Zum Hauptinhalt springen

Winter auf der Kippe - Südwest- oder Nordweststurm - Polarwirbel dreht auf

| M. Hoffmann

Das Wetter stellt sich bis Dezember um. Der Grund ist ein sich weiter stabilisierender Polarwirbel, welcher zwischen Grönland und Kanada auf Hochtouren dreht und auf dem Atlantik kräftige und mächtige Tiefdrucksysteme entstehen lässt. Diese Tiefdruckgebiete drängen nach Mitteleuropa und schieben auf ihrer Vorderseite warme Luftmassen nach Norden. Der Winter weicht zurück, die nasskalte Witterung schwindet, doch das unbeständige Wetter bleibt. Ob der Dezember einen ordentlichen Warmstart hinlegt oder nicht, hängt maßgeblich von der Stabilität des Polarwirbels ab und da gab es im Hinblick auf den Winter in den gestrigen Prognosen ein paar interessante Ansätze. Wir schauen einmal, ob dieses sich heute bestätigt hat und welche Relevanz der Winter im Dezember haben wird.

Polarwirbel dreht auf - Turbulentes Wetter über Deutschland möglich © Martin Bloch
Polarwirbel dreht auf - Turbulentes Wetter über Deutschland möglich © Martin Bloch

Die nasskalte Witterung über Deutschland löst sich in den kommenden Tagen allmählich auf. Zwar versucht der Trog sich noch einmal zu erneuern, scheitert jedoch bereits am strukturellen Aufbau. Die regenerative Frontalzone löst den Trog letztlich auf und beginnt damit warme Luftmassen nach Norden zu führen. So erreichen die Temperaturen heute über dem Nordwesten +4 bis +8 Grad, während über dem Südosten kaum mehr als +0 bis +4 Grad möglich sein werden. Bis zum 1. Advent steigen die Temperaturen kontinuierlich an und erreichen Höchstwerte zwischen +4 und +8 Grad und über dem Norden und Westen bis +12 Grad. Begleitet wird der Temperaturanstieg von starker bis wechselnder Bewölkung und zeitweiligem Niederschlag, welcher auch über dem Südosten allmählich in Regen übergeht. In der Übergangsphase ist mit erheblicher Glätte zu rechnen.

Ein wechselhafter und vergleichsweise warmer Start in den meteorologischen Winter

Der meteorologische Winter beginnt mit dem 1. Dezember. Die Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik können sich nicht sonderlich weit nach Osten entwickeln und positionieren sich bis zum 3. Dezember zwischen Island und England. Deutschland, die Schweiz und Österreich verbleiben somit auf der warmen Vorderseitenanströmung, was bei einem unbeständigen Wetter die Temperaturen auf +5 bis +10 Grad und mit Sonnenschein auf bis +12 Grad einpendeln lässt. Die Nächte bleiben mit +8 bis +4 Grad meist frostfrei, können jedoch über den Regionen mit einer Schneedecke auf bis -2 Grad absinken (Südosten). Wer es genauer wissen möchte: Wetter Dezember.

Ein unbeständiger und vergleichsweise warmer Start in den meteorologischen Winter

Wettervorhersage der Prognose-Modelle: Ein unbeständiger und vergleichsweise warmer Start in den meteorologischen Winter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wettervorhersage des europäischen Wettermodells: Ein Tief nach dem anderen

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells hat den winterlichen Ansatz von gestern heute nicht mehr bestätigt. Stattdessen läuft der Polarwirbel bis zum 5. Dezember auf Hochtouren und etabliert auf dem Atlantik die Frontalzone, die mit allen Mitteln versucht, sich in Richtung Mitteleuropa zu entwickeln.

Südwestanströmung bleibt vorerst erhalten

Das Tiefdruckzentrum liegt am 5. Dezember zwischen Island und England. Der Versuch, die Tiefdruckdynamik in Richtung Skandinavien zu verlagern, scheitert jedoch. Eine funktionierende Tiefdruckrinne mit einem nachhaltig zonalen Verlaufsmuster (Westwetterlage) wird es so nicht geben. Der Grund hierfür ist ein Hochdruckrücken, der sich seinerseits zwar ebenfalls nicht nachhaltig stabil in Richtung Mitteleuropa entwickeln kann, doch reicht der Impuls aus, um die Südwestwetterlage bis zum Start in die zweiten Dezember-Dekade über Deutschland zu erhalten.

