Winterwetter: Ein zu kalter Start in den Dezember zeichnet sich ab

| M. Hoffmann
Kaltes Wetter im Dezember? © Martin Bloch

In den kommenden Tagen wird sich zwischen der atlantische Frontalzone und einem Hochdruckblock entscheiden, ob der Winter über Deutschland in den ersten Dezember-Tagen Einzug halten kann.

Durchwachsenes Wetter ist in den kommenden Tagen über Deutschland zu erwarten. Zeitweilige Niederschläge ziehen vorüber, die zum Wochenende nachlassen, sich aber zum Beginn der neuen Woche intensivieren können.

Ein Durchbruch der atlantische Frontalzone gelingt nicht

Die Regengebiete über Deutschland sind nur Ausläufer der atlantische Frontalzone, welche gegenüber einem Hoch zwischen der Barentssee und Russland einen schweren Stand haben. Deutschland liegt somit zwischen den Fronten. Bei starker bis wechselnder Bewölkung wird sich häufiger die Sonne blicken lassen, was heute, am Donnerstagnachmittag, sowie am Wochenende der Fall sein kann. Die Temperaturen steigen etwas an und erreichen über dem Westen +8 bis +12 Grad und über dem Osten +4 bis +8 Grad. Zum Ende der Woche ist nicht mehr mit Frost zu rechnen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter November 2022.

Deutschland liegt in einem gradientenschwachen Wetterumfeld - leicht unbeständiges Wetter ist die Folge
Die Wetterprognose des deutschen (li.) und europäischen (re.) Wettermodells: Deutschland liegt in einem gradientenschwachen Wetterumfeld - leicht unbeständiges Wetter ist die Folge © www.meteociel.fr

Die Regenprognose

Ein Frontenfriedhof, so bezeichnet man eine Wetterlage, bei der die Regengebiete über Deutschland an Schwung verlieren und sich auf ihrem Weg nach Osten auflösen. Der Wettercharakter ist zwar unbeständig und immer wieder wird etwas Nass von oben herabfallen können, doch viel ist nicht zu erwarten. Erst zum Start in die neue Woche kann der Niederschlag auch nennenswert ausfallen.

Kumuliert man die Niederschlagssummen bis einschließlich Sonntag, so sind über dem Westen Regenmengen von 2 bis 6 l/m² und örtlich bis 8 l/m² möglich, während es nach Osten mit 0 bis 4 l/m² auch trockene Abschnitte geben kann. Mehr an Regen ist mit 8 bis 15 l/m² südlich der Donau möglich und über den Alpen sind Regensummen von bis 30 l/m² möglich.

Das Niederschlagsband vom Montag bringt von West nach Ost mit 8 bis 15 l/m² dann nennenswerten und vor allem flächendeckenden Niederschlag nach Deutschland.

Links die Regenprognose der Europäer, in der Mitte die der Amerikaner und rechts daneben die Deutsche: Ein leicht unbeständiger Wettercharakter
Links die Niederschlagsprognose der Europäer, in der Mitte die der Amerikaner und rechts daneben die Deutsche: Ein leicht unbeständiger Wettercharakter © windy.com

Wettervorhersage des europäischen Wettermodells: Nasskalt, nicht winterlich

Ein schwacher Tiefdruckausläufer dehnt sich zum 30. November vom europäischen Nordmeer nach Süden - in Richtung Mittelmeerregion - aus. Zur gleichen Zeit keilt das Azorenhoch über England nach Norden auf und geht über Skandinavien eine Querverbindung zu einem Hoch über der Barentssee und Russland ein. Das Tief über der Mittelmeerregion wird von den Hochdrucksystemen eingekapselt.

Nasskaltes Wetter mit absinkender Schneefallgrenze

Das Tief versucht sich bis zum 2. Dezember zu intensivieren, doch gelingt das nicht so recht. Es reicht aber aus, um im Zusammenspiel mit den Hochdrucksystemen die Grundströmung über Deutschland auf östliche Richtungen drehen zu lassen und so bodennah kühlere Luftmassen zu advehieren. Erreichen die Temperaturen am 30. November noch Werte von +4 bis +8 Grad, so sind am 2. Dezember +0 bis +5 Grad möglich. Die Schneefallgrenze sinkt auf 500 bis 700 Meter ab und oberhalb etwa 600 bis 800 Meter Höhe kann sich eine Schneedecke ausbilden.

