Wetter Winter 2020/2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 1.11.2020 - Zwischen Sonnenschein und Dauernebel - folgt in der zweiten November-Dekade eine durchgreifende Veränderung?

Nebellotto im November?
Nebellotto im November?

Setzt sich hoher Luftdruck durch und dominiert das Wetter über Deutschland bis weit in die zweiten November-Dekade hinein? Entscheidend ist die Zufuhr arktischer Luftmassen über dem östlichen Kanada!

Starkwindereignisse sind ab heute Abend über dem Norden und im speziellen ab morgen Nachmittag über den Küstenregionen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein möglich (Windprognose). Über dem Landesinneren verliert der Wind rasch an Intensität und über Baden-Württemberg und Bayern ist der Wind aus südwestlichsten Richtungen kaum wahrnehmbar. Der Wind führt außergewöhnlich warme Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte am 2. November auf +15 bis +20 Grad und örtlich bis +22 Grad ansteigen lassen kann. Unter bestimmten Voraussetzungen wären über dem Südwesten bis +24 Grad möglich. Der höchste jemals in Deutschland gemessene November-Wert stammt vom 6. November 1997 mit +25,9 Grad und wurde über Rosenheim registriert (weitere Daten und Fakten zum Wetter November). Dieser Rekord wird wohl weiter Bestand haben.

Ab dem 3. November sorgt ein Temperatursturz von bis zu 10 Grad für eine Normalisierung der Temperaturen. Mehr wie +7 bis +12 Grad sind im weiteren Wochenverlauf nicht mehr zu erwarten. Regnet es noch bis zum 3. November verbreitet, setzt sich nachfolgend hoher Luftdruck durch und nach Auflösung zäher Nebelfelder scheint verbreitet die Sonne. Über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern können sich die Nebelfelder auch den ganzen Tag über behaupten. In klaren Nächten ist mit leichtem Frost zu rechnen, sonst pendeln sich die Tiefstwerte auf +4 bis +8 Grad ein. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter November 2020.

Ein Hochdrucksystem nimmt Kurs auf Deutschland
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Ein Hochdrucksystem nimmt Kurs auf Deutschland
© www.meteociel.fr

Ein Hoch über Mitteleuropa

Der Kaltluftvorstoß über dem östlichen Kanada lässt weitere - kräftige - Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik entstehen und unterbindet die Ausdehnung des Azorenhochs nach Norden in Richtung Island. Stattdessen kippt das Azorenhoch nach der Wetterprognose beider Vorhersage-Modelle nach Osten ab und positioniert sich zum 5. November über Mitteleuropa. Damit blockiert das Hoch sämtliche Wetterdynamik, was wiederum die Ausbildung zäher Nebelfelder begünstigt. Lösen sich die Nebelfelder auf, ist mit sonnigem Novemberwetter zu rechnen.

Anzeige

Für November ungewöhnlich warm

Das Hoch füllt sich relativ zügig von oben herab mit warmen Luftmassen, was die Tageswerte bis zum 9. November auf +12 bis +16 Grad und mancherorts auf bis +18 Grad ansteigen lassen kann. Hält sich der Nebel für längere Zeit, ist bei +10 Grad Schluss.

Schwache Niederschlagsleistung

Die atlantische Frontalzone versucht immer wieder einmal in Richtung Deutschland vorzudringen, doch mehr wie ein paar Wolkenfetzen - aus denen über dem Westen und Südwesten der eine oder andere Regentropfen niedergehen kann - ist nicht erwarten.

Hoher Luftdruck positioniert sich über Mitteleuropa und dominiert weite Teile der ersten November-Dekade
Wetterprognose nach dem europäischen (li.) und amerikanischen (re.) Wettermodell: Hoher Luftdruck positioniert sich über Mitteleuropa und dominiert weite Teile der ersten November-Dekade
© www.meteociel.fr

Der Wetterwechsel in der zweiten November-Dekade?

Geht es nach der Wetterprognose des amerikanischen Vorhersage-Modells, so wird eine Variante favorisiert, bei der sich das Hochdruckzentrum über Mitteleuropa bis zum 15. November behaupten kann. Erst im nachfolgendem Zeitraum verlagert sich das Hoch etwas nach Osten, doch das ändert nichts am gradientenschwachen Zustand.

Viel Sonne oder doch herbstlich trübes Wetter?