Vorerst kein Winterwetter möglich

Das Setup, das das europäische Wettermodell aktuell berechnet, ist im Hinblick auf Winterwetter denkbar ungünstig. Die Südwestanströmung der Luftmassen führt unentwegt vergleichsweise warme Luftmassen nach Norden, was die Temperaturen über Deutschland auf +8 bis +12 Grad und über dem Westen auf bis +15 Grad ansteigen lassen kann. Damit sind die Temperaturen näher dran am Frühling, als am Winter.

Bedingt durch die Pattsituation beider Wettersysteme kommt es über Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum vom 5. bis 11. Dezember zu einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken, Nebel und gelegentlichem Niederschlag.

Schaut man genauer hin, so erkennt man zum Beginn der zweiten Dezember-Dekade jedoch eine Umstrukturierung der Verhältnisse innerhalb des Polarwirbels. Das Polarhoch wird stärker und verlagert seine Achse, was den Kaltluftzustrom in Richtung Kanada und Grönland unterbindet. Mit anderen Worten formuliert: In Stein gemeißelt ist da noch nichts.

Winterwetter ist bei einem solchen Setup nicht möglich

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Winterwetter ist bei einem solchen Setup nicht möglich © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Der Winter stellt einen Fuß in die Türe

Geht es nach dem Wettertrend des amerikanischen Wettermodells, so bleibt die Türe für den Winter nicht ganz verschlossen. Der Grund hierfür ist ein sich innerhalb des Polarwirbels veränderndes Setup, was die Positionierung eines Clusters direkt über Mittel- und Nordeuropa zur Folge haben kann.

Setup verändert sich

Der Polarwirbel läuft nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells ebenfalls bis zum 5. Dezember auf Hochtouren, was den Nikolaus nicht auf dem Schlitten daherkommen lassen wird. Dafür sind die Temperaturen am 6. Dezember mit +6 bis +12 Grad einfach zu hoch.

Im Zeitraum vom 6. bis 8. Dezember dehnt sich das Polarhoch von den Aleuten in Richtung europäisches Nordmeer aus und schiebt mit seiner Drehrichtung im Uhrzeigersinn den Kältepol von Kanada und Grönland mehr in Richtung Alaska. Der Polarwirbel verteilt sich, was letztlich zu einer weiteren Stabilisierung des Gesamtsystems beitragen wird.

Winterwetter wird ab den mittleren Lagen optional

Jedenfalls gelingt es einem Cluster des Polarwirbels, sich an den südlichen Gradienten zwischen Kanada und Grönland zu lösen und sich bis zum 12. Dezember direkt zwischen Skandinavien und Deutschland zu verlagern. Das drückt den Hochdruckrücken nach Westen weg und mit stürmischen Winden aus nordwestlichen Richtungen werden nasskalte Luftmassen nach Deutschland geführt.

Erreichen die Temperaturen am 9. Dezember noch +4 bis +8 Grad, so sind am 12. Dezember nur noch Höchstwerte von +0 bis +5 Grad und über dem Nordwesten von bis +7 Grad möglich. Die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 800 Meter ab und macht den Winter ab den mittleren Lagen wieder optional.

Mithilfe einer Nordwestwetterlage wird der Winter ab den mittleren Lagen wieder optional

Wetterprognose nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell: Mithilfe einer Nordwestwetterlage wird der Winter ab den mittleren Lagen wieder optional © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Der Winter hat Optionen

Es bleibt vorerst noch dabei. Der Winter erhält sich seine Optionen - allen voran die Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells, welche dem Schema einer kälteren Wetterphase vor und auch über Weihnachten folgt, während die Europäer lediglich einen Ansatz einer Veränderung im Setup berechnen. Interessant aber ist, dass beide Vorhersage-Modelle mit einer Südwest- oder Nordwestwetterlage das in der Sonntagsanalyse angesprochene Hop-oder-Top-Prinzip bestätigen.

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Die Kontrollläufe bestätigen vom 28. November bis 4. Dezember die Milderung. Selbst in 1.500 Meter Höhe können Temperaturen von bis zu +4 Grad möglich sein. Ab dem 4. Dezember ist der Temperaturtrend jedoch leicht rückläufig und verläuft nah an dem, was für die Jahreszeit als normal bewertet werden kann. Im Hinblick auf Winterwetter und Schnee tun sich jedoch nur wenige Varianten hervor, welche einen Durchbruch des Winters bis auf das Flachland möglich machen können. Anders sieht es aus, wenn man die mittleren Lagen betrachtet. Die Wahrscheinlichkeit für winterliche Wetterverhältnisse liegt ab dem 12. Dezember nach den aktuellen Prognosen zwischen 40 und 60 Prozent. Das lassen wir einmal so stehen und verifizieren das an anderer Stelle.

