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Wetter Winter 2025/2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterprognose: Eisige Polarluft - Winterchaos mit unwetterartigen Neuschneemengen möglich

| M. Hoffmann

Das Wetter kippt in den kommenden 72 Stunden. Das ruhige und vielerorts auch sonnige und trockene Wetter endet. Der Grund ist ein Cluster des Polarwirbels, welcher sich zum Jahreswechsel nach Süden ausdehnt und mit kräftigen Windböen für Turbulenzen sorgen wird. Ob der Winter über ganz Deutschland mit kräftigem Schneefall durchbricht, hängt ganz davon ab, wie die Polarluft nach Süden rauscht. Noch immer sind sich die Vorhersage-Modelle nicht einig und das Spektrum reicht von tiefwinterlichem Wetter mit unwetterartigem Schneefall bis hin zu maritim angehauchten Warmluftmassen, welche den Kaltluftvorstoß nach Osten abgleiten lassen. Mehr Spannung kann das Winterwetter nicht mehr bieten.

Durchbruch des Winters mit unwetterartigem Dauerschneefall nicht mehr auszuschließen © Martin Bloch
Durchbruch des Winters mit unwetterartigem Dauerschneefall nicht mehr auszuschließen © Martin Bloch

Die Bewölkung verdichtet sich heute von Norden weiter und erreicht zum Nachmittag eine Linie nördlich zwischen dem Saarland und Nürnberg (Wolkenradar). Aus dem dichten Gewölk können sich ein paar Schauer lösen - alles nicht nennenswert, doch können diese entlang eines breiten Streifens zwischen Nordrhein-Westfalen und Brandenburg für temporär rutschige Verhältnisse sorgen. Weiter nach Süden ist nach Nebelauflösung ein erneut sonniger und trockener Tag zu erwarten. Die Temperaturen erreichen nördlich der Linie zwischen Münster und Berlin +2 bis +6 Grad und an den Küsten sogar bis +9 Grad. Weiter nach Süden schwanken die Temperaturen um den Gefrierpunkt und können bei Dauernebel zwischen -4 und +0 Grad liegen.

Wetterumschwung zum Jahreswechsel

Die Polarluft rauscht zwischen Silvester und dem 3. Januar nach Süden und trifft dort auf die höhenwarme Luftmasse mit derzeit +5 Grad in 1.400 Meter Höhe. Zudem streicht die kalte Luftmasse über die viel zu warme Nordsee, advehiert die Wärme und Feuchtigkeit und lädt diese über Deutschland ab. Gleichzeitig provoziert der Kaltluftvorstoß auf dem Atlantik vor Portugal ein Tiefdruckwirbel, welcher mit seiner Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn warme und feuchte Luftmassen in Richtung der Alpen drückt. Das ist bis zum 3. Januar ein explosives Gemisch, welches entweder komplett verpufft oder aber über Deutschland zu tiefwinterlichen Wetterverhältnissen führen kann. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

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