Der Sonnenstand sinkt im November sichtbar. Die Tageslänge liegt am 1. November bei 9 Stunden und 37 Minuten und beträgt Ende November 8 Stunden und 7 Minuten. Nicht nur der flache Sonnenstand hat es in einem gradientenschwachen Wetterumfeld schwerer, es bleibt auch weniger Zeit um die nächtlichen Nebelfelder aufzulösen. Und je länger nun das Hoch über Mitteleuropa verweilt, desto wahrscheinlicher werden Nebelfelder, die den Sonnenschein ganztägig verhindern können.

Frost?

In den klaren Nächten sinken die Tiefstwerte nahe an die Null-Grad-Grenze ab und können über manchen Regionen auch in den Frostbereich absinken. Das ist jedoch eher die Ausnahme. Am Tage pendeln sich die Temperaturen auf +10 Grad ein und können mit einer längeren Sonnenscheindauer für Werte von bis zu +15 Grad sorgen. Bei Dauernebel ist bei +7 Grad Schluss.

Gradientenschwache und zu Nebel neigende Großwetterlage
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Gradientenschwache und zu Nebel neigende Großwetterlage
© www.meteociel.fr

Auf den Punkt gebracht: Kommt das Novemberhoch

Das Novemberhoch - mit seinen teils sonnigen und teils trüben Aussichten - war in den letzten Tagen eine sehr plausible Wetterentwicklung, die heute erneut bestätigt wird. Diese Wetterentwicklung stützen die Kontrollläufe mit einer vom 4. bis 15. November nur sehr schwachen Niederschlagsprognose. Es sind zwar hin und wieder Niederschlagssignale sichtbar, doch geht das nicht über lokale - meist leichte - Schauer hinaus.

Ein absinkendes Temperaturniveau

Die höchsten Werte sind am 2. November zu erwarten. Nachfolgend sinkt das Temperaturniveau auf einen Jahreszeit-typischen Wert ab, steigt aber zum 6. November bereits wieder in den deutlich zu warmen Bereich an. Bis zum 11. November liegt das Temperaturspektrum um +2 bis +4 Grad über dem vieljährigen Mittelwert von 1961-1990 im deutlich zu warmen Bereich. Zumindest in der Höhe. In tieferen Lagen wird der Nebel der entscheidende Faktor sein. Nichtsdestotrotz wird die erste November-Dekade deutlich zu warm ausfallen können. Vom 11. bis 17. November sinkt das Temperaturniveau etwas ab, bleibt im Trend aber für die Jahreszeit etwas zu warm.

Die gestörte Zirkulation

Der Mittelwert der Kontrollläufe ist überraschend einheitlich und berechnet eine hohe Relevanz für ein sich nach Westen ausdehnendes Kontinentalhoch, was sich in Teilen bis nach Skandinavien ausdehnen kann. So wird die atlantische Frontalzone bis auf weiteres blockiert, was eine Zonalisierung (Westwetterlage) wenig wahrscheinlich macht. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen in einer südlichen Anströmungskomponente, was eine für die Jahreszeit zu warme Temperaturentwicklung möglich macht.

Gradientenschwach und hochdruckdominiert
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Gradientenschwach und hochdruckdominiert
© www.meteociel.fr

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur-Spektrum Temperatur-Mittelwert
7. November +6 bis
+15 Grad
+9 Grad bis
+11 Grad
11. November +7 bis
+15 Grad
+9 bis
+11 Grad
16. November +0 bis
+12 Grad
+5 bis
+7 Grad
Diagramm Temperaturen November 2020
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe November 2020 von zu kalt, normal, zu warm

Und der Frühwinter?

Das Entwicklungsspektrum der Temperaturen ist bis zum 12. November einheitlich und zeigt darüber hinaus einen breite Streuung, die in der Höhe von 1.400 Meter im Bereich von -5 bis +10 Grad liegen kann. Ab Höhenwerten von -3 Grad sind Graupelschauer bis auf tiefere Lagen möglich und ab -5 Grad wird es ab den mittleren Lagen langsam winterlich. Die Varianten aber, die sich im frühwinterlichen Bereich bewegen, haben eine Wahrscheinlichkeit von rund 12 Prozent und sind als gering einzustufen.

Wie der Wettertrend des Langfristmodells für den Winter aussieht, erläutern wir heute Abend gegen 20:00 Uhr in einer Aktualisierung der Wetterprognose Winter 2020/2021. Dann auch mit einem Blick auf die Randfaktoren.

