Wetter Winter 2025/2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage
Wetterprognose: Sibirische Kälte und maritime Atlantikluft - Ein Auf und Ab des Winters
Die Grenzwetterlage bringt heute und auch im Verlauf der neuen Woche über dem Norden und Nordosten mit Eisregen, gefrierendem Regen, Schneeregen oder Schneefall noch chaotische Wetterverhältnisse, während über dem Südwesten und Westen mit bis +14 Grad ein Hauch von Frühling heranweht. Die Großwetterlage aber kippt und die Luftmassengrenze zieht sich immer weiter nach Nordosten zurück. Ob nachfolgend der Frühling durchbricht oder der Hochwinter mit sibirischer Kälte Einzug hält, hängt von einem kleinen, aber alles entscheidenden Detail ab - eine wegweisende Veränderung steht unmittelbar bevor.
Die Luftmassengrenze bringt über dem Norden und Nordosten heute weiteren Schneefall, Schneeregen, Eisregen, gefrierenden Regen oder Regen mit teils extremer Glätte (Warnlagenbericht). Nördlich der Linie von Bremen und Berlin schwanken die Temperaturen um den Gefrierpunkt und steigen nach Süden auf +2 bis +6 Grad und über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern auf +6 bis +12 Grad und ganz über dem Westen und Südwesten örtlich sogar auf bis +14 Grad. Und während östlich der Linie Bremen und München sich der Himmel in einem einheitlichen Grau präsentiert, kommt weiter nach Westen zum Nachmittag häufiger die Sonne zum Vorschein (Wolkenradar).
Wetterwechsel - mehr Wind, mehr Niederschlag - erhöhtes Unwetterpotential
Die Luftmassengrenze erhält sich im Verlauf der kommenden Woche, zieht sich jedoch weiter nach Norden zurück. Der Grund hierfür ist ein Tief der atlantischen Frontalzone, welches weit nach Mitteleuropa vorrückt und auf seiner Vorderseite maritim angewärmte Luftmassen aus südwestlichen Richtungen nach Norden führt. Der Verlauf der Luftmassengrenze bleibt entlang einer grob gefassten Linie zwischen Münster und Dresden erhalten. Nach Süden können Höchstwerte zwischen +8 und +12 Grad und in den kurzen sonnigen Momenten bis +14 Grad erreichen, während nach Norden die Temperaturen mit -1 bis +4 Grad insbesondere über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin um den Gefrierpunkt schwanken. Verläuft der Zeitraum vom 8. bis 10. Februar (So. bis Di.) weitgehend trocken, so setzt ab Dienstagnachmittag von Südwesten Regen ein, der sich zur Wochenmitte nach Norden schiebt und entlang der Luftmassengrenze mit Eisregen, gefrierendem Regen, Regen, Schneeregen und weiter nach Nordosten mit Schneefall zu erneut chaotischen Wetterbedingungen mit einem erhöhten Potential von Unwetter führen kann. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Februar.

