Keine winterliche Wetterlage

Wie bereits gestern ausführlicher erklärt, ist mit einer solchen Konstellation kein klassisches Winterwetter möglich. Zu nah sind die Hochdrucksysteme, zu schwach das Tief. Zudem werden sich die Hochdrucksysteme in der Höhe mit warmen Luftmassen auffüllen und - zumindest nach der Prognose der Europäer über kurz oder lang zu einer Inversionswetterlage führen können - oben mild, unten kalt.

Hochdruckwetterlage mit Störeinflüssen - kein Winterwetter im eigentlichen Sinn
Wetterprognose des europäischen Wettermodells: Hochdruckwetterlage mit Störeinflüssen - kein Winterwetter im eigentlichen Sinn © www.meteociel.fr

Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells: Nasskalte Witterung

Zwar unterscheidet sich die Wetterprognose der Amerikaner fundamental von der des europäischen Wettermodells, doch sind die Auswirkungen auf das Wetter über Deutschland ähnlich.

Hochdruckwetter mit Störeinflüssen

Das Tief, das Ende November vom europäischen Nordmeer aus nach Süden austrogt, ist kräftiger strukturiert und dreht sich im Bereich der östlichen Mittelmeerregion ein. Dadurch verstärkt sich Anfang Dezember die östliche Grundströmung, doch in Ermangelung an kalten Festlandsluftmassen kühlen die Temperaturen über Deutschland bis zum 3. Dezember auf +0 bis +5 Grad in den nasskalten Bereich aus. In den Nächten können die Werte auf +3 bis -4 Grad absinken.

Schneefall möglich

Ein Gemisch aus Schnee, Schneeregen, Graupel und Regen wird vom 30. November bis zum 3. Dezember zu erwarten sein und oberhalb etwa 500 bis 700 Meter kann es zur Ausbildung einer Schneedecke kommen.

Kaltluftausbruch über dem östlichen Kanada

Doch der eigentliche Impuls zur Veränderung der Großwetterlage findet zum 4. Dezember über dem östlichen Kanada statt. Kalte Luftmassen polaren Ursprungs drängen nach Süden und befeuern so die atlantische Frontalzone, die nur noch ein Ziel kennt - und das ist Skandinavien.

Die Hochdruckzone wird vom 3. bis 6. Dezember geschwächt und der östliche Hochdruckblock löst sich allmählich auf. Auf der Gegenseite intensiviert sich das Hoch über den Azoren und positioniert sich zwischen Portugal, Spanien, Frankreich und England westlich von Deutschland. Der atlantischen Frontalzone gelingt bis zum 6. Dezember (Nikolaus) der Durchbruch über das europäische Nordmeer und beginnt im Zusammenspiel mit dem Hoch nach Süden auszutrogen.

Für die Jahreszeit zu warm

Da sich Hochdrucksysteme im und Tiefdrucksysteme gegen den Uhrzeigersinn drehen, werden aus nordwestlichen Richtungen vergleichsweise kühle Luftmassen nach Süden geführt. Das Hoch jedoch füllt sich rasch von oben herab mit warmen Luftmassen auf und sorgt über Deutschland bis zum 5. und 6. Dezember für einen Temperaturanstieg auf +6 bis +12 Grad. Unter bestimmten Voraussetzungen können bis +14 Grad nicht ausgeschlossen werden. Diese Temperaturen sind - gemessen am vieljährigen Mittelwert - für die Jahreszeit um +2 bis +6 Grad zu warm.

Erst nasskalt, dann mild - nix mit Winter
Wetterprognose der Amerikaner: Erst nasskalt, dann mild - nix mit Winter © www.meteociel.fr

Auf den Punkt gebracht: Strukturelle Veränderungen

Bevor jetzt die Herzen der Freunde des gepflegten Winterwetters höher schlagen, sei an dieser Stelle angemahnt, dass die kommende Wetterentwicklung alles andere als gesichert ist. Diese Aussage stammt von gestern und bestätigt sich heute. Ein Polarwirbelsplit und eine vollständig gestörte Zirkulation ist nur noch im Ansatz zu sehen. Winterwetter wird - zumindest nach der aktuellen Wetterprognose beider Vorhersage-Modelle im Verlauf der ersten Dezember-Dekade bis auf tiefere Lagen herab wenig wahrscheinlich sein - doch ist das nur eine Momentaufnahme.

