Wetter Winter 2021/2022 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterprognose Winter: Turbulentes, windiges bis stürmisches und abwechslungsreiches Wetter

Nasskaltes und stürmisches Wetter mit winterlichen Wettererscheinungen

Turbulentes Wetter ist in den kommenden Tagen über Deutschland zu erwarten. Starkwindereignisse sind über dem Norden möglich und mit der Zufuhr kühlerer Luftmassen können winterliche Wettererscheinungen bis auf tiefere Lagen beobachtet werden. Wie aber steht es um den Winter - kommt da - endlich - was?

Schwerer Sturm. Bereits am Samstag erreicht ein Sturmtief Deutschland und sorgt über dem Norden für schweren Sturm und über den exponierten Lagen und den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu orkanartigen Windböen führen kann. Mehr dazu - Unwetter: Ein schwerer Sturm zieht auf - was ist zu erwarten? Drei Vorhersage-Modelle im Vergleich.

Wind, Sturm, Regen, Graupel, Schneefall und Gewitter

Dieses Sturmtief ist der Auftakt zu einer Sturmtiefserie, die dem Wetter über Deutschland bis zum 2. Februar einen turbulenten und wilden Charakter verpassen werden. Zudem werden aus nordwestlichen Richtungen kühlere Luftmassen zugeführt, was in der Höhe zu einer labilen Luftschichtung führt. Die Temperaturen gehen über dem Norden auf +0 bis +5 Grad zurück und können zum 1. Februar über dem Süden und Osten -2 bis +3 Grad erreichen. Die zahlreichen Schauer gehen teils bis auf tiefere Lagen in Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nieder. Die Schauer können kräftig ausfallen und binnen kurzer Zeit für die Ausbildung einer Schneedecke sorgen, die jedoch nicht von langer Dauer sein wird. Je nach Intensität der Schauer sind kurze Gewitter nicht auszuschließen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar 2022.

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Wetterprognose: Unwetterartige Starkwindereignisse - hat der Winter überhaupt noch eine Chance?

Eine turbulente und in teilen unwetterartige Großwetterlage steht bevor

Die Großwetterlage stellt sich auf markante Art und Weise um und beendet mit Wind, Sturm und zeitweiligen Niederschlägen den ruhigen Wettercharakter. Langweilig wird es nicht werden, doch hat der Winter überhaupt noch eine Chance?

Turbulentes Wetter. Wer einen abwechslungsreichen und stürmischen Wettercharakter mag, wird in den kommenden Tagen das Wetter in vollen Zügen genießen können. Von Regen über Schneeschauer mit örtlichen Wintergewittern und stürmischen Windböen, die über exponierten Lagen zu schweren Sturmböen führen können, ist alles vertreten, was das Wetter zu bieten hat. Am Samstagabend sind orkanartige Winde über dem Norden nicht ausgeschlossen (Windprognose).

Das Wetter bleibt turbulent

Zählt man die Sturmfronten bis zum 3. Februar durch, so lassen sich 4 Starkwindereignisse zählen. Das ist ordentlich und deutet auf eine erhöhte Aktivität der atlantische Frontalzone hin. Kurzzeitig werden zwischen dem 31. Januar und dem 1. Februar in der Höhe kältere Luftmassen zugeführt, was zu heftigen Schauern und kurzen Gewittern führen kann. Je nach Intensität der Schauer ist oberhalb etwa 200 bis 600 Meter mit winterlichen Wetterbedingungen zu rechnen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wetter Winter 2022: Wind, Sturm und Regen - kommt die Westwetterlage mit voller Wucht?

Wildes, stürmisches und mildes Wetter?  ©Martin Bloch

Der Winter macht sich mit Schneeschauern und Graupelgewittern Anfang Februar bemerkbar. Auf dem Atlantik aber braut sich etwas zusammen, was für den Winter nicht gut ausgehen kann.

Stürmisches und teils turbulentes Wetter kündigt sich in den kommenden Tagen an und beendet den ruhigen Wettercharakter. Der Sturm führt in Etappen kältere Luftmassen nach Süden, die zwischen dem 31. Januar und dem 1. Februar Deutschland erreichen. Da es sich primär um Höhenkälte handelt, ist mit einer labilen Luftschichtung zu rechnen, was das Potential von unwetterartigen Wettererscheinungen erhöht. Grundsätzlich gilt es bei aktiv-dynamischen Wetterentwicklungen die Details abzuwarten, da die Lage des Sturmtiefs von entscheidender Bedeutung ist.

Sturm und orkanartige Windböen, gefolgt von Schneefall und Graupelgewitter

Die Dynamik auf dem Atlantik nimmt zu und erreicht bereits am Freitag und Samstag mit einem ersten Sturmfeld Deutschland, das über exponierten Lagen und den Küsten zu schweren Sturmböen führen kann. Orkanartige Winde sind über den höheren Lagen nicht auszuschließen. Das zweite Sturmfeld erreicht Deutschland am Montag und zieht über dem Nordosten von Deutschland nach Südosten ab. Dieser Prozess leitet eine Nordströmung ein, die kühlere Luftmassen nach Deutschland führt und die zahlreichen - kräftigen - Schauer bis auf tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen lassen kann. Kurze Graupelgewitter sind bei dieser aktiv-dynamischen Wetterlage nicht auszuschließen. Oberhalb etwa 400 bis 600 Meter kann die Witterung winterlich werden, darunter bleibt es nasskalt. Eine weiße Überraschung ist über den tieferen Lagen Süddeutschlands dennoch nicht auszuschließen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar 2022.

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Wettertrend Winter 2022: Besteht für den Winter im Februar noch Hoffnung?

Trumpft der Winter im Februar auf?

Die atlantische Frontalzone steuert mit einem Sturmtief auf Deutschland zu und versucht mit allen Mitteln einen Wetterwechsel herbeizuführen. Ob das gelingt und ob der Winter eine Rolle spielen kann, hängt von einem Hochdrucksystem ab.

Ruhiges Wetter ist über Deutschland noch bis einschließlich Mittwoch zu erwarten. Über Baden-Württemberg und Bayern, sowie oberhalb etwa 800 Meter setzt sich die Sonne gegen den Nebel durch und die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad. Sonst dominiert dichter Nebel und Hochnebel das Wetter und örtlich kann bei Werten um die Null-Grad-Grenze mit Sprühregen oder Schneegriesel gerechnet werden. Nach Norden können die Werte mit +1 bis +6 Grad etwas höher liegen. In den Nächten ist südlich der Linie von Münster und Berlin mit Frost zu rechnen.

Markanter Wetterwechsel bis Februar

Auf dem Atlantik geht es richtig zur Sache und erste Ausläufer der atlantische Frontalzone erreichen Deutschland am Donnerstag. Das Potential von Starkwindereignissen steigt an und kann zum Sonntag mit einem kleinräumigen Sturmtief über den Mittelgebirgen einen Höhepunkt erreichen. Nachfolgend ziehen die Tiefdrucksysteme nach Osten ab und leiten eine kühle Rückseitenströmung ein. Zum Wechsel in den Februar ist mit Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab zu rechnen. Ab den mittleren Lagen sind winterliche Wetterbedingungen möglich. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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