Wetter Winter 2022/2023: Wetterprognose und Wettervorhersage

Herbstprognose: Mit Volldampf in den Frühherbst oder die Wende in den Spätsommer?

| M. Hoffmann
Die Mischwetterlage, oder eine frühherbstliche Witterung?

Die Großwetterlage ändert sich zum Wochenende und zum Beginn der zweiten September-Dekade resultiert daraus eine Schlüsselszene, die über Deutschland sowohl einen frühherbstlichen, als auch spätsommerlichen Wettercharakter zur Folge haben kann.

Hitze spielt heute über den westlichen Regionen mit Werten um die +30 Grad-Marke nochmals eine Rolle. Verantwortlich hierfür ist ein Tief westlich von Deutschland, das auf seiner Vorderseite ungewöhnlich warme Luftmassen nach Norden führt.

Zunehmende Schwüle mit ansteigendem Unwetterpotential

Das Tief jedoch verlagert sich im Verlauf der Woche nach Deutschland und lässt die Luftmassen instabiler und feuchter werden. Treten zunächst nur vereinzelte Schauer und Gewitter auf, so sind diese ab der Wochenmitte zahlreicher vertreten und können regional länger andauernd und ergiebig ausfallen. Mit einem ansteigenden Potential unwetterartiger Wetterereignisse ist zu rechnen. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen, kann jedoch in Gewitternähe stark böig bis stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad und gehen bis zum Wochenende auf +16 bis +22 Grad zurück und mit länger andauerndem Niederschlag können sich die Werte an der +15 Grad-Marke orientieren. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter September.

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Weitere Wetterprognosen

Wetter Deutschland: Kippt die Großwetterlage in die herbstliche Richtung?

| M. Hoffmann
Der letzte Hitze-Tag der Saison könnte am Montag über Deutschland bevorstehen. Nachfolgend greifen Tiefdrucksysteme mit unwetterartigen Wetterereignissen auf Mitteleuropa über und können unter bestimmten Voraussetzungen zu einer herbstlich anmutenden Wetterlage führen, bei der über dem Bergland die ersten Schneeflocken nicht ausgeschlossen werden können. Schwül-warm. T...

Wettertrend: Zwischen Spätsommer und Vollherbst

| M. Hoffmann
Während der Temperaturcharakter über Deutschland nochmals in Richtung Hochsommer strebt, findet auf dem Atlantik ein Prozess statt, was nachhaltige Auswirkungen auf das Septemberwetter haben kann. Momentan werden mithilfe einer Vorderseitenanströmung eines Tiefdrucksystems westlich von Mitteleuropa schwül-warme und zum Beginn der Woche auch heiße Luftmassen nach Deutsc...

Wetterprognose: Das Ende des Sommers zeichnet sich ab

| M. Hoffmann
Der Sommer kann unter bestimmten Voraussetzungen noch einmal für einen Hitze-Tag sorgen, doch auf dem Atlantik braut sich etwas zusammen, was den Sommer in der zweiten September-Dekade ausklingen lassen kann. Sommerlich warm bis hochsommerlich heiß. Ein Tief westlich von Europa führt auf seiner Vorderseite warme Luftmassen nach Norden und lässt über Deutschland die Tem...

Herbstprognose: Der September warm und trocken oder frühherbstlich windig kühl und nass?

| M. Hoffmann
Der Sommer dreht in den kommenden Tagen nochmals auf und kann über dem Westen mit Werte von über +30 Grad noch einmal für Hitze sorgen. Währenddessen macht sich westlich von Europa ein Tief auf den Weg nach Deutschland. Erfolgt nun der große Wetterumschwung? Zwischen Island, England und Spanien hat sich ein Tiefdruckkomplex eingedreht und wird durch hohen Luftdruck zunä...

Wetterprognose: Ein frühherbstlicher Vorstoß in der zweiten September-Dekade?

| M. Hoffmann
Sommerlich warmes Wetter ist in den kommenden Tagen zu erwarten, mit einer optionalen Hitze über dem Westen von Deutschland. Doch sind diese hohen Temperaturen einem Tief westlich von Europa zu verdanken und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das Tief nach Osten ausdehnt. Kommt jetzt der Frühherbst? Tiefer Luftdruck über dem westlichen Europa führt im Verbund mit ...

Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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