Wetter Winter 2021/2022 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettertrend Winter: Eine turbulente und wilde Westwetterlage legt den Winter auf Eis

Wildes, mildes und turbulentes Wetter

Es zeichnete sich bereits in den Wetterprognosen der letzten Tage ab, dass mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine Zonalisierungsphase dem Winter das Leben weiterhin schwer machen wird. Heute nun die Gewissheit - so schnell wird das mit dem Winter über Deutschland nichts werden.

Westwetterlage. Die Zonalisierungsphase hat bereits Ende Januar begonnen und kommt im Verlauf der Woche richtig in Fahrt. Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen erreicht Deutschland, Österreich und die Schweiz und sorgt neben Wolken für reichlich Schauer und einen windigen Charakter. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

Für die Jahreszeit zu warm

Der Dezember war zu warm, der Januar war wärmer und der Februar beginnt mild und wird zum Wochenende zunehmend wärmer. Da verwundert es nicht, dass der Winter nach dem Ende des zweiten meteorologischen Wintermonats im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +2,5 Grad zu warm war. Im Vergleich zum - wärmeren - Mittelwert von 1991 und 2020 ist der Winter um +1,3 Grad zu warm. Bislang wurden im Flächenmittel 9,8 Schneetage registriert. Üblich sind im gesamten Winter 34,9 Schneetage (61/90).

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Wetterprognose Winter: Turbulent und wild - die Zonalisierung will es wissen

Eine windige und turbulente Wetterlage steht bevor

Turbulent und stürmisch zeigt sich das Wetter in dieser Woche und ein winterlicher Gruß mit örtlichen Gewittern ist auch mit dabei. Doch wie steht es um den nachhaltigen Winter - ist da was in Aussicht?

Kräftige Windböen sind heute über dem Westen und Süden zu erwarten. Über exponierten Lagen können stürmische Windböen auftreten. Dazu gibt es kräftige Schauer und örtliche Gewitter, die über dem Süden zum Abend und in der Nacht bis auf tiefere Lagen als Schnee oder Schneeregen niedergehen können (Schneeprognose | Gewitterradar). Oberhalb etwa 500 bis 700 Meter kann es winterlich werden und in Kombination mit dem Wind sind Schneeverwehungen nicht auszuschließen. Weitere Details: Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht | Windprognose.

Turbulentes Aprilwetter im Februar

Windig bis stürmisch bleibt das Wetter auch in den ersten Februar-Tagen. Der Wind führt zunehmend milde Atlantikluftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen von -1 bis +6 Grad bis zur Wochenmitte auf +4 bis +8 Grad ansteigen lassen kann. Kommt die Sonne zum Vorschein, so sind über dem Westen bis +10 Grad möglich. Dazu gibt es immer wieder Schauer unterschiedlichster Intensität, die zum Ende der Woche allmählich abklingen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wettertrend: Frühlingshoch oder Wintereinbruch?

Gibt es noch einen Wintereinbruch, oder dreht die Großwetterlage in Richtung Frühling?

Stürmischer Wind spielt auch in den kommenden Tagen eine Rolle. Dazu gibt es immer wieder kräftige Schauer, die nach Süden und Osten als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen können. Wie aber steht es um den Winter - hat der bei all dieser Turbulenz eine Chance, oder kann der Winter das turbulente Wetter sogar für sich nutzen?

Schwerer Sturm. Bis zu den Nachmittagsstunden des Sonntages ist über dem Norden und Osten noch mit stürmisches Windböen zu rechnen, die über exponierten Lagen und den Küsten zu schweren Sturmböen führen können (Windprognose). Die Spitzenwindgeschwindigkeit von heute Nacht betrug 141,1 km/h und wurde um 4:30 Uhr über dem Leuchtturm Kiel (Schleswig-Holstein) registriert. Das eine Sturmtief zieht ab und das nächste folgt am Montag nach. Dieses Mal ist mit kräftigen Windböen hauptsächlich der Westen und der Süden betroffen. Über den exponierten Lagen sind schwere Sturmböen möglich. Weitere Details können Sie im aktuellen Windbericht, den Unwetterwarnungen und dem Warnlagenbericht entnehmen.

Turbulentes Aprilwetter im Februar

Weitere Tiefdrucksysteme überqueren Deutschland bis zum 4. Februar und sorgen im Zeitraum vom 31. Januar und dem 1. Februar für eine absinkende Schneefallgrenze. Der Grund für Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab sind kalte Luftmassen, die in der Höhe über Deutschland hinweggeführt werden und die Luftmassen destabilisieren. Kurze Gewitter, heftige Windböen und kräftige Schauer werden die Folge sein. Wenn man so will: Vollwetter. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar 2022.

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Wetterprognose: Reaktivierung der Westwetterlage - Chancenlos der Winter?

Kommt die Westwetterlage und was ist mit dem Winter?

Stürmischer Wind mit orkanartigen Windböen über dem Norden mit anschließend absinkender Schneefallgrenze. Das Wetter kann auch abwechslungsreich und turbulent ausfallen, doch was bedeutet das für den Winter?

Schwerer Sturm. In den kommenden Stunden zieht ein Sturmtief über die Nord- und Ostsee in Richtung Polen und streift Deutschland. Bis 17:00 Uhr intensiviert sich der Wind und kann in der Nacht auf Sonntag östlich einer Linie von der Nordsee bis über Berchtesgaden für schwere Sturmböen sorgen, die über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, sowie über den exponierten Lagen für orkanartige Winde sorgen kann. Da der Wind aus nordwestlichen Richtungen kommt, ist an den Küsten der Nordsee ist mit einer Sturmflut zu rechnen. Weitere Details können Sie im aktuellen Windbericht, den Unwetterwarnungen und dem Warnlagenbericht entnehmen.

Turbulent in den Februar: Wind, Sturm, Regen, Graupel, Schneefall und Gewitter

Das Wetter kommt so schnell nicht zur Ruhe. Das Sturmtief zieht am Sonntag nach Osten ab und am Montag erreicht ein weiteres Sturmfeld Deutschland. Dieser Sturm gehört zu einem kleinräumigen Tief, das von Niedersachsen über Thüringen, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen nach Osten abzieht. Westlich und südlich davon ist mit stürmischen Winden zu rechnen und über exponierten Lagen sind schwere Sturmböen möglich. In der Höhe werden kalte Luftmassen nach Deutschland geführt, was neben Regen- auch zu Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer führen kann. Kurze Gewitter sind nicht auszuschließen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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