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Wetterprognose: Der Winter und sein Kippmoment - Zusammenbruch des Stratosphärenwirbels

| M. Hoffmann

Die Bewölkung nimmt von Westen allmählich zu und trübt den Sonnenschein zum Wochenende mehr und mehr ein. Die Wolken gehören zu einem Tief, welches ein Blockadehoch über Nordeuropa unterwandert und so einen Wetterwechsel einleitet, der bis in den Februar hinein Auswirkungen haben wird. Ob sich dabei eine vergleichsweise warme Südwest- oder eine winterliche Wetterlage durchsetzt, ist keineswegs klar. Die Weichen werden innerhalb des Polarwirbels gesetzt und da gibt es noch ein paar Fragen zu klären.

Gelingt dem Winter im Februar ein Comeback, oder floppt der Winter komplett?
Gelingt dem Winter im Februar ein Comeback, oder floppt der Winter komplett?

Ein Hoch dehnt sich in den kommenden 48 Stunden von Skandinavien in Richtung Island und Grönland aus und geht über das Wochenende eine Querverbindung zum Hoch über den Aleuten ein. So entsteht zwischen England und den Aleuten ein Polarwirbelsplit, welcher den Wirbel in zwei Cluster aufteilt - der eine liegt über Kanada und Grönland, der andere verteilt sich über dem eurasischen Kontinent.

Deutschland zwischen den Fronten - Etwas Schneefall möglich

Während sich das Hoch in Richtung Grönland verlagert, wird es an seinem südlichen Gradienten von einem Tiefdrucksystem auf dem Atlantik unterwandert. Da sich das Hoch jedoch im Uhrzeigersinn dreht, wird der Ostwärtsdrang des Tiefdrucksystems gebremst. Diese Konstellation führt über Deutschland zu einer Pattsituation. Die Temperaturen gehen bis zum Wochenende auf -2 bis +2 Grad zurück und können über dem Westen die +5 Grad-Marke erreichen. Bei starker bis wechselnder Bewölkung ist am Samstag über dem Westen und Südwesten geringfügiger Niederschlag - teils als Schnee, teils als Regen - zu erwarten. Ein weiteres Tief dehnt sich zum Beginn der neuen Woche über die Osthälfte aus und hat bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend zeitweiligen Schneefall mit winterlichen Wetter- und Straßenverhältnissen zur Folge. Im Tagesverlauf dehnt sich der Schneefall nach Westen aus und kann über tieferen Lagen in Schneeregen oder Regen übergehen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

Polarwirbelsplit - Deutschland zwischen den Fronten
Wettervorhersage der Prognose-Modelle: Polarwirbelsplit - Deutschland zwischen den Fronten © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Unwetterartige Neuschneemengen, dann starkes Tauwetter

Wer bei uns schon eine Weile zu Gast ist, der kennt vielleicht noch die Begrifflichkeit des Wackelwinters - also ein Auf und Ab der Temperaturen und der Schneefallgrenze. Die Definition eines Wackelwinters trifft auch heute ganz gut auf die Wetterprognose des europäischen Wettermodells zu.

Maritim angewärmte Luft trifft auf polare Luftmassen

Die Hochdruckachse dreht sich nach dieser Prognose im Zeitraum vom 26. bis 30. Januar um 90 Grad und dehnt sich zwischen Alaska und Sibirien aus. Somit ändern sich zwei Grundlagen. Zum einen existiert keine Blockade mehr - weder auf dem Atlantik noch über Nordeuropa. Zum anderen dreht sich das Hoch innerhalb des Polarwirbels im Uhrzeigersinn und führt die polaren Luftmassen in Richtung Kanada und Grönland. Dort angekommen, trogen diese bei Neufundland auf den Atlantik aus, was eine Reaktivierung der Frontalzone zur Folge hat.

