Winterprognose: Schneefall und winterliche Wetterverhältnisse werden optional

| M. Hoffmann
Frühwinterliche Wetterereignisse werden optional © Martin Bloch

Im Verlauf der Woche baut sich über Deutschland eine Luftmassengrenze auf und können über dem Osten und Nordosten in Form von Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer für frühwinterliche Wetterereignisse sorgen. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich auch ein Wintereinbruch über ganz Deutschland diskutieren.

Ein Hoch positioniert sich in den kommenden Tagen über Skandinavien und wird an seinem südlichen Gradienten anfällig für Störimpulse, die über dem Westen vom Atlantik und über dem Osten in Form eines Kaltlufttropfens Einfluss nehmen.

Schneefall über dem Nordosten möglich

Das Wetter wird im Verlauf der Woche zunehmend unbeständiger und mancherorts ist mit nennenswertem und länger andauerndem Niederschlag zu rechnen. Während es über dem Westen mit Tageswerten von +8 bis +12 Grad und mit einer längeren Sonnenscheindauer bis +15 Grad vergleichsweise mild bleibt, kühlt es von Osten auf zunächst +4 bis +8 Grad ab, bevor zum Wochenende über Teile von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt bei Werten von -1 bis +3 Grad mit leichtem Dauerfrost gerechnet werden kann. Lokale Schauer sind möglich, die bis auf tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen können (Schneeprognose). Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter November 2022.

Über Deutschland baut sich in den kommenden Tagen eine Luftmassengrenze auf, was über den östlichen Landesteilen für frühwinterliche Wettererscheinungen führen kann
Die Wetterprognose des deutschen (li.) und europäischen (re.) Wettermodells: Über Deutschland baut sich in den kommenden Tagen eine Luftmassengrenze auf, was über den östlichen Landesteilen für frühwinterliche Wettererscheinungen führen kann © www.meteociel.fr

Die Regenprognose

Die Niederschlagsprognosen der Vorhersage-Modelle stimmen weitgehend überein und berechnen bis einschließlich Sonntag Regensummen von verbreitet 8 bis 15 l/m². Ein Niederschlagsschwerpunkt zeigt sich mit 20 bis 40 l/m² über Teile von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, deren überwiegende Teil von Donnerstagabend bis Freitagabend niedergehen kann.

Weiter nach Osten nimmt die Niederschlagstätigkeit ab. Details hängen stark davon ab, wie weit die Luftmassengrenze tatsächlich nach Osten vorankommen wird. Veränderungen sind also noch möglich.

Links die Regenprognose der Europäer, in der Mitte die der Amerikaner und rechts daneben die Deutsche: Der Niederschlagsschwerpunkt liegt in den kommenden Tagen über dem Nordwesten
Links die Regenprognose der Amerikaner und rechts daneben die Deutsche: Der Niederschlagsschwerpunkt liegt in den kommenden Tagen über dem Nordwesten © windy.com

Vollständig gestörte Zirkulation: Der (früh)winterliche Ansatz

Mit dem Hoch über Skandinavien stellt sich bis zum Wochenende eine vollständig gestörte Zirkulation ein. Die atlantische Frontalzone kann sich nicht nach Skandinavien ausdehnen und das Hoch führt an seinem südlichen Gradienten zunehmend zu einer östlichen Grundströmung.

Das Skandinavienhoch wird unterwandert

So ein Hoch über Skandinavien kann zu einer stabilen und nachhaltigen Wetterentwicklung führen. Dazu nötig aber ist eine Achsausbildung nach Süden. Die Wetterprognose der Europäer berechnet heute eine Variante, bei der das Hoch an seinem südlichen Gradienten von der atlantische Frontalzone unterwandert werden kann.

Die enorme und bemerkenswerte Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik wird ihren Druck nicht los und sucht nach Wege und Mittel, um weiter nach Osten voranzukommen. Das gelingt bis zum 22. November auf einer sehr weit nach Süden verschobenen Zugbahn.

Unwetterartige Wetterereignisse

Da die atlantische Frontalzone mit enormen Energiemengen angereichert ist, trifft diese zum 22. November zunächst mit voller Wucht auf Deutschland, wird aber vom Hoch über Skandinavien gebremst, sodass sich die Tiefdrucksysteme - direkt über Deutschland - austoben können.

Das geschieht nach den aktuellen Berechnungen im Zeitraum vom 21. bis 23. November mit kräftigen und phasenweise stürmischen Windböen. Über exponierten Lagen sind schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Zudem werden Niederschlagsfelder über Deutschland hinweggeführt, die regional zu länger andauerndem und ergiebigen Niederschlag führen können.

