Wetter Winter 2021/2022 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Turbulente Wetteraussichten: Sturm, Orkan und dann plötzlich Frühling oder doch noch der Spätwinter?

Die Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Auf dem Atlantik findet aktuell eine Wetterentwicklung statt, dass in der zweiten Februar-Hälfte das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen ansteigen lassen und so für unruhiges Wetter sorgen kann.

Ruhiges und sonniges Wetter ist heute über Süddeutschland zu erwarten. Die Sonne heizt ordentlich ein und die Temperaturen erreichen zum Nachmittag +6 bis +12 Grad. Mancherorts können bis +14 Grad erreicht werden. Anders die Situation weiter nach Norden. Die Bewölkung nimmt zu und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist bei Werten von +5 bis +10 Grad ein unbeständiger Wettercharakter zu erwarten.

Eine Kaltfront zum Wochenende mit absinkender Schneefallgrenze

Am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag zieht eine Kaltfront über Deutschland hinweg und führt in der Höhe kühlere Luftmassen nach Deutschland, was in den frühen Morgenstunden vom Freitag die Schneefallgrenze über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern kurzzeitig bis auf 500 Meter absinken lassen kann. Viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten und rasch gelangt die kühle Luft unter Hochdruckeinfluss, was am Wochenende nach frostigen Nächten zu viel Sonnenschein und trockenem Wetter führen kann. Die Temperaturen pendeln sich auf milde +4 bis +8 Grad ein. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar 2022.

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Wetterprognose Winter: Das Potential von unwetterartigen Starkwindereignissen steigt an

Auf dem Atlantik kündigt sich schon die nächste Starkwindphase an

Ruhiges Wetter ist in dieser Woche zu erwarten, doch auf dem Atlantik bringen sich Tiefdrucksysteme in Stellung und steuern in der zweiten Februar-Hälfte auf Deutschland zu, was zu einem weiteren turbulenten und stürmischen Wettercharakter führen kann.

Weitgehend ruhiges Wetter ist in den kommenden Tagen über Deutschland zu erwarten. Zwar wird der Norden von Deutschland immer wieder von maritimen Einflüssen dominiert, doch halten sich die Niederschlagsmengen in Grenzen. Nach Süden nimmt die Sonnenscheindauer zu und mit etwas Regen ist nur in der Nacht auf Freitag zu rechnen. Die Temperaturen erreichen milde +5 bis +10 Grad und mit Sonnenschein sind bis +12 Grad möglich.

Temperaturrückgang am Wochenende

Auf der Rückseite einer Kaltfront, gelangen vom Freitag bis Sonntag kühlere Luftmassen nach Deutschland, die rasch unter den Einflussbereich eines Hochdrucksystems gelangen. Die Wolkendecke reißt auf und nach Auflösung nächtlicher Nebelfelder scheint verbreitet die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel auf Deutschland herab. Die Temperaturen erreichen am Tage +2 bis +6 Grad und örtlich bis +8 Grad und in den Nächten ist mit Frost von -5 bis +0 Grad zu rechnen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar 2022.

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Wettervorhersage: Was vom Spätwinter noch zu erwarten ist

Die Aufnahme stammt vom letzten Februar und zeigt, wozu der Spätwinter noch in der Lage ist. Gilt das auch in dieser Saison?

Der Winter zeigt sich zum Beginn der neuen Woche ab den mittleren Lagen über dem Süden. Doch auch hier handelt es sich um einen Wintereinbruch, der nur ein paar Stunden anhalten wird und mehr von der nasskalten Sorte ist. Wie steht es aber um den Spätwinter - ist da noch etwas Nachhaltiges zu erwarten?

Schneefall. Die Woche begann über einigen Regionen Süddeutschlands oberhalb etwa 400 bis 600 Meter mit einer weißen Überraschung. Die Schauer und Gewitter der Nacht waren entsprechend heftig, was binnen kürzester Zeit zu Neuschneemengen von 1 bis 6 cm und über höheren Lagen von bis 10 cm führte (Schneehöhen Deutschland). Im Tagesverlauf wird es rasch milder und die dünne Schneedecke siecht so langsam dahin.

Ruhiges Februar-Wetter

In den kommenden Tagen setzt sich über dem Süden von Deutschland ein Hochdrucksystem durch und sorgt für einen ruhigen und auch trockenen Wettercharakter. Verbreitet wird auch die Sonne zum Vorschein kommen und die Temperaturen auf +6 bis +12 Grad ansteigen lassen können. Anders die Situation etwa nördlich einer Linie von Köln und Dresden, wo der maritime Einfluss der atlantische Frontalzone zunimmt und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für etwas Niederschlag sorgen kann. Die Temperaturen sind mit +5 bis +10 Grad ähnlich mild.

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Wettertrend: Der Februar ein Sturm-Monat? Der Polarwirbel drückt mächtig in Richtung Europa

Wild, stürmisch und mild?

Der Polarwirbel entfesselt sich über Kanada und drückt die atlantische Frontalzone Stück für Stück in Richtung Europa. Welche Folgen das für das Wetter über Deutschland haben kann, darüber sind sich die Wettervorhersagen der Prognose-Modelle noch nicht einig.

Wetterwarnung

Regen und Sturm. Unwetterartige Wetterereignisse sind heute mit einem Sturmtief über Deutschland zu erwarten. Über tieferen Lagen bläst der Wind kräftig bis stürmisch aus westlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen zu schweren Sturmböen führen. Über höheren Lagen sind orkanartige Winde möglich. Entsprechende Hinweise sollten Beachtung finden: Windprognose | Unwetterwarnung | Warnlagenbericht. Zum Wind gesellt sich kräftiger Niederschlag, der sich zum Nachmittag über dem Westen schauerartig verstärkt und örtlich mit Gewitter einhergehen kann (Gewitterradar). Regional ist mit ergiebigem und länger andauernden Niederschlag zu rechnen. Über den regenabgewandten Seiten (sog. Lee-Gebiete) ist nur wenig Regen zu erwarten.

Wetterberuhigung mit Schneeschauer

Das Sturmtief zieht in der kommenden Nacht nach Osten ab und sorgt zum Wochenbeginn noch für einen ruppigen Wind, der aus nordwestlichen Richtungen kühlere Luftmassen nach Deutschland führt und in den Morgenstunden für lokale Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer sorgen kann. Im weiteren Verlauf der Woche stellt sich ein ruhiger und über dem Süden sonniger Wettercharakter ein. Erst zum Ende der Woche erreicht eine neuerliche Kaltfront Deutschland und lässt die Schneefallgrenze absinken. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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