Kräftiger Schneefall, teils unwetterartig

Durch den Umstand, dass sich das Hoch über Grönland und Island zurückzieht, schafft es die Frontalzone, das Hoch nicht nur zu unterwandern, sondern bis zum 30. Januar direkt nach Mitteleuropa durchzubrechen. Der Tiefdruckkern liegt direkt über Deutschland. Und so kommt es vom 26. bis 30. Januar zu zeitweiligem - durchaus nennenswertem - Niederschlag, welcher bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend über tieferen Lagen als Schnee, Schneeregen oder Regen niedergehen kann. Über den westlich gelegenen Bundesländern steigt die Schneefallgrenze bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad bis auf die höheren mittleren Lagen an (500 bis 900 Meter) und sinkt nach Osten auf 0 bis 600 Meter ab. Da es sich teils um länger andauernden Niederschlag handelt, lassen sich über bestimmten Regionen unwetterartige Neuschneemengen nicht ausschließen.

Die Wetterlage kippt - frühlingshafte Temperaturen und Tauwetter

Das Interessante ist heute zu beobachten, dass sich nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells die Hochdruckachse zwischen Alaska und Sibirien nicht stabilisieren und sich Anfang Februar als ein autark agierendes Polarhoch etablieren kann.

Somit ergibt sich für andere Hochdrucksysteme ein größerer Spielraum, Kontakt zu diesem Hoch aufzunehmen. Eines davon ist das Azorenhoch, welches Anfang Februar weiter nach Norden strebt und sich bis zum 5. Februar zwischen Grönland und Island als Blockadehoch etablieren kann. Dem Hoch gelingt es jedoch nicht, eine Achse in Richtung der Azoren aufrecht zu erhalten und wird an seinem südlichen Gradienten von Tiefdruckausläufern erneut unterwandert.

Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen auf die Vorderseitenanströmung der Tiefdrucksysteme, was die Temperaturen bis zum 5. Februar auf +8 bis +12 Grad und örtlich sogar auf frühlingshafte +16 Grad ansteigen lassen kann. So setzt bis auf die höheren Lagen starkes Tauwetter ein und vom Winter ist erst einmal nicht viel zu erwarten.

Der Wackelwinter - erst über einigen Regionen mit viel Neuschnee, bevor sich im Februar mancherorts frühlingshafte Temperaturen durchsetzen können
Der Wackelwinter - erst über einigen Regionen mit viel Neuschnee, bevor sich im Februar mancherorts frühlingshafte Temperaturen durchsetzen können © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wettervorhersage nach dem amerikanischen Wettermodell: Nasskaltes Wetter mit optionalem Winter ab den mittleren Lagen

Eine nasskalte Witterung, bei der Winterwetter ab den mittleren Lagen (400 bis 800) Meter optional wird, ist eine in den vergangenen Jahren typische Wetterlage im Winter, die nachfolgend sowohl in Richtung Vollwinter als auch in eine ungewöhnlich warme Wetterlage kippen kann. Der Winter steht also vor dem Scheideweg.

Keine dauerhafte Hochdruckachse zwischen Alaska und Sibirien

Auch die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells lässt die Hochdruckachse am 30. Januar von England-Aleuten um 90 Grad nach Alaska/Sibirien kippen. Doch stabilisiert sich die für den Winter ungünstige Konstellation nicht. Anfang Februar schwächt sich die Hochdruckzone ab und positioniert sich im Bereich zwischen den Aleuten und Sibirien. Und noch etwas Interessantes - auch die Amerikaner berücksichtigen in ihrer Prognose die Ausbildung eines wetteraktiven Blockadehochs zwischen Grönland und Island.

Die nasskalte Nordwestwetterlage über Deutschland

Der Frontalzone auf dem Atlantik fehlt es somit an struktureller Unterstützung, was die Frontensysteme über Mitteleuropa nach Südosten austragen lässt. Es stellt sich eine Nordwestwetterlage ein, welche maritim gekühlten Luftmassen nach Deutschland führt.

Die Temperaturen schwanken vom 27. Januar bis 5. Februar mit +0 bis +5 Grad im nasskalten Bereich und können über den westlich gelegenen Ballungsgebieten phasenweise auf bis +8 Grad ansteigen.

