Wetter Winter 2020/2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 25.01.2021 - Bricht der Polarwirbel zusammen?

Polarwirbelsplit mit winterlichen Auswirkungen auf Deutschland?
Polarwirbelsplit mit winterlichen Auswirkungen auf Deutschland?

Eine Grenzwetterlage sorgt für eine turbulente und gleichermaßen spannenden Wetterentwicklung, bevor im Februar der Polarwirbel ernsthafte Anzeichen eines Splitverhalten aufweist.

Grenzwetterlage - so nennt man eine Wetterentwicklung, die auf engstem Raum für gehörige Temperaturunterschiede verantwortlich ist. Meist kommt es zu einer Grenzwetterlage, wenn arktische Kaltluftmassen auf feuchtwarme und tiefdruckdominierte Schichten treffen. Die Wetterdynamik nimmt zu und so kommt es zu gehörigen Turbulenzen, die von extremen Niederschlägen bis hin zu Starkwindereignissen reichen.

Erst mild, dann Winter?

An der Milderung ab der Wochenmitte aber führt zunächst einmal kein Weg vorbei. Die höchsten Werte könnten bereits zum Donnerstag mit +1 bis +5 Grad über dem Norden und bis +12 Grad über dem Süden erreicht werden. Nachfolgend differenzieren sich die Prognose-Modelle. Das europäische Wettermodell berechnet zum Wochenende einen markanten Kaltlufteinbruch, der sich rasch von Nord nach Süd durchsetzt und zum Sonntag für Tageswerte zwischen -6 und +0 Grad sorgen kann. Nasskalt hingegen sind mit +2 bis +6 Grad die Prognosen der Amerikaner und unterstreicht nochmals, wie sehr es bei einer Grenzwetterlage auf die Zugbahn ankommen wird. Oftmals entscheidet sich das erst bei Eintreffen.

In den ersten Februar-Tagen aber ist die Wetterlage klar strukturiert und die dritte Welle der atlantische Frontalzone erreicht Deutschland. Anders formuliert: ein turbulenter, windiger, nasskalter und unbeständiger Start in den Februar. Mehr dazu: Wetter Februar 2021.

Einer möglich winterlichen Grenzwetterlage folgt im Februar die dritte Welle der atlantische Frontalzone mit einer Milderung nach
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Einer möglich winterlichen Grenzwetterlage (li.) folgt im Februar die dritte Welle der atlantische Frontalzone mit einer Milderung (re.) nach
© www.meteociel.fr

Kräftige Niederschläge - Überflutungsgefahr

Über dem Süden kann es zum Donnerstag richtig mild werden und zusammen mit kräftigem Niederschlag und einem stark böigen Wind setzt Tauwetter bis auf die höheren Lagen ein. Nun wird es darauf ankommen, ob und wie schnell die kalten Luftmassen den Süden erreichen. Prallen zwei unterschiedlich temperierte Luftmassen aufeinander, kommt es zu kräftigen Niederschlägen - meist in einem Bereich von +/- 1 100 km um die Luftmassengrenze herum. Liegt die Luftmassengrenze über dem Süden, so kann das zu einer Verschärfung der Hochwassersituation führen. Verlagert sich die Luftmassengrenze weiter nach Süden, so ist mit ergiebigem Schneefall zu rechnen. Turbulent und spannend zugleich, bevor sich im Februar dann erneut Tauwetter bis auf die höheren mittleren Lagen durchsetzt. So oder so wird die Hochwassersituation über dem Süden angespannt sein.

Bis Anfang Februar kommt einiges an Niederschlag runter
Niederschlagsprognose bis Sonntag nach dem europäischen (li.), deutschen (Mi.) und amerikanischen (re.) Wettermodell: Bis Anfang Februar kommt einiges an Niederschlag zusammen
© windy.com

Winterwetter oder doch nur nasskalt?

Betrachtet man die Entwicklung des Polarwirbels, so macht er Anfang Februar genau das, was die Vorhersage-Modelle vor etwa 7 Tagen berechneten. Die Hochdruckzone dehnt sich von Sibirien aus in Richtung der Aleuten aus.

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Infolge daraus kippt das Strömungsmuster innerhalb des Polarwirbels von Ost-West auf Nord-Süd, sofern man den Wirbel von oben herab betrachtet. Eine Hochdruckachse von Sibirien nach Kanada ist vorerst nicht möglich. Eine Verschiebung des Polarwirbels rückt hingegen zunehmend in den Fokus. Das Kaltluftzentrum über Kanada wird durch das Hoch blockiert und die kalten Luftmassen strömen über dem östlichen Kanada auf den Atlantik. Das führt auf dem Atlantik zu einer hohen Tiefdruckaktivität, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine bis zum 5. Februar milde bis nasskalte Wetterlage wahrscheinlicher als deutlich zu warme oder tiefwinterliche Variante macht.