Temperatursturz in den nasskalten Bereich mit optionalem Schneefall

Aus nordwestlichen Richtungen werden ab dem 21. November nasskalte Luftmassen advehiert, was die Temperaturen bis zum 22. November auf +0 bis +4 Grad und über dem Südwesten auf bis +8 Grad zurückgehen lassen kann. Da es sich um Höhenkälte handelt, können bis auf tiefere Lagen Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer möglich sein. Oberhalb etwa 600 bis 800 Meter geht der Niederschlag in Schnee über und kann für die Ausbildung einer Schneedecke sorgen.

Beginnende Zonalisierung? Atlantische Frontalzone setzt sich durch

Die atlantische Frontalzone leistet ganze Arbeit. Das Hoch über Skandinavien wird nicht nur unterwandert, nein, es gelingt zudem, das Hoch in die Defensive zu zwingen, sodass dem Hoch gar nichts anderes übrig bleibt, als sich bis zum 25. November über das westliche Russland zurückzuziehen. Durch diesen Prozess wird der Spielraum für die atlantische Frontalzone größer und auf dem Atlantik zeigt sich der Aufbau einer Tiefdruckrinne, die als Ansatz einer beginnenden Zonalisierung (Westwetterlage) gewertet werden kann. Das Wetter über Deutschland, der Schweiz und Österreich, bleibt wechselhaft und windig, doch dreht die Grundströmung auf westliche bis südwestliche Richtungen und führt mit +4 bis +8 Grad mildere Luftmassen nach Deutschland, was die Schneefallgrenze wieder bis auf die höheren Lagen ansteigen lassen kann.

Die atlantische Frontalzone setzt sich mit einer Unterwanderung gegen den Hochdruckblock durch und kann kurzzeitig für frühwinterliche Wetterereignisse sorgen
Wetterprognose des europäischen Wettermodells: Die atlantische Frontalzone setzt sich mit einer Unterwanderung gegen den Hochdruckblock durch und kann kurzzeitig für frühwinterliche Wetterereignisse sorgen © www.meteociel.fr

Kippmuster auf mild Südwest

Was passieren kann, wenn es der atlantische Frontalzone nicht gelingt, das Hoch an seinem südlichen Gradienten zu unterwandern, zeigt die aktuelle Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells.

Displacement des Polarwirbels

Die Amerikaner schwanken in den letzten Tagen zwischen einem Displacement des Polarwirbels und einem Polarwirbelsplit. Nachdem in den letzten 48 Stunden stets ein Polarwirbelsplit favorisiert wurde, ist es heute die Verschiebung.

Doch der Reihe nach. Die atlantische Frontalzone dreht bis zum 23. November voll auf und entwickelt zwischen Island und England mit einem Kerndruck von bis zu 955 hPa ein mächtiges Tiefdruckzentrum. Allerdings verlagert sich das Hoch von Skandinavien nach Südosten und positioniert sich über dem westlichen Russland als Blockadehoch. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen zwischen den Fronten und die Tiefdruckgebiete auf dem Atlantik beißen sich an dem Hoch regelrecht die Zähne aus.

Hochdruckaufbau initialisiert eine Südwestwetterlage

Zur gleichen Zeit strömen über dem östlichen Kanada ununterbrochen kalte Luftmassen polaren Ursprungs nach Süden aus und befeuern so die atlantische Frontalzone. Das wiederum führt dazu, dass die Tiefdruckdynamik bei Island gebunden wird und bis zum 25. November am südlichen Gradienten das Azorenhoch einen Keil nach Norden - in Richtung Mitteleuropa - aufbauen kann.

Dieser Hochdruckkeil geht bis zum 27. November eine Verbindung mit dem Kontinentalhoch über Russland ein. Über Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt sich nach einer vom 22. bis 24. November kurzen turbulenten Wetterphase erneut ein Hochdrucksystem durch. Erreichen die Temperaturen am 24. November +4 bis +8 Grad, so sind mit einer zunehmenden Sonnenscheindauer bis zum 28. November +8 bis +12 Grad möglich. Hält sich der nächtliche Nebel hartnäckig, ist spätestens an der +5 Grad-Marke Schluss. Klart es in den Nächten auf, so können die Temperaturen auf bis -4 Grad absinken.