Schwankende Schneefallgrenze

Die Schneefallgrenze schwankt über dem Westen zwischen 600 und 900 Meter und sinkt nach Osten auf 400 bis 800 Meter ab. Zum 5. Februar intensiviert sich die Nordwestströmung und es mischen sich polare Luftmassen mitunter, sodass die Schneefallgrenze bis auf die tieferen mittleren Lagen (200 bis 500 Meter) absinken kann.

Nordwestwetterlage - Eine nasskalte Witterung mit schwankender Schneefallgrenze
Nordwestwetterlage - Eine nasskalte Witterung mit schwankender Schneefallgrenze © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Eine nasskalte Witterung mit optionalem Winter ab den mittleren Lagen

Die Vorhersage-Modelle haben sich in der Prognose der Großwetterlage etwas korrigiert und ermöglichen auch im Februar ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten. So bleibt der Winter in Reichweite zu Deutschland. Warum? Ganz einfach - sollte es dem Blockadehoch über Grönland gelingen, eine Achse in Richtung der Azoren aufzubauen, meridionalisiert die Grundströmung schlagartig, was über Mitteleuropa für den Zustrom polarer Luftmassen aus nördlichen Richtungen förderlich ist. Diese Entwicklung gilt es in den kommenden Stunden weiter zu beobachten.

Zusammenbruch des Stratosphärenwirbels?

Weiter zu beobachten gilt es auch die Entwicklung des Stratosphärenwirbels. Ein Major-Warming war mit der Hintergrundmodulation des QBO-Ost frühestens Ende Dezember, wahrscheinlicher jedoch zwischen Januar und Februar. Seit rund 72 Stunden berechnen die Vorhersage-Modelle ein sehr starkes Signal für ein Major-Warming, welches Ende Januar und Anfang Februar einen Höhepunkt erreicht und die Winde von West-Ost auf West-Ost umkehren lassen kann. Das würde in den Prognose-Modellen zu einer Sprunghaftigkeit führen und die Spielregeln für den Winter ändern.

Prognose des Stratosphärenwirbels - ein Major-Warming verändert im Hinblick auf den Winter im Februar die Spielregeln
Prognose des Stratosphärenwirbels - ein Major-Warming verändert im Hinblick auf den Winter im Februar die Spielregeln © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Doch auch wenn die Spielregeln im Hinblick auf den Winter noch einmal geändert werden können, so reagieren die Vorhersage-Modelle im Moment so gut wie gar nicht darauf, was sich auch im Mittelwert aller Kontrollläufe widerspiegelt.

Die Temperaturen in 1.400 Meter Höhe schwanken im Zeitraum vom 28. Januar bis 5. Februar über dem Süden zwischen -2 und -5 Grad. Das reicht nicht für den Flachlandwinter, schließt jedoch die winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen nicht aus. Oder mit anderen Worten formuliert stützen die Kontrollläufe über den mittleren Lagen mit einem Temperaturmittelwert von +2 bis +6 Grad eine nasskalte Witterung.

Also ja, der Polarwirbel bleibt schwach und anfällig für weitere Störungen, was das Setup in den kommenden Stunden noch ändern kann - doch zum aktuellen Stand ist die nasskalte Witterung zwischen dem 26. Januar und 5. Februar eine wahrscheinliche Entwicklung. Schaun mer mal.

Winterwetter sieht anders aus
Der Wettertrend nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Winterwetter sieht anders aus © www.meteociel.fr
Temperaturprognose der Wettermodelle für Januar
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
28. Januar -4 bis +8 Grad +2 bis +4 Grad
1. Februar -6 bis +8 Grad +2 bis +4 Grad
5. Februar -4 bis +11 Grad +3 bis +5 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose Winter an dieser Stelle

Update der Wetterprognose von 20:17 Uhr

Viele Zuschriften erreichen uns im Moment, ob es das jetzt mit dem Winter war oder ob da noch etwas kommt.