Die Niederschlagsprognose

Die Niederschlagssignale sind bis zum 5. Dezember meist schwacher bis allenfalls leicht erhöhter Ausprägung. Vom 6. bis 12. Dezember zeigen sich teils deutliche Ausschläge, was für einen Übergriff der Frontalzone spricht. Ob dabei die Südwest- oder Nordwestwetterlage herausspringt, bleibt für den Moment noch offen. Schaun mer mal.

Südwest oder Nordwest - Cluster zwischen Grönland und Kanada ist normalerweise ein Winterverhinderer

Der Wettertrend nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Südwest oder Nordwest - Cluster zwischen Grönland und Kanada ist normalerweise ein Winterverhinderer © www.meteociel.fr

Die Temperaturprognose der Wettermodelle
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
3. Dezember +3 bis +8 Grad +5 bis +7 Grad
7. Dezember +1 bis +9 Grad +5 bis +7 Grad
12. Dezember -4 bis +9 Grad +2 bis +5 Grad
Diagramm Temperaturen Dezember 2025

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Dezember 2025 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Winterprognose an dieser Stelle

Wetter Deutschland – aktuell

Stand: (Darstellung: heutiger Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)


Ø Temp.
3,0 °C

Max. Temp.
8,9 °C
Helgoland (Schleswig-Holstein)

Min. Temp.
-5,7 °C
Kempten (Bayern)

Wind (Ø)
13,7 km/h

Max. Böe
68,4 km/h
Brocken (Sachsen-Anhalt)

Sonne (Ø)
0,0 h

Niederschlag (Ø)
0,02 mm

Max. Niederschlag
0,1 mm
Hohenleimbach (Rheinland-Pfalz)

Luftdruck (Ø)
1.021,0 hPa
Daten: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Top-5 Wetterwerte

  • Top 5 Wetterstationen – Maximale Temperatur (Tmax)
    Temperatur (°C) Wetterstation
    8,9 Helgoland (Schleswig-Holstein)
    8,7 Borkum-Flugplatz (Niedersachsen)
    8,4 List auf Sylt (Schleswig-Holstein)
    8,3 Emden (Niedersachsen)
    8,2 Leuchtturm Alte Weser (Niedersachsen)
  • Top 5 Wetterstationen – Minimale Temperatur (Tmin)
    Temperatur (°C) Wetterstation
    -5,7 Kempten (Bayern)
    -5,6 Zwiesel (Bayern)
    -5,2 Meßstetten-Appental (Baden-Württemberg)
    -5,0 Oberstdorf (Bayern)
    -4,7 Attenkam (Bayern)
  • Top 5 Wetterstationen – Höchster Niederschlag
    Niederschlag (mm) Wetterstation
    0,1 Hohenleimbach (Rheinland-Pfalz)
    0,0 Rülzheim (Rheinland-Pfalz)
    0,0 Tholey (Saarland)
    0,0 Römhild-Sülzdorf (Thüringen)
    0,0 Creußen-Bühl (Bayern)
  • Top 5 Wetterstationen – Stärkste Windböen
    Windböe (km/h) Wetterstation
    68,4 Brocken (Sachsen-Anhalt)
    63,7 List auf Sylt (Schleswig-Holstein)
    63,4 Föhr (Schleswig-Holstein)
    58,7 Hallig Hooge (Schleswig-Holstein)
    55,4 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
  • Top 5 Wetterstationen – Längste Sonnenscheindauer
    Sonnenscheindauer (h) Wetterstation
    0,0 Großenkneten (Niedersachsen)
    0,0 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
    0,0 Augsburg (Bayern)
    0,0 Belm (Niedersachsen)
    0,0 Berus (Saarland)

(Daten: Deutscher Wetterdienst)

Update der Wetterprognose von 20:21 Uhr

Der Winter ist Anfang Dezember 2025 auf dem Rückzug. Mit einer Vorderseitenanströmung gelangen vergleichsweise warme Luftmassen nach Deutschland und sorgen dafür, dass der Nikolaus am 6. Dezember bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad und mit Sonnenschein von bis +10 Grad ohne Schlitten seine Nettigkeiten verteilen muss.

