Wetter Winter 2025/2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage
Winterchaos - Unwetterfront nimmt Kurs auf Deutschland - Regen, Schnee, Eis und Frost
Die Polarluft hat sich über Deutschland durchgesetzt und ruht in den kommenden 48 Stunden, was die Temperaturen auf -5 bis +0 Grad einpendeln lässt. In den Nächten kühlt es auf -10 bis -1 Grad ab und über dem Süden kann bei Aufklaren und über Schnee die Temperatur unter die -15-Grad-Marke absinken. Der Winter hat Deutschland noch voll im Griff. Doch sind Veränderungen der Großwetterlage bereits in Gang gesetzt worden, was in der zweiten Wochenhälfte mit einem Temperatursprung zu chaotischem, stürmischem und turbulentem Wetter führen kann. Der Winter befindet sich auf dem Rückzug, oder doch nicht?
Ruhiges Winterwetter. Verbreitet hat sich über Deutschland eine Schneedecke (Schneehöhen Deutschland) ausbilden können und es gibt nur noch wenige Bereiche ohne Schnee. Die Polarluft ruht jetzt über Deutschland und bringt heute über dem Nordwesten noch ein paar Schneeschauer, welche am Feiertag (6. Januar) über der Mitte und an den Küsten in sich zusammenfallen. Bei wechselnder Bewölkung kommt häufiger die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und bei Temperaturen von -5 bis +0 Grad ist verbreitet mit Dauerfrost zu rechnen. Leichte Plusgrade können an den Küsten und über Teilen von Nordrhein-Westfalen möglich sein. In den Nächten kühlt es auf -10 bis -1 Grad ab. Bei Aufklaren und über Schnee können die Tiefstwerte über dem Süden auch unter die -15-Grad-Marke absinken.
Unwetterfront nimmt mit Sturm, Regen, Schnee und Eisregen Kurs auf Deutschland
In der zweiten Wochenhälfte endet das ruhige Winterwetter. Das Blockadehoch auf dem Atlantik zieht sich zurück und lässt ein Tief der Frontalzone passieren, welches sich zum Ende der Woche zwischen Skandinavien und Deutschland positionieren wird. So nimmt die Bewölkung am Mittwoch von Westen her zu und nachmittags setzt über dem Westen und Nordwesten leichter Schneefall ein. Weiter nach Osten bleibt das Wetter zunächst noch verbreitet sonnig und trocken. Das ändert sich am 8. Januar. Der Tiefdruckausläufer erreicht Deutschland, der Himmel trübt sich vollständig ein und nachfolgend setzt zunächst über dem Süden kräftiger Niederschlag ein, der sich am Freitag nach Norden ausdehnt. Der Wind intensiviert sich und kann mit dem Niederschlagfeld für schwere und über höheren Lagen auch zu orkanartigen Winden führen. Geht der Niederschlag anfangs noch als Schnee nieder, so steigen die Temperaturen bis Donnerstagabend über der Westhälfte auf +1 bis +5 Grad und am Freitag südlich einer Linie zwischen Münster und Berlin auf +1 bis +6 Grad an. Die Schneefallgrenze steigt kurzzeitig auf bis 1.000 Meter an, sinkt jedoch mit Durchzug der Störung rückseitig wieder bis auf die tieferen Lagen ab. Mit Wind, kräftigem Regen, gefrierendem Regen, Sturm und orkanartigen Winden und regional unwetterartigem Schneefall ist im Zeitraum von Donnerstag bis Samstag mit erhöhtem Unwetterpotenzial zu rechnen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

