Displacement des Polarwirbels: Ein Hochdrucksystem drückt den Polarwirbel weit nach Norden
Wetterprognose der Amerikaner: Displacement des Polarwirbels: Ein Hochdrucksystem drückt den Polarwirbel weit nach Norden © www.meteociel.fr

Auf den Punkt gebracht: Hochdruckblock mit interessanten Ansätzen

Es ist heute Tag sieben, an dem die Überschrift Bestand hat. Das zeigt, wie außergewöhnlich die kommende Wetterlage ist und welche Schwierigkeiten die Vorhersage-Modelle mit deren Interpretation haben. Von einem Polarwirbelsplit über ein Displacement, bis hin zum Ansatz einer zonal verlaufenden Großwetterlage, ist und bleibt alles möglich. Doch was ist wahrscheinlich?

Pattsituation mit initialer Südwestwetterlage

Der Wettertrend der Kontrollläufe hat sich in den letzten Stunden stabilisiert und berechnet noch bis zum 23. November den Erhalt einer Pattsituation, bei der die atlantische Frontalzone versucht, das Hoch über dem Osten aufzulösen. Dieser Versuch kosten viel Energie. Zudem reißt der Kaltluftzustrom über dem östlichen Kanada nicht ab und so bleibt das steuernde Tiefdruckzentrum über Island. Infolge daraus liegen Deutschland, Österreich und die Schweiz in einer gemäßigt milden Südwestanströmung der Luftmassen, was die Temperaturen in einem Bereich von +5 bis +10 Grad schwanken lassen kann. Im direkten Vergleich zu den Kontrollläufen zählt die Wetterprognose der Amerikaner zu der mit Abstand wärmsten Variante, was die Eintreffwahrscheinlichkeit einer solch warmen Hochdruckzone - für den Moment - infrage stellen lässt.

Kein beständiges Hochdruckwetter

Die Niederschlagssignale sind nach den Kontrollläufen vom 16. bis 19. November erhöht und gehen nachfolgend über dem Westen und Süden in den leicht und über dem Osten und Norden in den schwach erhöhten Bereich zurück.

Die Pattsituation löst sich langsam auf, doch reißt der Kaltluftzustrom über dem östlichen Kanada nicht ab, was über Deutschland zu einer südwestlichen Anströmung der Luftmassen führen kann
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Die Pattsituation löst sich langsam auf, doch reißt der Kaltluftzustrom über dem östlichen Kanada nicht ab, was über Deutschland zu einer südwestlichen Anströmung der Luftmassen führen kann © www.meteociel.fr

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur­spektrum Temperatur­mittelwert
21. November -1 bis
+10 Grad
+4 bis
+7 Grad
25. November +3 bis
+12 Grad
+7 bis
+9 Grad
30. November +3 bis
+14 Grad
+6 bis
+8 Grad
Diagramm Temperaturen November 2022
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe November 2022 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Update der Wetterprognose von 20:00 Uhr

Die Wetterprognose der Amerikaner blieb sich im Tagesverlauf über treu und berechnet auch heute Abend ein sog. Displacement des Polarwirbels (Verschiebung). Das Hoch bleibt dominant und zeigt lediglich zwischen dem 21. und 23. November eine Schwäche, was die atlantische Frontalzone zu einem Vorstoß in Richtung Mitteleuropa nutzen kann.

Kaltluftzufuhr über dem östlichen Kanada

Die Schlüsselszene aber ist der nicht enden wollende Zustrom polarer Kaltluftmassen über dem östlichen Kanada, was nicht nur die atlantische Frontalzone immer wieder von Neuem befeuert, sondern auch diese auf den Atlantik bindet.

Hochdruckzone

Infolge daraus kann sich die atlantische Frontalzone nicht bis nach Skandinavien durchsetzen. Stattdessen schiebt sich ab dem 23. November ein Keil des Azorenhochs nach Norden auf und geht eine Querverbindung mit dem Kontinentalhoch über Russland ein. Der Unterschied zu heute Nachmittag aber ist, dass die Hochdruckzone an ihrem südlichen Gradienten anfällig für Störimpulse und damit für sog. Kaltlufttropfen wird. Eine gewisse Spannung bleibt in der Wetterprognose der Amerikaner noch erhalten.

Sollte sich diese Vorhersagen so entwickeln können, wären am 24. November Tageshöchstwerte von +8 bis +12 Grad und über dem Westen bis +15 Grad möglich. Nach und nach kühlen die Luftmassen aus und können in den Nächten auf bis -4 Grad absinken und sich am Tage auf +5 bis +10 Grad einpendeln.