Randtiefentwicklungen und Sturmpotential

Dennoch - die Wetterentwicklung bleibt interessant und bietet bis zum 12. Dezember nach der Wetterprognose beider Vorhersage-Modelle eine Reihe an Möglichkeiten. Den Winter sollte man also nicht voreilig abschreiben. Interessant auch deshalb, da nach der Vorhersage des amerikanischen Wettermodells der Polarwirbel keine gute Figur mehr macht und nach einer Stabilisierungsphase wieder zu schwächeln beginnt. Das führt dazu, dass die überschüssige Energie in Form von kräftigen Tiefdrucksystemen durch eine weit nach Norden aufstrebende Hochdruckzone blockiert wird, mit deren Ausläufern gerade noch so Mitteleuropa erreicht werden kann.

Infolgedessen wird es zwischen 5. und 8. Dezember recht turbulent hergehen können. Das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen ist hoch. Nachfolgend stellt sich eine gradientenschwache Wetterentwicklung ein, welche neben Nebel auch zu einer Inversion führen kann. Die Temperaturen erreichen am 7. Dezember +4 bis +8 Grad und am 12. Dezember mit Sonnenschein bis +10 Grad und bei Dauernebel +0 Grad. Einerlei - die erste Dezemberdekade fällt nach dieser Prognose unwinterlich aus.

Schwacher Polarwirbel, mit stürmischer Drangphase, nachfolgend jedoch wieder ruhiges Dezemberwetter
Schwacher Polarwirbel, mit stürmischer Drangphase, nachfolgend jedoch wieder ruhiges Dezemberwetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Nach dem europäischen Wettermodell: Inversionswetterlage möglich

Die Wettervorhersage des europäischen Wettermodells bestätigt seine Berechnungen der vergangenen 48 Stunden. Der Dezember startet mit einem sich stabilisierenden Polarwirbel zunächst zu warm.

Die Frontalzone baut sich auf dem Atlantik auf, kann sich jedoch nicht sonderlich weit nach Süden ausdehnen. Infolge daraus etabliert sich über Mitteleuropa ein Hochdruckrücken, was die Temperaturen am 6. Dezember auf +2 bis +6 Grad und am 12. Dezember auf +0 bis +5 Grad einpendeln lässt. Die Inversionswetterlage wird wieder ins Spiel gebracht, was die Temperaturen in der Höhe auf bis +10 Grad ansteigen lassen kann. Herrscht über den tieferen Lagen Nebel vor, kann auch mit Dauerfrost gerechnet werden.

Ein zunächst unwinterliches Dezemberwetter

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Ein zunächst unwinterliches Dezemberwetter © ecmwf.int

Zustand des Polarwirbels

Die Randfaktoren waren am Anfang der Woche kurz mal positiv, mittlerweile aber werden der NAO- und auch der AO-Index wieder neutral berechnet. Keine durchgreifende Stabilisierung des Polarwirbels und die Großwetterlage wird entweder in einer vergleichsweise warmen Südwest- oder einer für die dezembertypische Nordwestwetterlage enden. Anders der Stratosphärenwirbel, der wird sich in der ersten Dezemberdekade mit Windgeschwindigkeiten von bis zu +140 km/h vollständig erholen können (aktuell +2,4 km/h).

Die Kontrollläufe bestätigen einen im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert fast normalen Temperaturverlauf, was Tageswerte von +2 bis +6 Grad zur Folge hat und den Winter ab den mittleren Lagen oberhalb etwa 500 bis 900 Meter optional macht. Interessant ist das ab dem 6. Dezember breiter werdende Spektrum der Temperaturen in 1.500 Meter Höhe, welches am 10. Dezember zwischen +10 und -10 Grad liegen kann. Der Mittelwert der Höhenwerte liegt zwischen -1 und -3 Grad.

Zum Vergleich: Für den Flachlandwinter sind Anfang Dezember Höhenwerte von -6 bis -8 Grad eine Grundvoraussetzung, während für die mittleren Lagen -4 bis -6 Grad ausreichend sind. Das Wetter ist in einer Art Lauerstellung und wir haben heute Abend einmal die kuriosesten Kontrollläufe herausgesucht, die zwei Dinge zeigen: Winterwetter und einen völlig gestörten Polarwirbel. Schaun mer mal, was in den kommenden Tagen daraus wird.

Kuriose Kontrollläufe mit einem auseinanderfliegenden Polarwirbel

Kuriose Kontrollläufe mit einem auseinanderfliegenden Polarwirbel © www.meteociel.fr

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)