Wetterprognose: Spätwinter unter Druck - Extremwetterlagen lassen sich nicht ausschließen
Die über Deutschland liegende Luftmassengrenze trennt vergleichsweise warme Luftmassen über dem Südwesten und Westen von winterlicher Frostluft über dem Norden und Nordosten. Die Grenze verläuft überwiegend entlang einer Linie zwischen Münster und Dresden. Darüber hinaus wird der Polarwirbel und dessen Zustand über den weiteren Verlauf des Spätwinters entscheiden und die Frage steht im Raum - gelingt dem Hochwinter der erneute Durchbruch oder kippt die Wetterlage in den Frühling?
Die Luftmassengrenze über Deutschland kommt durch ein Blockadehoch über Skandinavien und ein Tief auf dem Atlantik zustande, welches das Hoch an seinen südlichen Gradienten unterwandert und dabei nicht sonderlich weit nach Osten vorankommt. Infolge daraus werden aus südwestlichen Richtungen vergleichsweise warme Luftmassen nach Norden und winterliche Frostluft aus östlichen Richtungen nach Westen geführt. Entlang einer Linie zwischen Münster und Dresden prallen die unterschiedlichen Luftmassen aufeinander.
Intensivierung der Grenzwetterlage
Über dem Süden und Westen erreichen die Temperaturen heute +2 bis +6 Grad, während es über dem Nordosten bei regional leichtem und abklingendem Schneefall mit -3 bis +1 Grad verbreitet frostig bleibt. Zum Nachmittag setzt über dem Südwesten leichter Regen ein, der sich auf seinem Weg nach Osten auflöst und kaum der Rede wert ist. Die Luftmassengrenze intensiviert sich bis zum 3. Februar. So können über dem Nordosten Höchstwerte von -7 bis -0 Grad und nach Westen und Süden +2 bis +6 Grad sowie über dem äußersten Südwesten bis zu +10 Grad ermöglicht werden. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es über dem Westen zu leichtem Niederschlag, nach Osten bleibt es trocken. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Februar.

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Ein kollabierender Polarwirbel und die Rückkehr des Hochwinters
Die seit Tagen erwartbare Sprunghaftigkeit der Vorhersage-Modelle nimmt heute wieder zu und bestätigt den Extrembereich, in welchem sich der Wettertrend bewegen wird. Das erste Extrem ist die Erhaltungsneigung der Grenzwetterlage.
Erhaltungsneigung der Grenzwetterlage
Nach der aktuellen Wetterprognose des europäischen Wettermodells dehnt sich das Hoch über Skandinavien zum 7. Februar weiter in Richtung Island und Grönland nach Westen aus, während zur gleichen Zeit ein Keil des Azorenhochs auf dem Atlantik ebenfalls in Richtung Grönland aufstrebt. Dieser Prozess stört die Tiefdruckstruktur auf dem Atlantik, doch reicht es noch für ein schwaches Tief im Bereich zwischen England, Frankreich und Spanien, welches auf seiner Vorderseite mit +4 bis +8 Grad vergleichsweise warme Luftmassen nach Norden führt, während mit dem Hoch die Temperaturen über dem Norden auf -6 bis +1 Grad verbreitet frostig bleiben können.
So erhält sich die Grenzwetterlage entlang einer Linie zwischen Münster und Dresden bis zum 8. Februar, was ein ungewöhnlich langer Zeitraum ist.
Kollaps des Polarwirbels - Hochwinter mit viel Schnee über Deutschland
Im Zeitraum vom 8. bis 13. Februar geht alles ganz schnell und lässt die Großwetterlage kompromisslos in Richtung Hochwinter kippen. Verantwortlich hierfür ist das Hoch über Grönland, welches sich bis zum 11. Februar weiter aufbläht und einen Kerndruck von 1055 hPa annehmen kann. Das drückt die Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik zunächst weit nach Süden und verschiebt über Deutschland die Luftmassengrenze in Richtung der Alpen. Die Temperaturen erreichen am 11. Februar noch Höchstwerte von -9 bis -2 Grad - wohlgemerkt die Höchstwerte über ganz Deutschland.
Im Zeitraum vom 11. bis 14. Februar gelingt es dem Hoch über Grönland eine Querverbindung zu einem Hoch zwischen Kanada und Alaska aufzubauen, während zur gleichen Zeit sich der Keil des Azorenhochs stabilisieren kann. Dieser Prozess hat dramatische Folgen für den Polarwirbel, da dieser im Bereich zwischen Spanien und Alaska in zwei Teile gesplittet wird.
Mit welchen Temperaturen und mit wie viel Schnee zu rechnen ist
Der Hauptcluster des Polarwirbels dreht sich zwischen der Barents- und Karasee ein und befördert mit Hilfe der Splitachse eisige Polarluft nach Deutschland, was die Temperaturen bis zum 13. Februar auf -13 bis -4 Grad absinken lassen kann. Die Luftmassen sind zudem labiler Schichtung, was zeitweiligen Niederschlag auslöst, der über einen längeren Zeitraum überwiegend in Form von Schnee bis auf tiefere Lagen niedergehen kann.
Würde die Prognose des europäischen Wettermodells 1:1 so eintreten, so wären Neuschneemengen von verbreitet 5 bis 15 cm und regional von bis 35 cm möglich. In Summe eine hochwinterliche Wetterlage.

Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Ein nasskalter Wettertrend
Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells berechnet heute einen Kompromiss der Extreme. Der Kompromiss zeigt sich in der Gestalt, dass sich das Hoch über Skandinavien nur langsamer in Richtung Grönland ausdehnt und bis zum 10. Februar nur einen Kerndruck von 1030 hPa aufbauen kann.
Erhalt der Grenzwetterlage
Durch das schwächere Hoch bleibt die Frontalzone auf dem Atlantik aktiv und kann das Hoch noch bis zum 11. Februar unterwandern, was über dem Norden und Nordosten Temperaturen von -3 bis +1 Grad und nach Süden von +4 bis +8 Grad zur Folge haben kann. Zeitweiliger Niederschlag kann nördlich der Linie Köln und Berlin als Schnee und nach Süden als Regen niedergehen.
Im Zeitraum vom 10. bis 14. Februar sind die Signale vom Azorenhoch nur schwach und auch die Ausdehnung des Hochs über Grönland in Richtung Kanada ist nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Was folgt, ist eine Pattsituation, die der Dynamik aus dem System nimmt. Deutschland gelangt mit instabilen Luftmassen in den Einflussbereich eines leicht wechselhaften und mit Temperaturen von -1 bis +6 Grad nasskalten Wetterumfeldes. Winterwetter bis auf die tieferen Lagen nur unter bestimmten Voraussetzungen - ab den mittleren Lagen bleibt der Winter hingegen optional.

Auf den Punkt gebracht: Ob Winter oder nicht, entscheidet der Polarwirbel
Auch nach dem 23. Tag in Folge kann das Resümee des Wettertrends nicht passender ausfallen. Die Vorhersage-Modelle zeigen mit aller Deutlichkeit, wovon eine winterliche, hochwinterliche oder nasskalte Wetterentwicklung abhängig ist und vieles steht und fällt mit dem Grönlandhoch und dem damit zusammenhängenden Kollaps des Polarwirbels. Im Hinblick auf den Hochwinter ist das letzte Wort noch nicht geschrieben.
Welches Wetter wahrscheinlich ist
Die Kontrollläufe bestätigen im Zeitraum vom 3. bis 7. Februar einen Anstieg der Temperaturen in 1.400 Metern Höhe auf +0 bis +4 Grad, was über dem Norden und Osten von Deutschland einen Mittelwert von +1 bis +3 Grad und über dem Süden und Westen von +4 bis +8 Grad zur Folge hat.
Im Zeitraum vom 8. bis 14. Februar ist der Temperaturtrend rückläufig und pendelt sich in 1.400 Metern Höhe auf -4 bis -8 Grad ein, was über tiefere Lagen mit einem Mittelwert von +0 bis +4 Grad eine nasskalte Witterung zur Folge hat, bei der winterliche Optionen ab den tieferen und mittleren Lagen möglich bleiben. Also ja, der Winter ist noch nicht vom Tisch - Schaun mer mal, was sich bis heute Abend noch so alles tut.

| Tag | Temperaturspektrum | Temperaturmittelwert |
|---|---|---|
| 5. Februar | -3 bis +9 Grad | +1 bis +6 Grad |
| 9. Februar | -7 bis +10 Grad | +2 bis +5 Grad |
| 14. Februar | -8 bis +10 Grad | +2 bis +4 Grad |

Nächste Aktualisierung
- 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose Winter an dieser Stelle
Update der Wetterprognose von 20:19 Uhr
Mit einer gewissen Spannung werden die abendlichen Prognosen der Vorhersage-Modelle erwartet. Kippen die Modelle und sorgen für ein einheitliches Signal für den Winter, oder bleibt nach wie vor alles offen?
Nasskalt - der Winter nur optional
Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells hatte heute Mittag bereits wieder ein stärkeres Grönlandhoch favorisiert und dieses heute Abend bestätigt. Doch in beiden Fällen wurde die Kaltluft polaren Ursprungs zwischen Skandinavien und Island in Richtung England geführt.
Auf dem Atlantik angekommen, provoziert die Kaltluft ein Tief, welches auf seiner Vorderseite vergleichsweise warme Luftmassen nach Deutschland führen kann. Infolgedessen steigen die Temperaturen bis zum 8. Februar auf nasskalte +4 bis +8 Grad und gehen zum 13. Februar über dem Norden und Osten auf -5 Grad und über dem Süden und Westen auf -0 bis +4 Grad zurück. Etwas Schneefall ist möglich, doch bleibt der Winter nur optional.