Update der Wetterprognose von 20:00 Uhr

Anzeige

Überraschungen blieben in den Wetterprognosen vom Tage aus und weiterhin wird ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa berechnet, was das Wetter bis weit in die zweite November-Dekade hinein beeinflussen kann. Nebel wird nach dem 3. November definitiv zum Thema.

Zu warm, oder zu kalt?

Das Hochdrucksystem positioniert sich so, dass es bei einer gradientenschwachen Wetterlage nur zu schwachen Windbewegungen kommen wird. Eine geringe Durchmischung, gepaart mit Nebel oder Hochnebel lässt die Tageswerte langsam auskühlen. So können bspw. am 8. November noch warme +14 bis +18 Grad erreicht werden, während es am 12. November kaum mehr +10 Grad sein können. In Summe aber sind solche Tageswerte für einen November zu warm.

Die gestörte Zirkulation - was, wenn sich das Hoch über Skandinavien verlagert?

Das Hoch blockt alles ab und bleibt der Kern über Mitteleuropa liegen, so ändert sich am trockenen und gradientenschwachen Wettercharakter wenig. Was aber, wenn sich das Hoch etwas weiter nach Skandinavien verlagert?

In diesem Fall gibt es zwei Wetterentwicklungen, die beide interessant sind. Zum einen kann das Hoch am südlichen Gradienten von Tiefdruckgebieten unterwandert werden, was neben Nordwest- auch zu Vb-Wetterlagen führen kann. Beide Varianten kämen mit reichlich Niederschlag daher und könnten für einen nasskalten Temperaturcharakter sorgen.

In der zweiten Variante sorgt das Hoch für eine stramme Ostströmung, die gerne zu Hochnebel neigt. Unter bestimmten Voraussetzungen aber wäre auch ein Kaltlufttropfen zu diskutieren. In beiden Fällen wären frühwinterliche Temperaturen von +0 bis +5 Grad möglich und die zweite Variante hätte auch frühwinterliche Wettererscheinungen zur Folge.

Das Hoch über Skandinavien kann am südlichen Gradienten unterwandert (li.) werden, oder für eine kalte Ostströmung mit nachfolgendem Kaltlufttropfen (re.) sorgen
Wetterprognose nach Kontrollläufen: Das Hoch über Skandinavien kann am südlichen Gradienten unterwandert (li.) werden, oder für eine kalte Ostströmung mit nachfolgendem Kaltlufttropfen (re.) sorgen
© www.meteociel.fr

Vorerst dominiert ein Hoch das Wetter über Deutschland

Dass aber ein Hochdrucksystem das Wetter bis in die zweite November-Dekade hinein dominieren wird, zeigt sich in den Druckanomalien bis zum 11. November. Der Kern des Kontinentalhochs liegt weit westlich und reicht sehr nah an Ost- und Mitteleuropa heran. Die Tiefdruckaktivität wird auf eine nördlichere Zugbahn umgelenkt.

Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen vorerst in einer gradientenschwachen Wetterzone
Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen vorerst in einer gradientenschwachen Wetterzone © climatereanalyzer.org

Die Randfaktoren

Der AO-Index (stark vereinfacht: Zustandsbeschreibung Polarwirbel) wird zum Beginn der zweiten Novemberdekade neutral bis leicht negativ simuliert, hat aber grundsätzlich eine positive Tendenz. Anders formuliert verhält sich der Polarwirbel exakt so, wie man es von ihm im November erwarten kann. Der NAO-Index bleibt bis auf weiteres positiv behaftet. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Tiefdrucksystemen über Island, die von Kaltluftvorstößen über dem östlichen Kanada gespeist werden. Mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bedeutet das eine bis zum 15. November anhaltend zu warme Temperaturentwicklung. Erst darüber hinaus lässt sich über den Frühwinter spekulieren.

Wettertrend Herbst und Winter 2020/2021 nach dem Langfristmodell:

Oktober 2020

Der Oktober war mit einem Temperaturüberschuss von +1,2 Grad zu warm. In Summe der Regenmengen hat der Oktober sein Soll deutlich übererfüllen können. Mehr dazu im Rückblick: So war das Wetter im Oktober 2020 - Zu warm, deutlich zu nass und zu dunkel.