Zu kalt für Dezember

Schaut man sich den Wettertrend der Kontrollläufe an, so sind diese im Vergleich zu den letzten 24 Stunden nochmals einen Tick kühler geworden. Die Wetterprognose der Amerikaner und der Europäer bilden die wärmeren Varianten in den Kontrollläufen ab. Auf andere Art formuliert ziehen die Kontrollläufe nicht mit und berechnen vom 30. November bis zum 8. Dezember ein Temperaturspektrum, das sich im Bereich von +0 bis +5 Grad im nasskalten Bereich einpendeln kann.

Gemessen am vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 sind diese Werte um -1 bis -3 Grad zu kalt (91/20: -2 bis -4 Grad). Die Wetterprognose der Amerikaner liegt hingegen um bis +5 Grad über dem vieljährigen Mittelwert, was die Diskrepanzen aufzeigt und die unsichere Wetterentwicklung bestätigt. Es ist anzunehmen, dass sich in den kommenden Stunden in den Prognose-Modellen wieder kältere Varianten zeigen werden.

Etwas Niederschlag

Viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten und verbreitet kann es vom 30. November bis 8. Dezember auch trocken bleiben. Das spricht im Wesentlichen für die Hochdruckdominanz. Ob mild, warm oder kalt wird jedoch von der Hochdruckposition abhängig sein - und da gibt es noch einen größeren Spielraum.

Ob warm, mild oder winterlich kalt, wird von der Hochdruckposition abhängen
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Ob warm, mild oder winterlich kalt, wird von der Hochdruckposition abhängen © www.meteociel.fr

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur­spektrum Temperatur­mittelwert
29. November +2 bis
+9 Grad
+5 bis
+7 Grad
3. Dezember -2 bis
+8 Grad
+2 bis
+5 Grad
8. Dezember -7 bis
+11 Grad
+0 bis
+3 Grad
Diagramm Temperaturen November 2022
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Dezember 2022 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Winterprognose an dieser Stelle

Update der Wetterprognose von 20:16 Uhr

Während die Amerikaner heute Nachmittag noch eine milde bis warme Variante berechnet hatte, ist diese mittlerweile aus dem Programm genommen worden. Das war im Blick auf die Kontrollläufe und deren Mittelwert auch so zu erwarten gewesen - zu mild war der Hauptlauf, als sich dieser heute Abend erneut hätte durchsetzen können.

Vollständig gestörte Zirkulation

Heute Abend nun eine Entwicklung der Großwetterlage, wie sie in den letzten Tagen schon häufiger zu sehen war. Zwischen einem Hoch über den Azoren und der Barentssee kommt eine Hochdruckverbindung zustande. An dessen östlichen Rand zieht über Osteuropa ein Störimpuls nach Süden und wird durch das Hoch in Richtung Mittelmeerregion geführt, was über Deutschland zu einer nasskalten Witterung mit einer bis auf die mittleren Lagen absinkenden Schneefallgrenze führen kann.

Die beiden Hochdrucksysteme dehnen sich vom 3. bis 7. Dezember nach Norden aus und wagen über Skandinavien den Zusammenschluss. Das Tief zwischen der Mittelmeerregion und Deutschland intensiviert sich in der Zwischenzeit und in Kombination der beiden Wettersysteme stellt sich eine Ostwetterlage ein. Die atlantische Frontalzone wird vollständig blockiert und ein westlich orientierte Zirkulationsmuster ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Zunehmend Kälter mit weiter absinkender Schneefallgrenze

Die Temperaturen sinken bis zum 6. Dezember auf -2 bis +3 Grad ab und der Niederschlag geht bis auf tiefere Lagen in Schnee über, der oberhalb etwa 200 bis 500 Meter auch liegen bleiben und so für winterliche Wetterverhältnisse sorgen kann.

Wintereinbruch mit Dauerfrost, strengem Nachtfrost und Schneefall

Im Zeitraum vom 6. bis 9. Dezember verlagert sich die Hochdruckzone über Skandinavien etwas weiter nach Westen und positioniert sich über dem europäischen Nordmeer. Das hat eine Verstärkung der Ostwetterlage zur Folge, was die Temperaturen bis zum 9. Dezember auf -5 bis +2 Grad absinken lässt. In den Nächten sind Tiefstwerte von -5 bis +10 Grad möglich. Klart es über Schnee auf, können die Temperaturen die -15 Grad-Marke ins Visier nehmen.