Winterwetter nach dem europäischen Wettermodell
Während die Amerikaner noch im Hinblick auf den Winter eine skeptische Prognose berechnen, bestätigen die Europäer heute Abend die winterlichen Varianten von heute Morgen.
Das Hoch dehnt sich im Zeitraum vom 4. bis 7. Februar von Skandinavien in Richtung Grönland aus und geht bis zum 11. Februar eine Querverbindung zum Hoch über dem Nordpol und zum Azorenhoch ein. Die Frontalzone wird blockiert und der Cluster des Polarwirbels wird in Richtung Skandinavien transferiert. Damit liegt die größte Kälte nicht weit von Deutschland entfernt, trogt jedoch nur langsam nach Süden aus.
Frost und Schnee
Die Luftmassengrenze bleibt mit -3 bis +0 Grad nördlich einer Linie zwischen Münster und Berlin bis zum 7. Februar erhalten. Weiter nach Süden können +5 bis +10 Grad und ganz über dem Südwesten und Süden bis +12 Grad erreicht werden. Bis zum 11. Februar stellt sich mit -5 bis +1 Grad über fast ganz Deutschland Dauerfrost ein, der sich mit -6 bis +0 Grad bis zum 14. Februar noch etwas intensivieren kann. Die Luftmassen sind in instabiler Schichtung und ermöglichen immer wieder etwas Schneefall, welcher regional länger andauernd und ergiebig ausfallen kann.

Fazit: Spannende Wetterentwicklung - der Winter aber steht auf der Kippe
So ist es, so bleibt es. Die Prognose-Modelle verfolgen keine einheitliche Linie und zeigen ein breites Entwicklungsspektrum. Entscheidend ist nicht nur, ob das Grönlandhoch zustande kommt, sondern ob es auch eine Achse in Richtung der Azoren aufbauen und so die Frontalzone vollständig auf dem Atlantik blockieren kann. Doch damit nicht genug - denn im Hinblick auf den Winter muss auch der Achsverlauf passen. Passt er nicht, passiert das, was die Amerikaner heute Abend simulieren.
Die Kontrollläufe bleiben an der Milderung dran, die mit Höchstwerten von +1 bis +3 Grad vom 4. bis 7. Februar über dem Norden und Osten moderat ausfällt. Über dem Süden und Westen können vom 1. bis 9. Februar +4 bis +8 Grad möglich sein. Darüber hinaus wird der Abwärtstrend der Temperaturen auf einen Mittelwert von +0 bis +2 Grad bestätigt. Nasskalt mit winterlichen Optionen ab den tieferen mittleren Lagen, wobei die Kälte den Norden und Osten weiterhin bevorzugt.
Plötzliche Stratosphärenerwärmung in vollem Gang
Am Phänomen eines Major-Warmings hat sich in den vergangenen 24 Stunden nichts verändert. Die Wahrscheinlichkeit für eine Windumkehr - und damit einem Vollzug der plötzlichen Stratosphärenerwärmung - ist hoch.
Die Winde in Stratosphärenhöhe betragen aktuell +147 km/h und sinken im Mittelwert bis zum 12. Februar auf +17 km/h ab. Der Hauptlauf sowie eine ganze Reihe von Kontrollläufen berechnen mit -18 km/h die Windumkehr. Geht es aber nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe, so wird die Bedingung für ein Major-Warming nicht erfüllt. Das bleibt also noch abzuwarten. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Freitagabend.