Displacement innerhalb des Polarwirbels
Wetterprognose nach dem europäischen (li.) und amerikanischen Wettermodell am 4. Februar: Displacement innerhalb des Polarwirbels
© www.meteociel.fr

Wird aus einer Verschiebung ein Polarwirbelsplit?

Der Hochdruckeinschub innerhalb des Polarwirbels ist enorm und wird nicht ohne Folgen bleiben. Als mögliche Entwicklungen kommt ein verstärkendes Displacement oder ein Polarwirbelsplit in Betracht. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis das Ungleichgewicht innerhalb des Polarwirbels seine Wirkung entfaltet.

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Zusammenbruch des Polarwirbels

Nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells bekommt der Polarwirbel nach dem 5. Februar mit Hochdruckeinschüben zwischen den Azoren und dem europäischen Nordmeer und den Aleuten weitere Stabilitätsprobleme. Das geht so weit, dass sich die beiden Hochdruckzentren zum 6. Februar verbinden und den Polarwirbel in zwei Hälften spaltet. Ob Deutschland dann auf der milden, oder der kalten Seite des Hochdruckeinschubes liegen wird, bleibt abzuwarten. Im Wettertrend aber wird die Wahrscheinlichkeit eines Polarwirbelsplits noch in der ersten Februar-Dekade favorisiert und bildet damit die wahrscheinlichste Wetterentwicklung ab.

Ein astreiner Polarwirbelsplit
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Mehr nasskalt als winterlich, doch könnte sich die Grenzwetterlage über dem Norden behaupten
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Auf den Punkt gebracht: Auf den Polarwirbel kommt es an

Schaut man sich den Mittelwert der Kontrollläufe genauer an, so wird zum 4. Februar eines klar bestätigt. Ein kräftiges Polarhoch mit einem Kerndruck von bis 1045 hPa - Im Mittel wohlgemerkt.

Betrachtet man die daraus folgenden Entwicklungen innerhalb des Polarwirbels, so liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Polarwirbelsplit bei 77 Prozent und für eine Verschiebung bei 20 Prozent. Die restlichen 3 Prozent entfallen auf einen stabilen Polarwirbel. Das unterstreicht den Wettertrend der letzten Tage. Anders formuliert wird das Wetter in der ersten Februar-Dekade alles andere als langweilig, doch werden Freud und Leid der Winterfreunde eng beieinander liegen können.

Ein kräftiges Polarhoch sorgt mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein Polarwirbelsplit oder eine Verschiebung innerhalb des Polarwirbels
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe zum 4. Februar mit den daraus resultierenden Entwicklungen innerhalb des Polarwirbels: Ein kräftiges Polarhoch (li.) sorgt mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein Polarwirbelsplit (Mi.) oder für eine Verschiebung (re.) innerhalb des Polarwirbels
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Und der Winter?

Das bleibt abzuwarten. Nach dem 4. Februar können nur noch vage Aussagen gemacht werden. Ein wahrscheinlicher Wettertrend für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist und bleibt die nasskalte Wetterlage mit optionalem Winterwetter ab den mittleren Lagen. Warum das so ist? Die oben stehende Wetterkarten des Polarwirbels zeigen es sehr deutlich. Bei einem Polarwirbelsplit kommt es - exakt - auf den Achsverlauf an, der zwischen milden und Winterwetter entscheidend ist und für den Moment ist das noch nicht abzusehen.

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur-Spektrum Temperatur-Mittelwert
31. Januar -2 bis
+10 Grad
+2 Grad bis
+4 Grad
4. Februar -9 bis
+8 Grad
+2 bis
+4 Grad
9. Februar -6 bis
+11 Grad
+0 bis
+2 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2021
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2021 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Was sich im Tagesverlauf verändert hat und ob sich schon die Folgen eines Polarwirbelsplits näher abschätzen lassen, erläutern wir heute Abend gegen 20:15 Uhr an dieser Stelle mit einer Aktualisierung der Winterprognose.

Update der Wetterprognose von 20:00 Uhr

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Die Grenzwetterlage wird nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Abend etwas schärfer berechnet, als das heute Morgen und heute Nachmittag noch der Fall war. Eine Milderung kann sich nördlich der Linie von Münster und Berlin nicht wirklich durchsetzen, aber der Winter auch nicht. Es bleibt schlichtweg nasskalt. Anders die Situation weiter nach Süden, wo es richtig mild werden und das Tauwetter sich bis in die höheren Lagen durchsetzen kann. Dazu gibt es immer wieder kräftige Niederschläge, was in Kombination aus allem zu einem erhöhten Überflutungspotential führen kann.