Der Winter hat noch seine Momente

Geht es nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Mittag und heute Abend, so lässt sich die Frage nicht so einfach beantworten und es tritt allmählich das ein, was wir vor ein paar Tagen mit einem möglichen Major-Warming näher beschrieben haben. Die Sprunghaftigkeit der Vorhersage-Modelle nimmt von Lauf zu Lauf zu.

Nach der Prognose von heute Mittag setzte sich die Milderung bis Anfang Februar mit Höchstwerten von +6 bis +12 Grad über Deutschland durch. Mit viel Wind und zeitweiligem Niederschlag hätte das starkes Tauwetter bis auf die höheren Lagen zur Folge gehabt. Anfang Februar aber kippte die Wetterlage. Die Frontalzone drehte sich über Europa ein, verlor ihre Tiefdruckrinne auf dem Atlantik und zwischen den Azoren und Grönland konnte sich ein Blockadehoch nach Norden ausbilden. Deutschland, die Schweiz und Österreich wären in den Einflussbereich nasskalter Luftmassen gelangt, was bei Temperaturen von -4 bis +2 Grad vielerorts winterliche Wetterverhältnisse zur Folge gehabt hätte.

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Mittag
Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Mittag © www.meteociel.fr

In der Abendprognose: Nix mit Winter

Heute Abend werden bis Ende Januar milde und Anfang Februar auch nasskalte Varianten bevorzugt, welche den Winter bis auf die höheren mittleren Lagen zurückdrängen können.

Entscheidend aber sind nicht die Details. Schaut man sich die nachfolgenden Wetterkarten der Prognose von heute Abend an und vergleicht diese mit den obenstehenden von heute Mittag, so zeigt sich eine völlig andere Struktur in der Entwicklung der Großwetterlage. Die einzigen Gemeinsamkeiten zeigen sich in einem schwachen Polarwirbel, der auch im Februar anfällig für Störungen bleibt.

Erinnert man sich noch an die Wetterkarten von vor 72 Stunden, so wurde im Februar eine stabile Rotation des Polarwirbels berechnet, welche von uns in Frage gestellt wurde - das geht zu schnell und die Rahmenbedingungen passen einfach nicht. Man darf also davon ausgehen, dass in den kommenden Stunden und Tagen für Februar neben milden und warmen auch wieder winterliche Varianten simuliert werden.

Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Abend - Keine winterliche Wetterentwicklung im Februar
Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Abend - Keine winterliche Wetterentwicklung im Februar © www.meteociel.fr

Wetterprognose des europäischen Wettermodells - Grundlegende Unterschiede

Aber auch die Wetterprognose des europäischen Wettermodells bestätigt im Februar die Labilität des Polarwirbels und zugleich auch eine völlig andere Wetterlage als die von heute Morgen. Die Konsistenz ist den Vorhersage-Modellen heute abhandengekommen.

Die Hochdruckzone innerhalb des Polarwirbels kippt nur für einen Moment in Richtung Alaska ab, stabilisiert sich zum 27. Januar bereits wieder mit einem autark agierenden Kern zwischen Alaska, den Aleuten und Sibirien. Phasenweise wird auch Kontakt zum Grönlandhoch aufgenommen. Das schwächt den Polarwirbel weiterhin und die Frontalzone wird nicht so in Gang gesetzt werden können, wie das noch vor ein paar Tagen simuliert wurde.

Dennoch - die Frontalzone schlägt sich bis Ende Januar über Mitteleuropa durch und lässt die Temperaturen auf +1 bis +6 Grad ansteigen. Über dem Westen und Südwesten können bis +10 Grad erreicht werden. Anfang Februar trogt ein Teil der Frontalzone nach Süden aus, doch fehlt die winterliche Kälte und die Temperaturen bleiben auf einem nasskalten Niveau. Bis zum 5. Februar baut sich über Nordeuropa das nächste Blockadehoch auf und leitet eine Ostwetterlage ein. Da das Hoch jedoch das Wetter mit viel Sonnenschein dominiert und die Sonne einen höheren Stand hat, ist bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad tagsüber nicht mit Frost zu rechnen. Der Taupunkt schwankt jedoch in der trockenen Luftmasse um den Gefrierpunkt, was die mögliche Schneedecke der kommenden Woche nur langsam dahinschmelzen lässt.

