Wetter Winter 2022/2023: Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterprognose: Absolut gestörte Zirkulation - Der Winter auf dem Vormarsch?

| M. Hoffmann
Ein Hauch von Winter über Deutschland © Martin Bloch

Ein Hoch dehnt sich von Skandinavien in Richtung Grönland aus und sorgt für eine absolut gestörte Zirkulation, bei der die atlantische Frontalzone vollständig außer Kraft gesetzt wird. Selten standen die Voraussetzungen für den Winter so gut, wie in diesem Dezember - doch ob es für den Winter reichen wird, hängt von den Positionen ab.

Trotz eines Skandinavienhochs samt Ostwetterlage mag der Winter in den kommenden Tagen nicht zünden und vielerorts mit Nebel und Hochnebel für eine insgesamt nasskalte und trübe Stimmung sorgen.

Der Winter nur im Ansatz

Das Problem der Ostwetterlage ist, dass es über Osteuropa noch nicht kalt genug ist. Die Ostwetterlage kommt zu früh und so sinken die Temperaturen bis zum Wochenende auf +0 bis +4 Grad ab und über den nördlichen und östlichen Landesteilen können die Werte mancherorts mit bis -2 Grad in den Dauerfrostbereich absinken. Hinzu kommt etwas Sprüh- oder Nieselregen, der regional auch als Schneegriesel oder Schnee niedergehen kann. In den Nächten sinken die Temperaturen auf +3 bis -4 Grad ab. Trotz des insgesamt trüben Wettercharakters sucht die Sonne die Lücken und so sind kurze sonnige Momente nicht auszuschließen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Dezember 2022.

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| M. Hoffmann
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Wetteraussichten: Die absolut gestörte Zirkulation - Wintereinbruch über Deutschland?

| M. Hoffmann
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| M. Hoffmann
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| M. Hoffmann
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Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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