November 2020

Der November 2020 wird von den Vorhersage-Modellen in seiner ersten Dekade deutlich zu warm berechnet, was sich auch im Temperaturtrend des Langfristmodells widerspiegelt. Dass es aber ab der zweiten Monatshälfte kühler werden und der Überschuss aus der ersten Hälfte abgebaut werden kann, zeigt sich mit einer Abweichung von +0,5 bis +1,5 Grad, die im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961-1990 nur etwas zu warm ausfallen kann. In der Niederschlagsprognose ist über dem Süden ein deutlich zu trockener November und über dem Norden ein ausgeglichenes Niederschlagsverhalten zu erkennen.

Dezember 2020

Weiße Weihnachten oder tiefwinterlich verschneite Landschaften sind nach der Wetterprognose des Langfristmodells für den Dezember 2020 nicht zu erwarten. Warum? Die Abweichungen werden mit +2 bis +3 Grad gegenüber dem vieljährigen Durchschnittswert deutlich warm simuliert. Da bleibt für den Winter kaum Spielraum. Über dem Norden und Osten von Europa kann die Abweichung sogar bis +4 Grad betragen. Die Niederschlagsprognose fällt gegenüber dem vieljährigen Sollwert über dem Süden etwas zu trocken, sonst unauffällig aus.

Januar 2021

Der Januar 2021 wird im Vergleich von 1961-1990 um +2 bis +4 Grad deutlich zu warm simuliert. Im Vergleich zum Referenzwert von 1991-2020 soll der zweite Wintermonat um +1 bis +3 Grad deutlich zu warm ausfallen können. Blickt man auf Europa, so beträgt die Abweichung über dem Osten zwischen +3 bis +5 Grad, wobei die Skala bei +5 Grad endet. Eine hochwinterliche Wetterlage hätte so keine Chance. Hinweis: Ab Januar wird zum Vergleich ein neues Klimamittel verwendet (Mehr dazu hier: Der Klimawandel wird weg gerechnet - Kalter oder normaler Winter möglich).

Februar 2021

Der letzte Wintermonat Februarwird nach dem Langfristtrend mit einer Abweichung von +1 bis +3 Grad erneut deutlich zu warm berechnet. Im Vergleich zu 1991-2020 liegt die Abweichung mit +0,0 bis +2,0 Grad im leicht bis deutlich zu warmen Bereich. In der Niederschlagsprognose soll der Februar normal und im Trend leicht zu trocken ausfallen.

Abweichungen der Temperaturen im Herbst und Winter gegenüber dem langjährigen Mittelwert (1961-1990) und in Klammern der neue Mittelwert (1991-2020)
Monat Tem­peratur Nieder­schlag
September 2020 +1,5 Grad (+1,0 Grad) Zu trocken
Oktober 2020 +1,2 Grad (+0,8 Grad) Zu nass
November 2020 +0,5 bis +2 Grad (-0,3 bis +1,3 Grad) Trend: leicht zu trocken
Dezember 2020 +2,0 bis +3,0 Grad (+1,0 bis +2,0 Grad) Trend: normal bis leicht zu trocken
Januar 2021 +2,0 bis +4,0 Grad (+1,0 bis +3,0 Grad) Trend: normal bis leicht zu nass
Februar 2021 +1,0 bis +3,0 Grad (+0,1 bis +2,9 Grad) Trend: normal bis leicht zu trocken
Diagramm der Temperaturentwicklung Herbst/Winter 2020/2021  vom 1.11.2020
Diagramm der Temperaturentwicklung Herbst/Winter 2020/2021 vom 1.11.2020

Zusammenfassend

Der Winter wird vom Langfristtrend seit dem Sommer - ununterbrochen - zu warm simuliert. Das ist außergewöhnlich, gab es in den letzten Jahren doch hin und wieder einmal kältere Optionen zu bestaunen. Scheinbar ist sich das Langfristmodell mit dem fortschreitenden Klimawandel sicher, dass der Winter in dieser Saison deutlich zu warm ausfallen wird. Ob das am Ende dann auch so sein wird, bleibt mit dem Blick auf die Rahmenbedingungen abzuwarten.

Anzeige

 

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,56 +2,17 +1,48 633 l/m² - etwas zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

Unterstützen Sie uns!

Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Dann unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.

Betrag auswählen
Weitere Informationen

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns

Stadtwetter (beta)