Das nächste Blockadehoch über Nordeuropa
Das nächste Blockadehoch über Nordeuropa © www.meteociel.fr

Fazit: Ob Winter oder nicht, entscheidet der Polarwirbel

Es ist so, es bleibt so. Die Milderung kommt im Verlauf der kommenden Woche mit einer hohen bis sehr hohen Wahrscheinlichkeit. Darin stimmen sowohl die Vorhersage-Modelle als auch die Kontrollläufe überein. Der Winter zieht sich bei Höhenwerten von -1 bis -5 Grad auf Lagen zwischen 600 und 1.100 Meter zurück.

Aber auch darüber hinaus sind die Signale für den Winter in den Kontrollläufen nur spärlich gesät. Die Wahrscheinlichkeit für Winterwetter bis auf das Flachland herab liegt am 5. Februar bei 22 Prozent. Für den Winter ab den mittleren Lagen bei 40 Prozent.

So bleibt die Aussage heute Abend bestehen. Der Polarwirbel samt seiner Schwächen und den beginnenden Turbulenzen wird Winterwetter im Februar möglich machen oder diesen auch nachhaltig verhindern können. Nachfolgend noch eine Betrachtung des Major-Warmings in Stratosphärenhöhe, welcher den Stratosphärenwirbel vollständig kollabieren lässt und letztlich der Auslöser für die Sprunghaftigkeit der Vorhersage-Modelle ist. Die winterlichen Spielregeln werden maßgeblich verändert - nur die Richtung ist noch nicht klar. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Donnerstagabend.

Major-Warming - Der Stratosphärenwirbel kollabiert
Major-Warming - Der Stratosphärenwirbel kollabiert © www.meteociel.fr

Wetterdaten Februar 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Februar 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. -0,1 °C -0,4 °C -1,6 °C
Sonne (Ø) 9,6 h 13 % 13 %
Niederschlag (Ø) 5,81 mm 11 % 11 %
Wind (Ø) 13,3 km/h
Max. Temp. 14,3 °C Tönisvorst
Min. Temp. -14,0 °C Grambow-Schwennenz
Max. Böe 118,4 km/h Greifswald
Max. 24h Niederschlag 40,0 mm Wismar
Eistage 2.27 38 % 52 %
Frosttage 5.83 32 % 35 %
Bodenfrosttage 6.69 33 % 34 %
Schneetage 4.89 44 % 59 %