Wir haben einmal den 1. Februar herausgepickt, da an diesem Tag das Wesen einer Grenzwetterlage sehr deutlich zutage tritt. Über dem Norden und Nordosten werden -2 bis +1 Grad berechnet. Über dem Westen und Südwesten können +8 bis +12 Grad erreicht werden. Die Luftmassengrenze verläuft entlang einer Linie von Bremen und Dresden. Während es entlang der Luftmassengrenze und weiter südlich zu intensiven Niederschlägen kommt, bleibt es in den kühleren Luftmassen weitgehend trocken. Direkt an der Luftmassengrenze gehen die Niederschläge zudem als Schnee nieder und die Regionen könnten regelrecht im Schnee versinken. Ein paar wenige Kilometer nach Süden aber geht der Niederschlag rasch in Regen über. Und die exakte Zugbahn der Grenzwetterlage vorherzusagen, ist nicht einfach - insofern wird es von Donnerstag bis Sonntag einen breiten Spielraum an Möglichkeiten geben.

Die Grenzwetterlage - über dem Norden kalt, über dem Süden warm und in jedem Fall turbulent
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Die Grenzwetterlage - über dem Norden kalt, über dem Süden warm und in jedem Fall turbulent
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Dem Polarwirbel geht es nicht gut

Was sich im Tagesverlauf bestätigt hat, ist der im Verlauf der ersten Februar-Dekade völlig desolate Zustand des Polarwirbels. Heute Abend berechnen rund 66 Prozent der Kontrollläufe einen Polarwirbelsplit. In manchen Simulationen sieht man einen völligen Zusammenbruch des Polarwirbels. Das ist im Spätwinter nichts Außergewöhnliches und kommt häufiger vor, doch unterstreicht das zwei wesentliche Aspekte.

Erstens kommt der Polarwirbel nach dem Major-Warming vom 4. Januar nicht mehr in die Gänge und zum Zweiten wird das zonale Strömungsmuster nur vorübergehender Natur sein. Das erhöht grundsätzlich das Potential winterlicher Großwetterlagen. Ein Muss ist das aber nicht.

Des Winters Schicksal wird zwischen einem Polarwirbelsplit und einem Displacement entschieden
Wetterprognose nach einzelnen Kontrollläufen: Des Winters Schicksal wird zwischen einem Polarwirbelsplit und einem Displacement entschieden
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Weiteres Warming in Stratosphärenhöhe

Dass der Polarwirbel nicht mehr in die Gänge kommt, hängt auch mit dem schwachen Stratosphärenwirbel zusammen. Aktuell betragen die Windgeschwindigkeiten entlang des 65. Breitengrades -28 km/h. Die Winde drehen sich also noch immer von Ost nach West und haben eine negative Beschleunigung auf die unteren Schichten des Polarwirbels zur Folge. Zum 29. Januar kehrt sich die Windgeschwindigkeit auf West-Ost um, bleibt aber mit +9 bis +18 km/h auf einen extrem schwachen Niveau. Üblich wären Windgeschwindigkeiten um +126 km/h. Das begründet auch die höhere Wahrscheinlichkeit für einen Polarwirbelsplit oder eine Verschiebung.

Damit nicht genug - im Verlauf der ersten Februar-Dekade kündigt sich schon das nächste (Minor) Warming an und zeigt erste Anzeichen in ein weiteres Major-Warming überzugehen. Wäre das der Fall, so wird mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ein frühes Final-Warming des Polarwirbels nachfolgen, was dann den März-Winter ins Spiel bringen kann. Soweit ist es aber noch nicht.

Das nächste Warming in Stratosphärenhöhe
Wetterprognose Stratosphärenhöhe nach dem amerikanischen Wettermodell: das nächste Warming in Stratosphärenhöhe
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Zusammenfassung: egal wie, egal was. Wer sich für das Wetter interessiert, wird in den kommenden Tagen voll auf seine Kosten kommen. Mehr Spannung geht praktisch nicht mehr. Doch werden Freud und Leid der Winterfreunde eng beieinander liegen. Der AO-Index (Zustand des Polarwirbels) wird z.T. extrem negativ berechnet und hat bis zum 10. Februar ein breites - aber zumeist negatives - Entwicklungsspektrum. So einfach wird es eine Zonalisierung in der ersten Februar-Dekade nicht haben.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Freunde des Winterwetters. Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells lässt die Grenzwetterlage bis nach Süden durchrauschen, was zum 31. Januar mit -6 bis +1 Dauerfrost über weite Teile von Deutschland zur Folge hat. Nachfolgend aber wird es wieder milder, was uns zum Fazit bringt: turbulent, unbeständig, abwechslungsreich mit viel Wind und nasskalten Werten - Überraschungen inklusive.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2020 +5,3 +4,9 +3,8 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +0,2 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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