Die atlantische Frontalzone kann sich nicht durchsetzen, stattdessen dominiert eine Hochdruckzone das Wetter über Deutschland
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Die atlantische Frontalzone kann sich nicht durchsetzen, stattdessen dominiert eine Hochdruckzone das Wetter über Deutschland © www.meteociel.fr

Außergewöhnliche Wetterentwicklungen

Die Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells gehört auch heute Abend zu den wärmeren Varianten der Kontrollläufe, bildet aber nicht mehr die mit Abstand wärmste Variante ab. Schaut man sich die Kontrollläufe im Einzelnen an, so fallen - deutlich extreme Varianten - auf. Da ist in den kommenden Tagen also noch mit weiteren Veränderungen zu rechnen. Doch woher kommen diese extremen Varianten und zu welcher Wetterlage können diese führen?

Stratosphärenwirbel ist intakt

Schaut man sich den Polarwirbel in Stratosphärenhöhe an, so sind bis auf ein paar kleinere Minor-Warmings keine großen Anomalien zu erkennen. Im Gegenteil - der Stratosphärenwirbel gilt als intakt und wird die unteren Luftschichten weiter stabilisieren, was den Polarwirbel im Gesamtkonstrukt zunehmend kräftiger werden lassen kann. Der normale Ablauf also.

Die zonalen Winde in Stratosphärenhöhe haben derzeit eine Windgeschwindigkeit von +108 km/h. Auch das ist kein Hinweis auf eine Anomalie, die erst dann beginnt interessant zu werden, wenn die Windgeschwindigkeit ein negatives Vorzeichen bekommt.

Schwächephasen des Zirkulationsmusters

Während die oberen Luftschichten stabil sind, kommt es in den unteren Schichten des Polarwirbels zu Turbulenzen und Verwerfungen. Das lässt sich bspw. an einem ab dem 20. November negativ werdenden NAO- und AO-Index ablesen. Da ist also was im Busch und das sind im Grunde genommen die Extreme, die sich in den Kontrollläufen entdecken lassen.

Die Extreme reichen von einer einfachen meridionalen Nord-Süd-Strömung bis hin zu einer frühzeitigen Auflösung des Polarwirbels mittels eines umfassenden Polarhochs. Diese Varianten hätten im Fall eines Eintreffens über Deutschland Ende November winterliche Wetterbedingungen zur Folge.

Extreme Varianten, die einen negativen NAO- und AO-Index zur Folge haben. Winterwetter wäre in diesen Fällen über Deutschland zu diskutieren
Ausgesuchte Kontrollläufe: Extreme Varianten, die einen negativen NAO- und AO-Index zur Folge haben. Winterwetter wäre in diesen Fällen über Deutschland zu diskutieren © www.meteociel.fr

Fazit

Es bleibt spannend, keine Frage und so langsam wird auch klar, warum das Fazit der letzten sieben Tage mit Hochdruckblock, mit interessanten Ansätzen nicht geändert wurde. Schaun mer mal, in welche Richtung das in den kommenden Tagen gehen wird.

Die Winterprognose des Langfristmodells

Abweichungen der Temperaturen im Herbst und Winter gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 und in Klammern der wärmere Mittelwert (1991-2020)
Monat Tem­peratur Nieder­schlag Auffälligkeit
September 2022 +0,1 Grad
(-0,4 Grad)
zu nass -
Oktober 2022 +3,53 Grad
(+3,13 Grad)
deutlich zu trocken Rekordwarm
November 2022 +2,5 bis +3,5 Grad
(+1,6 bis +2,6 Grad)
Trend: extrem trocken Extrem hohe Temperaturanomalie über Skandinavien, extrem trocken über Mittel- und Südeuropa
Dezember 2022 +1,0 bis +2,0 Grad
(+0,0 bis +1,0 Grad)
Trend: normal bis leicht zu trocken Westen von Norwegen deutlich zu nass, West- und Südeuropa deutlich trocken
Januar 2023 +1,5 bis +2,5 Grad
(+0,1 bis +1,1 Grad)
Trend: normal bis etwas zu nass Ganz Europa und Russland zu warm (Woher soll der Hochwinter kommen?)
Februar 2023 +1,5 bis +2,5 Grad
(+0,6 bis +1,4 Grad)
Trend: etwas zu nass England und Norwegen, Frankreich und Deutschland zu nass, Spanien und Portugal, sowie die östliche Mittelmeerregion deutlich zu trocken
Diagramm der Temperaturentwicklung Herbst und Winter 2022/2023
Diagramm der Temperaturentwicklung Herbst und Winter 2022/2023

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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