsetzen können, wäre mit unwetterartigem Schneefall auch tiefwinterliche Wetterverhältnisse möglich. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Donnerstagabend.

Frostige Temperaturen, unwetterartiger Schneefall und tiefwinterliche Wetterverhältnisse
Nordwestwetterlage mit nasskaltem Winterwetter ab den mittleren Lagen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterdaten Oktober 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Oktober 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 12,4 °C +3,5 °C +3,1 °C
Sonne (Ø) 63,2 h 58 % 59 %
Niederschlag (Ø) 30,09 mm 53 % 47 %
Wind (Ø) 10,8 km/h
Max. Temp. 27,5 °C Aschersleben-Mehringen
Min. Temp. -8,8 °C Zugspitze
Max. Böe 115,2 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 72,6 mm Meßstetten-Appental
Eistage 0.01 33 % 25 %
Frosttage 0.27 10 % 10 %
Bodenfrosttage 0.97 19 % 18 %
Sommertage 0.17 113 % 100 %

Top-10 Extremwerte Oktober 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg
    26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt
    26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen
    25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin
    25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg
    6,3 13.10.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -8,8 12.10.2026 Zugspitze Bayern
    -2,8 13.10.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    -2,7 13.10.2026 München-Flughafen Bayern
    -2,6 13.10.2026 Coschen Brandenburg
    -2,4 13.10.2026 Nürnberg-Netzstall Bayern
    -2,3 13.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern
    -2,2 13.10.2026 Eichstätt-Landershofen Bayern
    -2,2 13.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern
    -2,2 13.10.2026 Zwiesel Bayern
    -2,1 13.10.2026 Baruth Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    59,7 10.10.2026 Wesselburen Schleswig-Holstein
    56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    55,9 10.10.2026 Schafstedt Schleswig-Holstein
    53,5 10.10.2026 Wrohm Schleswig-Holstein
    51,3 10.10.2026 Krempel Schleswig-Holstein
    49,3 08.10.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    46,5 10.10.2026 Sankt Peter-Ording Schleswig-Holstein
    45,3 10.10.2026 Haale Schleswig-Holstein
    42,4 10.10.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    122,2 Wesselburen Schleswig-Holstein
    120,0 Wrohm Schleswig-Holstein
    115,2 Schafstedt Schleswig-Holstein
    102,8 Krempel Schleswig-Holstein
    102,7 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    102,6 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    101,8 Erfde Schleswig-Holstein
    101,2 Haale Schleswig-Holstein
    99,8 Oberstdorf Bayern
    99,3 Königsfeld - Schwarzwald Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Calw-Hirsau Baden-Württemberg
    0,0 Forst-Klein Bademeusel Brandenburg
    0,1 Selfkant-Havert Nordrhein-Westfalen
    0,7 Pfofeld-Langlau Bayern
    1,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen
    1,7 Seligenstadt-Waldhof Hessen
    1,7 Trippstadt-Neuhof Rheinland-Pfalz
    2,4 Weißenburg-Emetzheim Bayern
    3,0 Grasellenbach-Hammelbach Hessen
    3,2 Neutrebbin Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    115,2 09.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    89,6 08.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    88,9 09.10.2026 Fichtelberg Sachsen
    86,0 08.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    86,0 09.10.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    86,0 10.10.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    85,3 10.10.2026 Büsum Schleswig-Holstein
    82,8 09.10.2026 Schmücke Thüringen
    82,4 08.10.2026 Rostock-Warnemünde Mecklenburg-Vorpommern
    82,1 09.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    90,6 Fürstenzell Bayern
    88,6 Grainet-Rehberg Bayern
    83,3 Zwiesel Bayern
    83,0 Saldenburg-Entschenreuth Bayern
    82,8 Großer Arber Bayern
    82,3 Heinsberg-Schleiden Nordrhein-Westfalen
    82,2 Waldmünchen Bayern
    81,8 Zugspitze Bayern
    81,6 Aldersbach-Kramersepp Bayern
    81,3 Rotthalmünster (Landwirtschaftsamt)_DUE Bayern
  • Wert Station Bundesland
    25,6 Bremerhaven Bremen
    29,0 Wolfach Baden-Württemberg
    36,4 Werl Nordrhein-Westfalen
    42,8 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    43,5 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    43,6 Braunlage Niedersachsen
    43,7 Brocken Sachsen-Anhalt
    44,8 Glücksburg-Meierwik Schleswig-Holstein
    45,9 Flensburg (Schäferhaus) Schleswig-Holstein
    46,0 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 12,4 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,5 °C (91/20 3,1 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 12.10.2026 mit -8,8 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,5 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 11,6 °C bisweilen über Thüringen.

Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 30,1 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 53 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 5 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 63,2 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 58 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 90,6 Stunden über der Fürstenzell (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 25,6 Stunden über der Bremerhaven (Bremen).

Stand inkl.: 13.10.2026 || Aktualisiert: 14.10.2026 10:25 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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