Top-10 Extremwerte Februar 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    14,3 07.02.2026 Tönisvorst Nordrhein-Westfalen
    14,2 03.02.2026 Kiefersfelden-Gach Bayern
    14,2 03.02.2026 Kohlgrub, Bad (Rosshof) Bayern
    14,2 07.02.2026 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen
    14,1 07.02.2026 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg
    14,1 07.02.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    13,7 07.02.2026 Duisburg-Baerl Nordrhein-Westfalen
    13,5 07.02.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    13,3 03.02.2026 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    -0,4 08.02.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -14,0 02.02.2026 Grambow-Schwennenz Mecklenburg-Vorpommern
    -13,3 02.02.2026 Grünow Brandenburg
    -13,3 02.02.2026 Ueckermünde Mecklenburg-Vorpommern
    -13,2 02.02.2026 Feldberg - Mecklenburg Mecklenburg-Vorpommern
    -13,2 02.02.2026 Trollenhagen Mecklenburg-Vorpommern
    -12,8 02.02.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern
    -12,6 01.02.2026 Zugspitze Bayern
    -12,6 02.02.2026 Angermünde Brandenburg
    -12,2 02.02.2026 Tribsees Mecklenburg-Vorpommern
    -12,1 02.02.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Datum Station Bundesland
    40,0 05.02.2026 Wismar Mecklenburg-Vorpommern
    21,2 06.02.2026 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg
    17,9 03.02.2026 Homburg, Bad (Filterwerk) Hessen
    17,2 07.02.2026 Seegebiet Mansfelder Land-Röblingen Sachsen-Anhalt
    16,8 03.02.2026 Ebsdorfergrund-Ebsdorf Hessen
    16,3 05.02.2026 Zingst, Ostseeheilbad Mecklenburg-Vorpommern
    16,3 06.02.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    16,1 06.02.2026 Schönwald Baden-Württemberg
    16,0 05.02.2026 Franzburg Mecklenburg-Vorpommern
    15,9 06.02.2026 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    42,4 Wismar Mecklenburg-Vorpommern
    31,9 Holzbach Rheinland-Pfalz
    29,1 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg
    28,7 Utzenfeld Baden-Württemberg
    28,1 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg
    27,5 Nohfelden-Gonnesweiler Saarland
    27,3 Kell am See Rheinland-Pfalz
    26,2 Weiskirchen - Saar Saarland
    24,8 Schönwald Baden-Württemberg
    24,5 Losheim-Niederlosheim Saarland
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Andechs-Erling Bayern
    0,0 Augsburg Bayern
    0,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen
    0,0 Boos Bayern
    0,0 Buchloe Bayern
    0,0 Burgau Bayern
    0,0 Eberfing Bayern
    0,0 Egling - Isar-Attenham Bayern
    0,0 Eppishausen-Haselbach Bayern
    0,0 Mistelgau-Hardt Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    118,4 04.02.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
    101,5 04.02.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    99,4 03.02.2026 Zugspitze Bayern
    91,1 03.02.2026 UFS Deutsche Bucht Hamburg
    86,4 03.02.2026 Schönhagen (Ostseebad) Schleswig-Holstein
    85,7 04.02.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    84,6 03.02.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    84,2 03.02.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen
    83,5 04.02.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    82,1 03.02.2026 Fichtelberg Sachsen
  • Wert Station Bundesland
    51,9 Zugspitze Bayern
    42,7 Schneefernerhaus Bayern
    41,6 Leutkirch-Herlazhofen Baden-Württemberg
    39,9 Sigmarszell-Zeisertsweiler Bayern
    39,3 Halblech-Bayerniederhofen Bayern
    38,2 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    38,1 Oy-Mittelberg-Petersthal Bayern
    38,0 Lippstadt-Bökenförde Nordrhein-Westfalen
    37,3 Haltern (Wasserwerk) Nordrhein-Westfalen
    37,0 Bochum Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Berlin-Buch Berlin
    0,0 Berlin-Kaniswall Berlin
    0,0 Berlin-Marzahn Berlin
    0,0 Braunschweig Niedersachsen
    0,0 Bremervörde Niedersachsen
    0,0 Celle Niedersachsen
    0,0 Dachwig Thüringen
    0,0 Seehausen Sachsen-Anhalt
    0,0 Soltau Niedersachsen
    0,0 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Februar 2026 beträgt -0,1 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell -0,4 °C (91/20 -1,6 °C). Am 07.02.2026 konnte mit 14,3 °C über Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen) die höchste und am 02.02.2026 mit -14,0 °C über Grambow-Schwennenz (Mecklenburg-Vorpommern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 3,4 °C Saarland. Frischer ist der Februar 2026 mit einem Durchschnittswert von -4,1 °C bisweilen über Mecklenburg-Vorpommern.

Im Februar 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 5,8 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 11 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 2 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 9,6 Stunden ihren Sollwert von 72,0 Stunden zu 13 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 51,9 Stunden über der Zugspitze (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 0,0 Stunden über der Braunschweig (Niedersachsen).

Stand inkl.: || Aktualisiert:
Beta v0.9.4: Aggregierte Daten können Fehler beinhalten (Daten: Deutscher Wetterdienst)

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)