Eine vollständig gestörte Zirkulation mit einer winterlichen Wetterentwicklung über Deutschland
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Eine vollständig gestörte Zirkulation mit einer winterlichen Wetterentwicklung über Deutschland © www.meteociel.fr

Wie wahrscheinlich ist ein Wintereinbruch im Dezember?

Sagen wir einmal so - bildeten die Amerikaner heute Nachmittag noch die wärmste Variante ab, so ist es heute Abend die kälteste. Ist das Wettermodell damit unseriös? Keineswegs, nur die Hochdruckposition hat sich eben etwas verändert und die ist bei einer gestörten Zirkulation maßgebend für alles Weitere. Die Prognosen werden sich in den kommenden Stunden noch ein paar Mal verändern können. Die Amerikaner zeigen lediglich, in welchem Spektrum sich die kommende Entwicklung der Großwetterlage bewegen kann.

Nasskaltes Dezemberwetter

Realistischer aber ist und bleibt eine nasskalte Witterung, bei der sich die Tageswerte im Verlauf der ersten Dezember-Dekade um die +5 Grad-Marke schwankend einpendeln können. Das stützt sowohl der Mittelwert aller Kontrollläufe, als auch die Wetterprognose der Europäer, die den Einfluss des Störimpulses geringer einstufen. Ein Wechselspiel aus Sonne, Wolken, Nebel und gelegentlichen Schauer hat eine gute Eintreffwahrscheinlichkeit.

Eine hochdruckdominierte und gradientenschwache Wetterentwicklung
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Eine hochdruckdominierte und gradientenschwache Wetterentwicklung © www.meteociel.fr

Die Randfaktoren

Der Polarwirbel in Stratosphärenhöhe erfährt ab dem 5. Dezember ein mäßig starkes Minor-Warming, was aber für die unteren Schichten folgenlos bleiben wird. Der zonale Wind schwächt sich in Stratosphärenhöhe zum 26. November nur kurzzeitig auf +64 km/h ab und erreicht kurz darauf Windgeschwindigkeiten von bis +128 km/h. Eine Schwächung des Polarwirbels von oben herab ist für den Moment wenig wahrscheinlich.

Interessanter ist - aus Sicht der Freunde des Winterwetters - der Blick auf den NAO-Index, der - vereinfacht ausgedrückt - das Verhältnis von Azorenhoch zu Islandtief beschreibt. Warum Interessant? Ab dem 2. Dezember wird der NAO-Index negativ berechnet, was auf ein Hoch über Island und einem Tief über den Azoren schließen lässt. Ideale Voraussetzungen für eine meridionale Nord-Süd- oder eine Ostwetterlage. Jedenfalls hat das Langfristmodell heute eine leichte Korrektur für den Dezember vorgenommen und reagiert auf den nasskalten Wettertrend. Schaun mer mal.

Ein mäßiges Minor-Warming in Stratosphärenhöhe
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Das Kippmuster auf Südwest wird heute Abend deutlicher hervorgehoben © www.meteociel.fr

Die Winterprognose des Langfristmodells

Abweichungen der Temperaturen im Herbst und Winter gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 und in Klammern der wärmere Mittelwert (1991-2020)
Monat Tem­peratur Nieder­schlag Auffälligkeit
September 2022 +0,1 Grad
(-0,4 Grad)
zu nass -
Oktober 2022 +3,53 Grad
(+3,13 Grad)
deutlich zu trocken Rekordwarm
November 2022 +2,2 bis +2,7 Grad
(+1,4 bis +1,9 Grad)
Trend: zu trocken Extrem hohe Temperaturanomalie über Skandinavien, extrem trocken über Mittel- und Südeuropa
Dezember 2022 +1,0 bis +2,0 Grad
(+0,0 bis +1,0 Grad)
Trend: normal bis leicht zu trocken Langfristmodell passt sich langsam an die Prognosen an
Januar 2023 +1,0 bis +2,0 Grad
(-0,4 bis +0,6 Grad)
Trend: normal bis etwas zu trocken Weite Teile von Europa und Russland zu warm, Portugal und Spanien normal
Februar 2023 +2,0 bis +3,0 Grad
(+0,9 bis +1,9 Grad)
Trend: zu nass England und Norwegen, Frankreich und Deutschland zu nass, östliche Mittelmeerregion deutlich zu trocken
Diagramm der Temperaturentwicklung Herbst und Winter 2022/2023
Diagramm der Temperaturentwicklung Herbst und Winter 2022/2023

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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