Wetterdaten Februar 2026
Top-10 Extremwerte Februar 2026
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Wert Datum Station Bundesland 14,3 07.02.2026 Tönisvorst Nordrhein-Westfalen 14,2 03.02.2026 Kiefersfelden-Gach Bayern 14,2 03.02.2026 Kohlgrub, Bad (Rosshof) Bayern 14,2 07.02.2026 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen 14,1 07.02.2026 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg 14,1 07.02.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg 13,7 07.02.2026 Duisburg-Baerl Nordrhein-Westfalen 13,5 07.02.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg 13,3 03.02.2026 Garmisch-Partenkirchen Bayern -0,4 08.02.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland -14,0 02.02.2026 Grambow-Schwennenz Mecklenburg-Vorpommern -13,3 02.02.2026 Grünow Brandenburg -13,3 02.02.2026 Ueckermünde Mecklenburg-Vorpommern -13,2 02.02.2026 Feldberg - Mecklenburg Mecklenburg-Vorpommern -13,2 02.02.2026 Trollenhagen Mecklenburg-Vorpommern -12,8 02.02.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern -12,6 01.02.2026 Zugspitze Bayern -12,6 02.02.2026 Angermünde Brandenburg -12,2 02.02.2026 Tribsees Mecklenburg-Vorpommern -12,1 02.02.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern -
Wert Datum Station Bundesland 40,0 05.02.2026 Wismar Mecklenburg-Vorpommern 21,2 06.02.2026 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg 17,9 03.02.2026 Homburg, Bad (Filterwerk) Hessen 17,2 07.02.2026 Seegebiet Mansfelder Land-Röblingen Sachsen-Anhalt 16,8 03.02.2026 Ebsdorfergrund-Ebsdorf Hessen 16,3 05.02.2026 Zingst, Ostseeheilbad Mecklenburg-Vorpommern 16,3 06.02.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg 16,1 06.02.2026 Schönwald Baden-Württemberg 16,0 05.02.2026 Franzburg Mecklenburg-Vorpommern 15,9 06.02.2026 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 42,4 Wismar Mecklenburg-Vorpommern 31,9 Holzbach Rheinland-Pfalz 29,1 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg 28,7 Utzenfeld Baden-Württemberg 28,1 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg 27,5 Nohfelden-Gonnesweiler Saarland 27,3 Kell am See Rheinland-Pfalz 26,2 Weiskirchen - Saar Saarland 24,8 Schönwald Baden-Württemberg 24,5 Losheim-Niederlosheim Saarland -
Wert Station Bundesland 0,0 Andechs-Erling Bayern 0,0 Augsburg Bayern 0,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen 0,0 Boos Bayern 0,0 Buchloe Bayern 0,0 Burgau Bayern 0,0 Eberfing Bayern 0,0 Egling - Isar-Attenham Bayern 0,0 Eppishausen-Haselbach Bayern 0,0 Mistelgau-Hardt Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 118,4 04.02.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern 101,5 04.02.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen 99,4 03.02.2026 Zugspitze Bayern 91,1 03.02.2026 UFS Deutsche Bucht Hamburg 86,4 03.02.2026 Schönhagen (Ostseebad) Schleswig-Holstein 85,7 04.02.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 84,6 03.02.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg 84,2 03.02.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen 83,5 04.02.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein 82,1 03.02.2026 Fichtelberg Sachsen -
Wert Station Bundesland 51,9 Zugspitze Bayern 42,7 Schneefernerhaus Bayern 41,6 Leutkirch-Herlazhofen Baden-Württemberg 39,9 Sigmarszell-Zeisertsweiler Bayern 39,3 Halblech-Bayerniederhofen Bayern 38,2 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern 38,1 Oy-Mittelberg-Petersthal Bayern 38,0 Lippstadt-Bökenförde Nordrhein-Westfalen 37,3 Haltern (Wasserwerk) Nordrhein-Westfalen 37,0 Bochum Nordrhein-Westfalen -
Wert Station Bundesland 0,0 Berlin-Buch Berlin 0,0 Berlin-Kaniswall Berlin 0,0 Berlin-Marzahn Berlin 0,0 Braunschweig Niedersachsen 0,0 Bremervörde Niedersachsen 0,0 Celle Niedersachsen 0,0 Dachwig Thüringen 0,0 Seehausen Sachsen-Anhalt 0,0 Soltau Niedersachsen 0,0 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Februar 2026 beträgt -0,1 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell -0,4 °C (91/20 -1,6 °C). Am 07.02.2026 konnte mit 14,3 °C über Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen) die höchste und am 02.02.2026 mit -14,0 °C über Grambow-Schwennenz (Mecklenburg-Vorpommern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 3,4 °C Saarland. Frischer ist der Februar 2026 mit einem Durchschnittswert von -4,1 °C bisweilen über Mecklenburg-Vorpommern.
Im Februar 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 5,8 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 11 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 2 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 9,6 Stunden ihren Sollwert von 72,0 Stunden zu 13 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 51,9 Stunden über der Zugspitze (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 0,0 Stunden über der Braunschweig (Niedersachsen).

